Hogwarts - The magical school

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 Komplikationen (Alice && Jake)

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Alice Duncen
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Fr März 13, 2009 11:43 pm

Auch Alice' Krug leerte sich nach und nach. Selbst wenn sie nicht beabsichtigte sich um den Verstand zu saufen, musste Alice zugeben, dass sie mit dem Gedanken spielte wirklich einmal einen Feuerwisky zu probieren. Er sollte allerdings ziemlich stark sein. Der Abend war ja noch jung, und sie war gespannt wie das ganze weiter gehen würde.
Allerdings nahm das Gespräch die nächsten Minuten nicht den Lauf, den Alice sich gewünscht hätte. Nämlich gar keinen. Auch Jake sprach kein Thema an.
Aber Alice wäre nicht Alice wenn sie jetzt einfach drauf los gequatscht hätte - klar konnte sie das aus dem Stegreif, aber sie war immer noch nicht bereit Jakes Unterhalterin zu spielen - also stellte sie auf stur und suchte sich eine andere Beschäftigung, die aus Umgebung beobachten und Jake aus den Augenwinkeln im Blick behalten bestand. Plötzlich brachte es Jake doch zustande den Mund aufzumachen - was schon fast an ein Wunder grenzte, zumindest hatte Alice kaum mehr damit gerechnet - und wählte ausgerechnet das Thema, dass Alice zuvor erfunden hatte. "Egal!" meinte Alice überzeugt. "Interessiert dich ja eh nicht!" fügte sie spitz hinzu und grinste Jake an. Zwar lallte die junge Slytherin noch nicht, aber sie spürte den Alkohol schon. Etwas gegenteiliges zu behaupten wäre gelogen. Aber hatte das ihr jemals Probleme gemacht? Nicht dass sie sich erinnern konnte.

Alice nahm noch einen Schluck und stellte dabei fest, dass es der letzte für dieses Glas sein würde. Schade eigentlich. Auch Jakes Glas schien leer zu sein. „Noch was?“ frag sie mit einem Wink zu dem leeren Metkrug hin.

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Jacob Kenway
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Sa März 14, 2009 12:49 am

Die Kleine konnte ja auch saufen wie ein Loch! Und das mit 16... Nein, da war Jacob noch vollkommen unschuldig gewesen und hatte nicht einmal gewusst, was das Wort Alkohol überhaupt zu bedeuten hatte – so sah zumindest das Bild aus, das seine Eltern von ihm gehabt hatten und genauso war es vermutlich noch immer. Die beiden bekamen ja gar nicht mehr mit, wie ihr Sohn sich entwickelte, weil er ohnehin das ganze Jahr über in Hogwarts lebte und lernte. In den Sommerferien war Jake immer ganz der höfliche, zuvorkommende Sohn und spielte diese Rolle scheinbar recht überzeugend. Über die Jahre hinweg waren ihm seine Eltern ohnehin etwas fremd geworden, weil sie so gar nichts mit der Welt zu tun hatten, in der Jake selbst jetzt schon seit sechseinhalb Jahren lebte. Und er hatte nicht vor, wegen seinen Eltern eine normale berufliche Laufbahn einzuschlagen. Er war volljährig – mittlerweile sowohl in der Zaubererwelt, als auch unter Muggeln – und konnte tun und lassen was er wollte. Darauf hatte er lange genug warten müssen und das würde er nicht einfach so mal eben wieder aufgeben. Das mochte vielleicht egoistisch sein, aber Jake sah das nicht so.
Er merkte, dass er abgelenkt gewesen war und vergewisserte sich noch mal, ob Alice’ Krug tatsächlich leer war. „Okay, du hast mich durchschaut“, Jake verdrehte die Augen, tat ihr jedoch nicht den Gefallen, ihr Grinsen zu erwidern oder sonst irgendetwas zu tun. Er verschränkte einfach nur die Arme und beobachtete sie eine Weile mit ausdruckslosem Blick.
Auf ihre Frage hin nickte er nur mit dem Kopf und winkte den Wirt, der wieder einmal gelangweilt hinter dem Tresen stand, zu sich her. Fragend sah er die Slytherin an und wandte sich dann kurzentschlossen direkt wieder an den Wirt. „Zwei Feuerwhisky bitte!“, verlangte er und verzichtete darauf, zu Alice zu sehen, um ihre Reaktion mitzubekommen. Eine solcherart deutliche Herausforderung würde sie nicht einfach ausschlagen. Der Gryffindor konnte die kleine Duncen zwar nicht übermäßig gut einschätzen, aber er war sich ziemlich sicher, dass er in dieser Hinsicht nicht irrte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 16, 2009 11:10 pm

'Zwei Feuerwhisky bitte!' spätestens bei diesen Worten hätten die Alarmglocken schrillen müssen. Taten sie aber nicht. Zu groß war die Neugierde... und die Herauforderung die im Blick des Gryfindors gelegen hatte. Jetzt sah er natürlich nicht mehr zu ihr herüber. Sie nickte dem Wirt zustimend zu und dieser wandte sich ab um die beiden Getränke zu holen. Zwar nicht übermäßig schnell aber doch etwas schneller als beim Met zuvor. Es waren nur etwas mehr als fünf Minuten die der Wirt brauchte um wieder am Tisch zu stehen. Unauffällig schon Alice dem Wirt das Geld entgegen und nickte Jake zu als ersterer sich wieder hinter die Theke begab. Dann trank sie einen Schluck. Das Gesöff roch schon so scharf... und brannte gehörig als sie es trank. Nicht Husten!!!! dachte sie und beinahe wären ihr auch die Tränen in die Augen gestiegen. War das ein Teufelszeug!
Es musste schon leicht komisch aussehen, der Ausdruck der sich kurz auf ihrem Gesicht abzeichnete ehe sie sich wieder gefangen hatte. Lach mich aus... und du hast ein großes Problem! dachte sie drohend als sie Jakes Blick begegnete. Was genau sie dann machen würde wusste sie nicht, aber ihr würde schon noch was einfallen, sie war ja kreativ.
Sie zögerte kurz ehe sie einen zweiten, kleinen Schluck des Wiskys trank.
Diesmal schien es noch schlimmer zu sein als zuvor. Alice bemühte sich ihre ausdruckslose Mine beizubehalten, was ihr nur zum Teil gelang.
Das Zeug ist bestimmt schärfer als Drachenblut!
Ihr Blick fiel auf das fast geleerte Glas ihres Gefärten und sie gab sich einen Ruck um auch ihr Glas zu leeren. Noch spürte sie die Wirkung des Alkohols nicht... was sie leichtsinnig werden lies. "Noch zwei Bitte!" rief sie halblaut in richtung Theke und der Wirt machte sich - was einem Wunder glich - sofort ans werk. Wohl weil er wusste das er sein Geld nicht bekommen würde wenn er wartete bis der Alkohol anschlug.
Zwei Minuten später stand er mit zwei weiteren Gläsern bei ihnen.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 17, 2009 9:59 pm

Jake hatte sich nicht verschätzt! Er lächelte unwillkürlich. Natürlich hatte die Slytherin angebissen. Er hätte sich sehr gewundert, wenn sie seine Herausforderung abgelehnt hätte. Das passte nun einmal nicht zu ihr. Auch Jacob drückte dem Wirt erneut ein paar Münzen in die Hand und wartete, bis er wieder verschwunden war, ehe er an dem Feuerwhisky nippte. Er brannte nicht so schlimm, wie er es in Erinnerung gehabt hatte. Er brannte schlimmer! Aber es kam kein Hustenreiz auf. Zufrieden lehnte Jake sich zurück und bemerkte den amüsanten Gesichtsausdruck von Alice. Irgendwie... überrascht und ein wenig verkniffen, eben so, als wolle sie sich davor zurückhalten, das Gesicht zu verziehen. Jake lachte sie nicht aus. Er beschränkte sich auf ein freches Grinsen, war sich aber nicht sicher, ob die Slytherin es in ihrem Suff überhaupt bemerkte. Die gewohnte Heiterkeit machte sich jetzt ein wenig deutlicher bemerkbar und Jake setzte das Whiskyglas erneut an, um es in einem Zug komplett leer zu trinken.
Und dann tat Alice etwas, mit dem er im Traum nicht gerechnet hatte. Sie rief mit so neutraler Stimme, als sei es etwas, das sie jeden Tag machte, in Richtung des Wirts und bestellte noch eine Runde. Jetzt will sie es aber wissen..., dachte Jacob fast ein wenig unbehaglich. Er legte keinen wirklich großen Wert darauf, von seinem Hauslehrer für die Alkoholvergiftung einer jüngeren Schülerin zur Verantwortung gezogen zu werden. Aber jetzt machte er sicherlich keinen Rückzieher mehr. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln und in seinen Augen funkelte es amüsiert, als der Wirt mit zwei weiteren Gläsern an ihren Tisch trat. Nachdem sie bezahlt hatten, verschwand er erneut.
„Zum Wohl!“, wünschte Jake und leerte sein Glas ohne Umschweife in einem einzigen Zug. Zwei Feuerwhisky hatte er noch nie getrunken. Und vorher noch ein Met und einen Elfenwein ebenfalls nicht. Er war sich fast sicher, dass er am nächsten Morgen gewaltiges Schädelbrummen haben würde. Beinahe auffordernd sah er seine Begleiterin an. Oh ja, der Alkohol machte sich bemerkbar. Jake konnte nicht genau sagen, ob er noch sicher auf den Beinen sein würde, aber zum Glück haute es ihn nicht so einfach um, wie Andere.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mi März 18, 2009 7:37 pm

Vom Alkohol stark angeheitert prostete Alice Jake zu und leerte ebenfalls ihr Glas. Allerdings in zwei Zügen und nicht in einem. Es konnte natürlich eine Illusion sein, aber ihr kam dieses zweite Glas weniger scharf vor als das erste. Eine Wirkung des Alkohols?
Im nächsten Moment war die Wirkung der beiden Feuerwhiskygläser richtig bemerkbar. Plötzlich saß Jake doppelt vor ihr und wurde erst wieder zu einer einzigen Person als Alice verwundert blinzelte. Auch wurden ihre Gedanken träge und ein Dunstschleier schien sich in ihrem Kopf zu bilden und verhinderte ein klares denken. "W-was k-kukst du so b-blöd?" fragte sie grinsend als sie Jakes Blick wahrnahm. "N-noch so ein Teil trink ich bestimmt nicht!" Sie lallte ganzschön. Zwei Whiskys waren wohl doch etwas (zu) viel.
"W-was machen wir j-jetzt?" Ihre Unternehmungslust konnte selbst der Alkohol nicht trüben, ob sie allerdings noch gerade aus laufen konnte war fraglich.
"K-komm wir b-bummeln noch e-ewas durch die s-trassen" Sagte sie fröhlich und stand auf um ihren Mantel anzuziehen. Dabei schwankte sie leicht und brauchte zwei Anläufe um halbwegs richtig in den Umhang zu kommen. Dann sah sie Jake auffordernd an. Dass dieser ein Gryffindor war, und obendrein ein 'Schlammblut', hatte sie inzwischen vergessen. Dann sah sie sich nochmals in der Schenke um wobei sie dem Blick eines Mannes kreuzte, der sie neugierig ansah. Nein, nicht neugierig… aber was dann? Das richtige Wort wollte ihr nicht einfallen. „Glotz nicht so blöd!“ zischte sie den fremden an wobei das lallen bei diesen wenigen Worten kaum zu hören war.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Do März 19, 2009 7:08 pm

Jake grinste. Man merkte der Slytherin mittlerweile ziemlich deutlich an, dass sie etwas getrunken hatte. Vielleicht verbreitete der Alkohol sich bei ihm irgendwie langsamer, denn er hatte eigentlich das Gefühl, seine Gedanken seien noch recht klar. Wenn man davon absah, dass ihm leicht schwindlig war und er nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob er beim Aufstehen schwanken würde, merkte er eigentlich gar nichts. Das war doch recht bemerkenswert für die Menge – starken – Alkohols, den sie sich einverleibt hatten.
Jake prustete ungehemmt los, als er Alice so vor sich hinlallen hörte. „Lass mich doch eine Besoffene angucken!“, meinte er nur. Vermutlich verstand seine Gefährtin die Bedeutung der Worte ohnehin längst nicht mehr. Aber seine Ansprache hörte sich auch nicht übermäßig nüchtern an. Ja, ein paar interessante Unternehmungen klangen gut. Jake war einverstanden. Seine Unternehmungslust wurde durch Alkohol jedes Mal verfünffacht. Und das, obwohl sie auch in nüchternem Zustand schon überdurchschnittlich war.
Er stimmte Alice’ Vorschlag mit Freuden zu und erhob sich relativ sicher auf den Beinen. Schnell war er wieder in seinen Mantel geschlüpft und half der Slytherin dann dabei, ihren eigenen Mantel anzuziehen, auch wenn sie das anscheinend gar nicht wahrnahm. Dann hakte er sich frech bei ihr ein. Wenn er fiel, würde sie wohl oder übel mitfallen, aber solange es nur sie war, die schwankte, konnte er wenigstens verhindern, dass sie sich irgendetwas aufschürfte oder Schlimmeres.
Jake war selbst ein wenig überrascht, wie zusammenhängend er noch denken könnte. Wer war der Fremde, den Alice unfreundlich anfuhr? Das konnte sie auch in ihrem aktuellen Zustand noch einwandfrei. Argwöhnisch sah er zu ihr hinüber und warf noch mal einen Blick zurück, zu dem Mann, der ihnen offenkundig neugierig mit dem Blick folgte. Jake war sich ziemlich sicher, dass er ihn noch nie gesehen hatte.
Zusammen traten sie hinaus in die kalte Nachtluft. Jake atmete einige Male tief ein und aus, aber das verschaffte ihm auch nicht wirklich einen klareren Kopf. Ungefragt zog er Alice in eine Straße, die sie langsam entlanggingen. Plötzlich hatten sie das Ende von Hogsmeade erreicht. Verwirrt wandte Jake sich um. Anscheinend war er doch in die falsche Richtung gelaufen. Okay, sein Orientierungssinn war in diesem Zustand auch nicht mehr, das was er sonst war.
Als er sich näher umsah, bemerkte er, dass sie sich in der Nähe der Heulenden Hütte befanden.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Do März 19, 2009 8:23 pm

Was genau Jake mit seinen Worten meinte verstand Alice tatsächlich nicht mehr ganz, aber zumindest verstand sie, dass er gerade etwas gesagt hatte das sie ärgern sollte. Keck streckte sie ihm die Zunge raus. Eine Geste die man im nüchternen Zustand nie bei ihr gesehen hätte.
Gemeinsam schwankten die beiden durch die Straßen, wo hin? Keine Ahnung! Was nun? Keine Ahnung.
Vor ihnen erschien ein Haus. Die Heulende Hütte. "K-komm lass uns da r-ein gehen!" meinte Alice grinsend und zog Jake weiter. Die Hütte stellte jedoch ein Problem dar. Wie kam man da rein? Gemeinsam umrundeten die beiden die Hütte einmal bevor Alice' ein kleines Loch in der Bretterwand fand. Gerade groß genug dass ein jeder von ihnen hindurch klettern konnte. Auch im Betrunkenen Zustand.

Die Luft drinnen war eben so eisig wie draußen, auch wenn Alice die Kälte nicht spürte, dazu war sie viel zu betrunken.
Sie war zuerst durch das Loch geklettert und als Jake folgte hüfte sie schon fröhlich durch das Haus. Auf die Idee, dass manche der Dielenbretter morsch sein könnten kam sie nicht.
Auch das leise knirschen unter ihren Füßen nahm die Slytherin nicht war. Sie betrat einen anderen Raum und sah sich darin um. „He-ey Jake, sieh di-ir das an!“ rief sie nach ihrem Gefährten und lief dabei weiter in den Raum hinein. Das knirschen, das allmählich lauter wurde, konnte sie immer noch nicht zuordnen. „Das Z-zimmer sieht aus w-ie…“ weiter kam sie nicht, denn die Diele auf der sie gerade stand gab krachend nach und Alice fand sich kurz darauf mit einem Bein im Loch, auf dem Boden wieder. Der Schrecken und Schmerz der kurz aufloderte brachte sie für den Bruchteil einer Sekunde wieder in die Wirklichkeit zurück, bevor der Alkohol wieder ihre Gedanken vernebelte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Sa März 21, 2009 1:36 pm

Eigentlich hätten bei Jacob die Alarmglocken schrillen sollen, als Alice vorschlug, in die Heulende Hütte zu gehen. Diese Aktivität hätte ihm natürlich auch in nüchternem Zustand riesigen Spaß gemacht, aber trotzdem wäre er vorsichtiger geworden. Vor allem, weil man nicht wissen konnte, welche Gefahren dort drinnen auf kleine unvorsichtige Mädchen aus Slytherin warteten. Aber natürlich machten mal wieder alle genau das, was sie nicht sollten, im Klartext: die Alarmglocken blieben stumm.
Deshalb leistete Jake auch keine Widerstand, als die 5.-Klässlerin ihn einfach weiterzog, sondern lief willig hinter ihr her. Sie umrundeten das düstere Haus einige Male, ehe Alice ein Loch fand und auch sogleich hindurchkroch. Somit blieb Jake nicht viel anderes übrig, als ihr zu folgen. Drinnen richtete er sich wieder zu seiner vollen Größe auf und sah sich um. Komisch, dass alles so verschwommen war. Aber – war es das nicht draußen auch schon gewesen? Jake war sich nicht sicher.

Natürlich kam Alice nicht auf die Idee, auf ihn zu warten, sondern setzte sich sofort ab und machte sich an die Erkundung des Hauses. Es grenzte an ein Wunder dass Jake der lockenden Verheißung, dieses Haus zu erkunden, bisher immer widerstanden hatte. Jake wusste, dass es hier irgendwo einen Geheimgang gab, der in Hogwarts endete, aber mehr leider auch nicht.
In diesem Moment rief Alice aus irgendeinem Zimmer im Haus und Jake machte sich hastig auf die Suche nach seiner Begleiterin. Sie klang irgendwie begeistert und schien ihm ganz dringend etwas zeigen zu wollen. Was es war, konnte er nur auf eine Art herausfinden. Doch gerade, als er das Zimmer, in dem sie war, betreten wollte, gab auf einmal der Boden nach und Alice blieb mit einem Bein in dem Loch stecken und schien sich nicht mehr alleine befreien zu können. Selbst unter dem Alkoholeinfluss war Jake klar, dass es ziemlich unklug wäre, jetzt einfach froh und munter in das Zimmer hineinzuspazieren. Und er musste Alice da irgendwie herausholen. Nur wie?
„Alice? Bist du verletzt?“, fragte er deshalb zuerst einmal. Irgendwie wirkte die Slytherin abwesend. Der verdammte Alkohol ließ allerdings nicht zu, dass er auch nur einen klaren Gedanken fassen konnte. Beinahe hilflos sah er sich um, als stände jemand hinter ihm, der ihm helfen konnte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Sa März 21, 2009 9:25 pm

"Also auslaufen tu ich jedenfalls nicht!" gab die Slytherin mit einem dümmlichen Grinsen auf dem Gesicht zurück. Auf die Idee, dass der Knöchel oder sonst was gestaucht oder gebrochen sein könnte kam sie nicht. Als Jake sich umsah winkte sie in seine Richtung und rief halblaut: "Hallo hier bin ich?" was so viel hieß wie 'hol mich hier endlich raus.' Ohne Alkohol wäre ihr sowas nicht in den Sinn gekommen... allerdings würde sie sich dann auch nicht in dieser Misslichen Lage befinden. Wahrscheinlich hätte sie sich auch selbst irgendwie hier raus holen können, aber sie fand nirgends um sie herum halt um sich hochzuziehen. Soweit, dass Jake ihr einen Tisch, Stuhl oder sonst was bringen konnte dachte sie im Rausch natürlich nicht. Also saß sie einige Minuten einfach nur da, wippte mit dem Fuß - des Beines, dass feststeckte - und sah sich im Raum um. Wenn man sie so sah, erinnerte sie fast an ein kleines Mädchen, dass noch in die Vorschule ging.

Immer wieder stieß sie mit ihrem wippenden Bein gegen irgendwas hartes direkthinter ihr, aber Alice konnte nicht genau zuordnen was dies sein konnte. Allerdings war da immer ein kleines, dumpfes Geräusch, wenn sie dagegen stieß. "Da ist eine Mauer!" sagte sie schließlich, was zwar nicht ganz stimmte, denn es war ein Deckenpfeiler, aber das konnte sie ja nicht sehen. "Die trägt dein Gewicht bestimmt!" sagte sie, als sie mal wieder kurzzeitig einen klaren Gedanken fassen konnte. Allerdings waren die Worte ungeschickt gewählt. Naja der Gryffindor war ja nicht so doof wie Alice ihn gern darstellte, also würde er schon verstehen, dass sie damit nicht sagen wollte, dass er Fett war, sondern dass er einfach schwerer war als sie selbst.
Jetzt musste er nur noch verstehen, was das bedeute. Alerdings schien er selbst fast genauso dicht zu sein wie die kleine Slytherin.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 6:15 pm

Irgendwie machten Alice’ Versicherungen die Situation auch nicht besser. Jake beobachtete sie kurz. Übermäßige Schmerzen schien sie nicht zu haben oder aber der Alkohol betäubte diese soweit, dass sie eigentlich wieder ganz fröhlich aussah. Wenn er auch nur einen klaren Gedanken hätte fassen können. Ärgerlich hieb Jake mit der geballten Faust gegen den Türrahmen und merkte nicht einmal, dass ihm Blut die Hand hinunterlief. Dazu war er selbst auch zu betrunken.
Also gut, er musste Alice irgendwie dort herausholen. Und wie? Die Slytherin faselte irgendein scheinbar zusammenhangloses Zeug. Jake hörte gar nicht hin und bekam somit auch nicht mit, dass Alice ihm eine mehr oder weniger einfache Möglichkeit vorschlug, wie er sie retten konnte. Aber in seinem Gehirn arbeitete es gerade ziemlich heftig. Er zog verschiedene Möglichkeiten für die Lösung des Problems in Betracht und verwarf sie beinahe sofort wieder. Schließlich blieb er doch bei der einfachsten und hoffte, dass sie so funktionierte, wie er es sich in seinem vernebelten Hirn vorstellte.
Er sah sich suchend um und trat schließlich zu der Treppe, die er hinaufgekommen war. Er griff nach einem der Stäbe, mit denen das Geländer versehen war und zog kräftig daran. Als das Holz sich nicht bewegen wollte, trat er einige Male fest dagegen, bis er den Stab in der Hand hielt. Prüfend fuhr er darüber und bemerkte, dass das Holz sogar ein paar Einkerbungen hatte, sodass man sich gut daran festhalten konnte. Und lang genug war er auch. Jakes Plan war einfach. Er hielt sich mit einer Hand am Türrahmen fest und beugte sich dann so weit in den Raum hinein, wie er sich traute, um Alice den Holzstab entgegenzustrecken. „Los, zieh dich hoch!“, sagte er mit beinahe scharfem Tonfall und es war nur zu deutlich, dass er gerade keinen Spaß verstand. Auffordernd sah er die Slytherin an.
Es dauerte zwar eine Weile, bis alles sich so ergab, wie er es hatte haben wollen, aber schließlich stand die Slytherin neben ihm auf dem Flur und sah eigentlich ganz unversehrt aus, wenn man von ihrer zerzausten Frisur einmal absah. „Na, kriegt der mutige Retter jetzt einen Kuss?“, fragte er grinsend und hielt seine Begleiterin vorsichtshalber am Arm fest, damit sie nicht auf die Idee kam, auszuprobieren, wie sicher die Böden in den anderen Räumen waren.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 6:38 pm

Schließlich schien Jake eine Möglichkeit gefunden zu haben wie er ihr helfen konnte, denn kurz nachdem er verschwunden war tauchte er mit einem langen Stab in der Hand wieder auf und reichte den zu ihr rüber. Ziemlich harsch fuhr er sie an sie solle sich an dem Stab hochziehen. Was gut war, denn sonst hätte sie wahrscheinlich noch eine Weile gebraucht, bis sie verstand was er von ihr wollte. Mit einiger Anstrengung gelang es den Beiden dann endlich Alice aus dem Loch zu ziehen.
Sie folgte dem Kritischen Blick des Jungen und betrachtete ihre reichlich verschmutzte Kleidung. Die Hose hatte einen kleinen riss bekommen, aber sie selbst war zum Glück unverletzt. Nur ein kleiner Kratzer. Die Kleidung allerdings würde sie wahrscheinlich nie wieder sauber bekommen. Aber wofür hatte man reiche Eltern?
'Na, kriegt der mutige Retter jetzt einen Kuss?' drang die Stimme Jake's an ihr Ohr und brachte sie dazu aufzusehen. Sie blinzelte kurz als sie den Sinn der Worte verstand. Irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie das besser nicht täte, aber ihr wollte auf die Schnelle kein triftiger Grund einfallen warum eigentlich.
Kurz darauf berührten ihre Lippen die des Gryffindors. Jedoch nicht flüchtig - so wie Jake es sich vielleicht in seinen kühnsten Träumen ausgemalt haben könnte - sondern mit einer Leidenschaft, die wenn man es genau betrachtete gar nicht sein dürfte. Auf den Zehenspitzen stehend, die Augen geschlossen, gab sie sich dem Kuss hin.
Ein leichtes Kribbeln breitete sich von ihren Lippen über den ganzen Körper aus. Das Gefühl war aber nicht unangenehm, nein im Gegenteil.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 7:53 pm

Eigentlich hatte Jake nicht einmal ansatzweise damit gerechnet, dass die Slytherin seiner scherzhaft gemeinten Frage tatsächlich nachkommen würde. Aber so... hatte er eigentlich auch kein Problem mit der Situation. Er war zwar zumindest halbwegs bei klarem Verstand, während sie gar nichts mehr mitzubekommen schien, aber das konnte er dann später ebenso gut auf den hohen Alkoholpegel in seinem Blut schieben, wie sie. Vielleicht war es eine Ausnutzung der Situation, aber darüber machte er sich im Moment keine Gedanken. Alice war hübsch und sie küsste ihn gerade. Und es schien ihr auch noch zu gefallen. Was wollte er mehr?
Beinahe besitzergreifend die Arme um Alice’ schlanken Körper schlingend, erwiderte er ihren Kuss und war überrascht. Nein, diese Leidenschaft dürfte dort nicht sein. Lag es am Alkohol? Ihre Lippen schienen zu einer Einheit zu verschmelzen, seine Zunge fand wie von selbst den Weg in ihren Mund und nach einem Moment, der ihm wie eine Ewigkeit vorkam, war der Kuss vorbei. Verwirrt schaute Jake Alice an. Nein, das was gerade gewesen war, konnte er nur geträumt haben. Er schüttelte den Kopf, wie um seine Gedanken zu ordnen und verspürte gleichzeitig eine unbändige Lust, seine Lippen erneut auf die von Alice zu pressen. Und da wurde ihm auch klar, dass er diese Szene definitiv nicht geträumt hatte. Aber wahrscheinlich würde er am nächsten Morgen ohnehin alles vergessen haben. Ebenso wie sie.
Noch mal tief durchatmend, wandte er sich wieder an die kleine Slytherin. „Hier gibt es irgendwo einen Gang, der nach Hogwarts zurückführt. Du weißt nicht zufällig wo, oder?“ Jake vermutete spontan, dass er irgendwie im Erdgeschoss sein musste, also wartete er nicht weiter auf ihre Antwort, sondern stieg die Treppe hinunter und machte sich daran – vorsichtig – die Räume dort abzusuchen. Viel zu spät fiel ihm ein, dass er vielleicht dafür hätte sorgen sollen, dass Alice heil die Treppe hinunter kam und nicht wieder irgendwo durch den Boden stürzte. Schuldbewusst machte er sich auf die Suche nach ihr.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 8:09 pm

Ein fast etwas enttäuschter ausdruck lag auf ihrem Gesicht als Jake sich von ihr löste. Ein sehnsüchtiges ziehen breitete sich in ihrem Magen aus, sie wollte dieses seltam schönes Gefühl nicht verlieren, sie wollte weiter schweben.
Selbst wenn sich der Gedanke 'Du magst ihn garnicht' in ihre Gedanken schlich. "Weißt du, du bist garnicht so blöd wie ich dachte" sagte sie und sprach damit das größte Kompliment aus, dass er wohl jemals von ihr hören würde. Das jemals ein Gryffindor und dazu auch noch ein... Schlammblut je aus ihrem Mund hören würde.
'Hier gibt es irgendwo einen Gang, der nach Hogwarts zurückführt. Du weißt nicht zufällig wo, oder?' Alice schüttelte leicht den Kopf worauf hin alles um sie herum sich zu drehen begann.
Es dauerte einen Moment bis der Raum aufgehört hatte sich zu drehen und genau diese Zeit hatte Jake gebraucht um im Erdgeschoss zu verschwinden. Mit einem seufzer wankte sie ihm hinterher und blieb am Fuß der Treppe stehen. Fast sogar suchend sah sie sich um. "Keller!" murmelte sie leise und wiederholte es nochmals lauter. Wenn hier ein Geheimgang war, dann sicher im Keller, oder? Aber gab es hier überhaupt einen Keller? Und wie kam man da hin?
Jake war verschwunden, doch statt sich auf die suche nach ihm zu machen drehte Alice kurzentschlossen den Teppich vor ihr um, was gehörig staub aufwirbelte. Nichts. Keine Falltür. Schade. Enttäuscht setzte sie sich auf den Boden und lies ihren Blick durch den Raum schweifen. Dass Jake wieder in den Raum trat bemerkte sie nicht.

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Jacob Kenway
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 10:31 pm

Jake bemerkte den sehnsüchtigen Blick der jungen Slytherin nicht, weil er sie längst nicht mehr ansah. Sein Blick wanderte durch den Flur, auf dem sie standen, auf der Suche nach etwas, das einen Hinweis auf den Ort gegeben hätte, an dem der Geheimgang nach Hogwarts startete. Doch als sie plötzlich etwas sagte, wandte er den Kopf wieder und grinste plötzlich. Breit! Ziemlich breit! Ja, es war vermutlich wirklich das allergrößte Kompliment, das er je von der Slytherin zu hören bekommen würde. „Wow, danke...“, prustete er und vermutlich hätte er es später ziemlich peinlich gefunden, sich so zu hören. Aber darauf kam es jetzt wirklich nicht mehr an. „Du bist auch nicht ganz so schlimm, wie ich dachte!“, meinte er dann und grinste sie frech an.
Schwungvoll drehte er sich herum und polterte geräuschvoll die Treppe hinunter. Nach seiner kurzen Suche fiel ihm seine Begleiterin wieder ein und er durchwanderte zwei Räume, ehe er die Slytherin fand. Sie saß mit dem Rücken zu ihm auf dem Boden und schien sich im Raum umzusehen. Er grinste leicht und pirschte sich dann von hinten an sie heran. „Hallo Prinzessin!“, raunte er ihr ins Ohr und drückte einen Kuss auf ihre Wange. Hatte er das gerade tatsächlich getan? Nicht ganz sicher erhob der Gryffindor sich wieder und wanderte einmal durch den Raum. Hier schien der Geheimgang nicht zu sein. Da fiel sein interessierter Blick auf ein Brett in der Ecke des Zimmers und er trat näher, um sich das Ganze anzusehen. Insgesamt fünf Bretter ließen sich einfach nach oben klappen. Eine als Dielenbretter getarnte Falltür. Jake war begeistert und winkte Alice zu sich heran. „Lumos!“ Er entzündete seinen Zauberstab und leuchtete in das Loch hinein. Der Boden befand sich etwa zwei Meter unter ihnen. Sie musste springen. „Schaffst du das?“ Er schaute die kleine Slytherin herausfordernd an und sprang dann plötzlich hinunter. Sicher landete er auf dem leicht unebenen Boden.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 22, 2009 11:00 pm

'Hallo Prinzessin' raunte Jake ihr plötzlich ins Ohr und küsste sie auf die Wange. Bevor er sich aufrichten konnte drehte sie sich um und legte ihre Arme um seinen Hals. "Hallo, mein Ritter!" flüsterte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück. Nur wenige Zentimeter vor ihr schwebte sein Gesicht und das machte es verdammt schwer ihn nicht wieder zu küssen. Doch sie war immer noch Alice und irgendwas in ihr sagte ihr, dass es schwach wäre diesem verlangen einfach nachzugeben. Gleichzeitig wünschte sie aber er würde sie küssen. Wiederstrebend lies sie ihn los und sah ihm zu wie er den Raum unter die Lupe nahm.
Schließlich schien er etwas entdeckt zu haben, denn er winkte sie aufgeregt zu sich herüber.
Was der Alkohol nicht alles möglich machte, im Normalzustand hätte sie ihm für diese Geste einen Zauber auf den Hals gejagt... allerdings wäre so vieles an diesem Abend anders gelaufen wenn sie noch nüchtern wäre.
Dann entdeckte sie die Dielenbretter und betrachtete diese fasziniert. "Rffiert!" sagte sie überzeugt. Gut es sollte Raffiniert heißen... aber egal.
Im nächsten Moment war Jake in dem Loch verschwunden. Zögernd trat sie an das schwarze Loch heran. "Jake?" fragte sie vorsichtig. "Alles okay?" sie konnte nur den Schein seines Zauberstabs nicht aber den Gryffindor sehen. Sie ließ sich am Rand des Abgrunds nieder und sah die Dielenbretter nachdenklich an. Von unten konnte man diese nicht wieder verschließen… und Alice war niemand der gerne Geheimnisse teilte. Also verschloss sie zwei der Bretter schon mal bevor sie sich nochmals suchend umsah. Noch passte sie durch das Loch, aber noch ein Brett verschließen konnte sie nicht.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 23, 2009 9:45 pm

Schon wieder eine Reaktion, die ihn zugegebenermaßen ein wenig überraschte. Aber wenn es schon so war, wie es war, musste man es eben hinnehmen. Jake spürte Alice’ Atem auf seinem Gesicht, hielt sich jedoch zurück. Irgendetwas sagte ihm, dass es falsch wäre, diesem stummen Wunsch jetzt einfach nachzugeben.
Jake grinste. Er bemerkte Alice’ Fehler. Verlust der richtigen Ausdrücke gehörte bei ihm zum Glück nicht zu den typischen Auswirkungen von Alkohol. „Oder so ähnlich...“, meinte er deshalb feixend und hüpfte geschickt zwischen den Brettern hindurch. Der Boden zwei Meter weiter unten war ein wenig uneben, aber Jake landete trotzdem verhältnismäßig sicher.
Er hielt noch immer seinen Zauberstab in der Hand und hob ihn ein wenig, sodass er Alice’ Gesicht oben im Haus sehen konnte. „Alles klar!“, drang es ein wenig dumpf zu ihr hinauf. Ungeduldig trat er zwei Schritte zurück und wartete darauf, dass die Slytherin ihm folgend würde. Stattdessen hörte er sie oben herumkrusteln. „Jetzt komm schon...“ Ein genervter Unterton schwang in seiner Stimme mit. Den Blick nach oben gerichtet, bekam er mit, dass sie zwei der umgeklappten Bretter zurück an ihren Platz schob. Die Bretter nach dem Verlassen der Hütte wieder zu verschließen war natürlich ein wenig schwieriger. Aber Jake hatte trotzdem eine Idee.
„Los, Spring!!!“, forderte er die Slytherin auf. „Wir können die Bretter auch von hier noch zumachen.“ Jetzt war er dankbar dafür, dass Professor Hawkins ihnen erst vor kurzem einen recht praktischen Zauber beigebracht hatte. In der Stunde hatte er ihn ziemlich nutzlos gefunden, aber er erinnerte sich zumindest teilweise daran, wie er funktionierte.
Zuversichtlich wartete er darauf, dass die Slytherin ihm endlich folgen würde.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 23, 2009 10:29 pm

Nach einem kurzen zögern sprang Alice dann schließlich ebenfalls durch das Loch und kam nach einer kurzen Flugphase auf dem unwegsamen Boden auf. Leider gerade auf einem Stein oder etwas ähnliches, das sie abrutschen lies. Ehe sie sich versah kullerte sie schon etwas tiefer in den Gang hinein nach unten. Jake streifte sie dabei auch ziemlich unsanft.
Bildete sie sich das nur ein oder hatte da gerade etwas geknackst? Erst nachdem sie sich selbst diese Frage gestellt hatte kam der Schmerz. Sie biss die Zähne aufeinander um nicht einen Laut auszustoßen, der verriet wie verdammt weh das tat. Sie spürte wie Tränen aufsteigen und tastete vorsichtig die Quelle des Schmerzes - ihren Knöchel - ab.
"Verdammter MIST!" fluchte sie. War da eine Schwellung?
Mit den Händen tastete sie die nahe Wand nach einer Unebenheit ab und fand eine Wurzel, an der sie sich hochziehen konnte. Schnell merkte sie jedoch, dass es fast unmöglich war den Knöchel zu belasten geschweigenden zurück zum Schloss zu kommen. Sie ließ sich wieder auf den Boden gleiten und dachte nach. Während Jake zu ihr aufschloss. „Ich kann nicht zurück!“ murmelte sie betreten und sah ihm dabei nicht ins Gesicht. Die Wand und der Boden waren eiskalt und Alice begann zu zittern. Es war das erste mal seit sie den Eberkopf verlassen hatten, dass sie die Kälte überhaupt wahrnahm. Wenn sie allzu lange hier saß würde sie zu dem verstauchten, vielleicht sogar gebrochenen, Knöchel noch eine saftige Lungenentzündung bekommen… und sowas konnte man nicht mit einem Wink mit dem Zauberstab kurieren. Aber wie sollten sie zum Schloss zurück? „Am besten du gehst schon mal vor und holst die Heilerin her.“ Sagte sie fast noch leiser. Das würde bedeuten, dass ein weiterer Geheimgang versiegelt werden würde. Doch im Moment war ihr ihr eigener knöchel bedeutend wichtiger als ein Geheimgang.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 23, 2009 11:01 pm

Erschrocken wollte Jake Alice zur Hilfe eilen, als sie ungeschickt aufkam und dabei das Gleichgewicht verlor. Doch erst wurde selbst noch fast von den Füßen gerissen, weil die Slytherin auf den Boden knallte und ein Stück den Gang entlangrollte, wobei sie ihn, streifte. Der junge Gryffindor verzog das Gesicht, als die Slytherin kurz darauf begann, zu fluchen. Schnell war er neben ihr und nahm den Fuß, den sie mit schmerzverzerrtem Gesicht umklammerte, kurz unter die Lupe. Jedoch ohne ihn zu berühren.
Alice versuchte noch, irgendwie auf die Füße zu kommen, aber das war natürlich aussichtslos. Ihr Fuß schien gebrochen oder zumindest verstaucht zu sein. Jake war kein Fachmann, aber zumindest das konnte er noch erkennen. Sie musste in den Krankenflügel! „Scheiße verdammte...“, knurrte er fluchend. Er wollte der Slytherin nicht unbedingt noch mehr wehtun. Als er die leise Bitte der Slytherin vernahm, nickte er. Es war wohl besser, die Heilerin kam her, sonst verletzte er ihren Fuß womöglich noch mehr. Doch er bemerkte auch, dass Alice zitterte. Ohne lang zu überlegen zog er seinen Mantel aus und wickelte ihn ihr notdürftig um die Schultern. Allerdings würde sie sich, wenn er sich nicht beeilte, trotzdem garantiert eine Erkältung einfangen.
„Ich beeile mich!“, versprach er und rannte dann los, den Gang in die einzig mögliche Richtung entlang. Erst als er dem Stollen schon ein ganzes stückweit gefolgt war, wurde ihm wieder klar, was er hier eigentlich tat. Er brachte sich selbst in Schwierigkeiten. Für eine Slytherin... Aber sie brauchte Hilfe. Und die würde er nicht einmal ihr verwehren, egal wie eklig sie normalerweise war. Sein Kopf war sogar wieder halbwegs klar. Ihm kam eine Idee.
Aber von der würde er nur Gebrauch machen, wenn es einfach nicht anders ging – was vermutlich der Fall sein würde. Er hoffte einfach mal, dass es im Notfall funktionieren würde.
Schnell hatte er den Ausgang erreicht und fand sich plötzlich mit der peitschenden Weide konfrontiert. Doch er hatte schon von dem geheimnisvollen Knoten gehört und setzte den Baum rasch außer Gefecht.
Schließlich blieb er fast schlitternd und außer Atem vor dem Krankenflügel stehen. Ungehalten klopfte er gleich mehrere Male an die Tür, und trat dann einfach ein. Schwer atmend stand er dann im Büro der Heilerin. „Miss Dyrness? Es ist eilig...“

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Niamh Dyrness
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 24, 2009 6:04 pm

~*~ Ploteinstieg ~*~


Nach einem entspannten und interessanten Abend war die neue Heilerin des Schlosses wieder in die Krankenstation zurückgekehrt und hatte sich noch eines ihrer Bücher genommen, um zu lesen. Der Abend war wirklich faszinierend gewesen und sie hatte zumindest etwas von Hogsmeade gesehen, auch wenn es sich im Grunde nur auf die Dorfstraße und den gemütlichen Pub begrenzt hatte. Die beiden Herren hatten sie dazu eingeladen sie zu begleiten, auch wenn sie eher glaubte, dass vor allem Michael wirklich gewollt hatte, dass sie mitkam. Cien wirkte auf sie etwas distanziert und skeptisch. Vermutlich konnte er sie noch nicht so recht einordnen, was aufgrund ihrer Abstammung ohnehin nicht leicht sein sollte. Mit einem Schmunzeln dachte sie nochmals an die letzten Stunden zurück und erhob sich schließlich von ihrem Stuhl, legte das Buch wieder auf den Schreibtisch zurück und begann eine leise Melodie zu summen. Wieder in die Krankenstation hinüber gehend schaute sie nochmals nach, ob alles in Ordnung war und aufgeräumt war, damit sie im Falle einer plötzlichen Verletzung effizient handeln konnte.
Gerade als sie sich beruhigt wieder zurückziehen wollte, wurde die Tür zur Krankenstation schwungvoll geöffnet und ein abgehetzter Schüler tauchte auf. Diesen kurz verwirrt musternd stand dieser schließlich vor ihr und meinte, dass irgendetwas eilig wäre. Vielleicht sollte sie eine Schulung durchführen, die allen anderen klar machte, dass sie besser und schneller handeln konnte, wenn man nicht in Rätseln sprach, sondern gleich äußerte was geschehen war. „Wenn sie mir verraten würden, was passiert ist, kann ich zumindest mein bestes versuchen, Mr. Kenway.“, forderte sie ruhig auf, nachdem sie den Gryffindor erkannt und zugeordnet hatte. Die Namen und Gesichter der Löwen hatte sie sich schnellstmöglichst gemerkt, galten diese doch als recht unfallträchtig, was ihr auch schon ein großgewachsener Sechstklässler dieses Hauses an ihrem ersten Arbeitstag bewiesen hatte.
Noch während Jake ihr erklärte, was geschehen war, packte sie einige Dinge zusammen in ihre Umhängetasche und legte diese schließlich um. „Bringen sie mich zu Ms. Duncen.“, meinte sie schließlich ruhig, als der Jüngere mit seiner Erzählung fertig war und etwas unruhig neben ihr gestanden hatte. Kaum hatte er die Worte vernommen, eilte er ihr voraus und brachte sie über die Peitschende Weide in den Geheimgang. Noch während sie hindurch liefen fragte sich Niamh warum dieser hier existierte und wieso er derartig von der Weide geschützt wurde.

Die Gedanken daran vertrieb sie jedoch wieder, als sie zu der verletzten Sly kamen und Jake beiseite trat. „Sie sind ausgerutscht, meinte Mr. Kenway?“, fragte die Heilerin nach und hockte sich zu dem Mädchen, erleuchtete mit ihrem Zauberstab den Knöchel der Dunkelhaarigen und betastete ihn behutsam. „Der ist sicherlich verstaucht. Vielleicht sogar angebrochen.“, murmelte sie leise und kramte mit einer Hand blind in ihrer Umhängetasche herum, aus der sie schließlich eine Phiole zog und diese der Jüngsten hinhielt. „Nehmen sie das. Damit gehen zumindest die Schmerzen weg. Ich werde den Knöchel stabilisieren und dann kommen sie beide mit auf die Krankenstation. Ich will mir das erst noch richtig anschauen.“, meinte sie beinahe kühl und warf einen warnenden Blick zu dem Gryff auf, der neben ihnen stand. „Sicherlich wüsste nicht nur ich gern, was sie hier überhaupt treiben.“, setzte sie verdeutlichend hinzu und würde die beiden Hauslehrer wohl nach diesem Abend bald wieder sehen, damit sie darüber informiert werden, dass einer ihrer Schüler um diese Uhrzeit unbefugt an diesem Ort war.
Noch während sie sich fragte, was die Schüler dazu bewogen hatte das Internat nach der Frist zu verlassen oder nicht rechtzeitig zurück zu sein, zog sie den Fuß aus den Schuhen der Slytherin und bandagierte ihn fest, damit sie nicht in die Verlegenheit kommen würde, ihn irgendwie zu bewegen, während sie sich später auf den Rückweg machten. „Vermeiden sie jede Belastung bis wir wieder im Krankenflügel sind. Mr. Kenway, helfen sie ihr beim Laufen.“, wandte sie sich erst an die verletzte Schülerin und schließlich an den mitbeteiligten Gryffindor, bevor sie den Schuh in ihre Tasche packte und sich erhob.
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 24, 2009 11:13 pm

Alice fror erbärmlich... trotz zwei Winterumhänge. "Verdammt Kenway, bist du unterwegs eingeschlafen?" stieß sie mit klappernden Zähnen hervor. Aber natürlich hörte sie niemand. Die Wände warfen ihr Echo leicht verzerrt zurück.
Plötzlich wurde sie unglaublich müde. Die Lieder wurden ihr schwer und Alice war schon versucht dem Drang nachzugeben, als sie endlich schritte hörte. Erst leise, dann immer lauter. Endlich tauchte Jake wieder auf und hinter ihm lief die Heilerin Ms Dyrness.
'Sie sind ausgerutscht, meinte Mr. Kenway?' fragte diese und Alice nickte daraufhin. Dann beobachtete sie wie die Heilerin ihren Knöchel untersuchte. Dabei biss sie kräftig, fast sogar krampfhaft, die Zähne aufeinander um nicht aufzuschreien. Dankbar nahm die junge Slytherin daraufhin die Phiole der Heilerin entgegen und schluckte das Mittel. Es schmeckte absolut widerlich. Da wünscht man sich fast den Feuerwisky zurück. dachte sie beklagte sich jedoch nicht. 'Sicherlich wüsste nicht nur ich gern, was sie hier überhaupt treiben.' Klasse... dachte sie sagte aber immer noch nichts.
Nicht, dass sie nicht mit der Heilerin reden würde, aber im Moment wollte sie überhaupt nichts mehr sagen. Sie wollte nur noch schlafen.
Die Wirkung des Mittels trat leider nicht so schnell ein wie erhofft, vielleicht auch durch den Alkohol in ihrem Blut, denn als die Heilerin ihr die Bandage anlegte half auch alles Zähne-zusammen-beißen nichts und Alice schrie kurz auf vor Schmerz. 'Vermeiden sie jede Belastung bis wir wieder im Krankenflügel sind. Mr. Kenway, helfen sie ihr beim Laufen.' Wie gefühlte 1000 Stunden zuvor griff Alice wieder nach der Wurzel oder was es gewesen war und zog sich daran hoch wobei sie sich an der Wand abstützte. Dann Grinste sie Jake fast sogar etwas verlegen an bevor sie sich auf ihn stützte. "Von mir aus kann’s los gehen!" murmelte sie und machte sich schon mal auf tierische Schmerzen bereit.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Do März 26, 2009 11:31 pm

Jacob kam langsam wieder zu Atem und erklärte der Heilerin so knapp wie möglich, was geschehen war. Dabei gab er sich Mühe, möglichst wenig auf Details einzugehen, was ihm seiner Meinung nach ganz gut gelang. Die Ruhe von Miss Dyrness schien auf ihn überzugehen. Es überraschte Jake ein wenig, dass sie tatsächlich seinen Namen kannte und überlegte gleichzeitig, ob das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Als er seine Erzählung beendet hatte, stand die Heilerin schon zum Abmarsch bereit. Anscheinend hatte sie alles Wichtige bereits eingepackt. Sie forderte ihn auf, sie zu der Slytherin zu bringen und Jake nickte kurz. Rasch wandte er sich um und lief ohne sich auch nur einmal umzudrehen zur Peitschenden Weide zurück, die noch immer außer Gefecht gesetzt war. Der junge Gryffindor wusste allerdings nicht genau, wie lange diese Starre anhielt, deshalb schlüpfte er schnell zwischen die Wurzeln und versicherte sich erstmals, ob die Heilerin ihm nachkam. Wenn sie über den merkwürdigen Aufenthaltsort verwundert war, ließ sie es sich zumindest nicht anmerken. Ihr den Rücken zuwendend, genehmigte er sich ein kurzes Grinsen.
Schließlich gelangten sie wieder zum Ende des Ganges, wo die junge Slytherin noch immer dort lag, wo Jake sie zurückgelassen hatte. Ein schneller Blick nach oben versicherte ihm erneut, dass er die Bretter tatsächlich noch geschlossen hatte, bevor er sich auf den Weg ins Schloss gemacht hatte. Dessen war er sich unterwegs plötzlich nicht mehr sicher gewesen, denn sie Zeit zwischen dem Sturz von Alice und bis er den Gang entlanggerannt war, schien irgendwie etwas verwischt und unscharf zu sein. Wahrscheinlich eine dankbare Nachwirkung des Alkohols... Während die Heilerin Alice’ Knöchel untersuchte und schließlich eine Diagnose verkündete, stand Jake daneben und fühlte sich ziemlich überflüssig. Zum Glück war ihm vom Laufen noch warm, denn hier unten zog es erbärmlich und Alice hatte noch immer seinen wärmenden Mantel. Wenn er am nächsten Morgen einen Schnupfen haben würde, konnte er sich wenigstens sicher, dass er den gesamten Abend nicht bloß geträumt hatte.
Jake wurde erst wieder hellhörig, als Miss Dyrness ihm einen kurzen und irgendwie warnenden Blick zuwarf. Allerdings war das, was sie danach sagte, keine Frage, deshalb hielt Jake es für unnötig, darauf etwas zu antworten. Aber er vermutete einfach mal, dass sie ihre Hauslehrer darüber informieren würde. Und Professor Hawkins würde nicht übermäßig begeistert sein, das schien schon mal klar. Vielleicht würde hatte er ja in letzter Zeit gute Laune, weswegen er eine mildere Strafe ansetzte. Jakes Grüblereien wurden unterbrochen, als die Heilerin ihn dazu aufforderte, der Slytherin beim Laufen zu helfen.
Diese hatte sich schon an der bereits bekannten Wurzel hochgezogen, weshalb ihm nichts anderes übrig blieb, als sie zu stützen. Der kleine Trupp setzte sich in Bewegung. Sie kamen nur langsam voran, was auch an dem unebenen Boden lag. Da Alice nur hüpfen konnte, war die Gefahr, dass sie sich auch noch den anderen Fuß verletzen würde, recht groß. Jake bemerkte ihre Schwierigkeiten, seufzte und hob sie dann einfach hoch. Ich glaube nicht, dass ich das wirklich tue..., dachte er beinahe fassungslos, während der die Slytherin den restlichen Weg in den Krankenflügel trug, wobei er aufpasste, dass ihr Fuß nirgendwo an der Wand entlangstreifte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 29, 2009 1:07 pm

Mit beinahe abschätzigem Blick bedachte sie die junge Schülerin, als diese trotz des Trankes noch heftige Schmerzen zu leiden hatte. Vielleicht würden bereits innerhalb weniger Tage alle denken, dass die neue Heilerin entweder eine Stümperin ist oder aber kaltblütig genug, um das Empfinden ihrer Patienten zu ignorieren. Egal was auf sie zukommen würde, erhielt die Schulleiterin wie üblich einen kurzen Bericht, der zumindest diese von ihren doch recht guten Absichten überzeugen würde. Was andere von ihr dachten, war zumeist ohnehin nicht weiter wichtig, solange sie ihren Job tun konnte und sich wohl fühlte. Dennoch überlegte sie einen Moment, ob sie sich nicht mal mit dem Zaubertrankprofessor zusammen setzen sollte, damit die Tränke vielleicht doch mal etwas angenehmer schmeckten, auch wenn man sie dennoch nicht täglich einnehmen wollen sollte. Bei dem Gedanken an den grimmigen, ruhigen und recht verschlossenen Lehrer schloss sie kurz die Augen und ging langsam wieder den Gang zurück, den sie genommen hatten.
Immer darauf achtend, dass die beiden Schüler ihr folgen konnten, kamen sie bei der Peitschenden Weide wieder an, die inzwischen aus ihrer Starre erwacht war und bedrohlich knarrte, als Niamh den Kopf aus dem Erdloch steckte. Wieder im Gang verschwindend kümmerte sich Jake um die Weide, während sie kurz die junge Frau stützte und sie dann behutsam zu dem Ausgang bugsierte, wo sie von dem Gryff nach oben gezogen wurde und kurze Zeit später erneut auf den Armen des Älteren landete. Den beiden selbst folgend gingen die drei Personen in der Dunkelheit zurück zum Schloss und begaben sich sogleich in den Krankenflügel, der noch immer im dämmrigen Fackelschein lag.
„Legen sie Ms. Duncen bitte da rüber.“, wies sie den Jüngeren ruhig an und deutete auf eines der Betten, bevor sie ihrerseits in einem angrenzenden Raum verschwand und einige Minuten später wesentlich sauberer wieder zurückkehrte. „Machen sie sich etwas frisch und dann gehen sie schlafen, Mr. Kenway.“, bestimmte sie ruhig, überließ es jedoch dem anderen, ob er hier bleiben oder doch noch mitten in der Nacht in sein Haus zurückkehren wollte. Für sie war nun erst mal die Versorgung der jungen Sly wichtiger, zu der sie sich stellte und nun den Fußknöchel im vollen Licht betrachten konnte.
„Haben sie noch Schmerzen?“, fragte sie leise, beinahe uninteressiert und strich vorsichtig über die starke Schwellung. Das Bein stützend machte sie sich daran den Verband abzuwickeln und den Fuß erneut zu betrachten, ignorierte dabei beide Schüler vollkommen. Mit einem leisen Schnauben den Fuß vorsichtig auf dem Bett ablegend ging sie zu einem ihrer Schränke und griff zielsicher nach einer Phiole. Davon etwas in ein Glas gebend kehrte sie zu ihrer Patientin zurück und hielt es ihr hin. „Trinken sie das.“, befahl sie ruhig, brachte die Phiole wieder weg und holte eine weitere, von der sie erneut etwas in ein Glas gab. Ruhig wartend bis das erste Mittel sämtlichen Alkohol aus dem Körper vertrieben hatte, brachte das zweite absolut gar nichts, solange die Kleine nicht stocknüchtern war. Nach einigen Minuten der Jüngsten dieses Glas in die Hand drückend wartete sie, bis dessen Inhalt ebenfalls zwischen den Lippen der Jüngeren verschwunden war und diese angewidert das Gesicht verzog. „Je nachdem wie stark ihre Knochen verletzt sind, wird es in den nächsten Stunden schmerzhaft werden, aber ich schätze, dass es sich lediglich um ein äußerst unangenehmes Ziehen handeln wird. Sie sollten versuchen sich zu entspannen und etwas auszuruhen, dann heilt es noch immer am besten.“, erklärte sie mit einem schwachen Lächeln, bettete dabei den Fuß möglichst stabil und deckte das Mädchen etwas zu, damit sie nicht alsbald fror.
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Komplikationen (Alice && Jake)
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