Hogwarts - The magical school

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Das Frühstück an diesem schönen Samstagmorgen ist gerade vorbei und nun steht es den Schülern frei, nach Hogsmeade zu gehen oder ihre Zeit auf dem Schlossgelände zu verbringen.
 
 
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 Komplikationen (Alice && Jake)

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Jacob Kenway
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BeitragThema: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo Feb 16, 2009 12:23 am


W E R ? : Jacob Kenway && Alice Duncen
W O ? : Erstmal die Eingangshalle, Ortswechsel vorbehalten
W A N N ? : An einem Hogsmeade-Wochenende irgendwann im Dezember



Jacob brütete im Gemeinschaftsraum schon seit einer geraumen Weile über einer undankbaren Hausaufgabe für Zauberkunst. Ein Aufsatz über ein besonders kompliziertes Thema. Er seufzte immer wieder genervt, während er die Seiten des Buches, das vor ihm lag, immer schneller umblätterte. Heute gesellte sich leider niemand zu ihm, um ihn zu unterstützen. Sogar Jerry hatte behauptet, er habe sämtliche Hausaufgaben schon erledigt und war mit den anderen Gryffindors nach Hogsmeade gegangen.
Jacob hatte gesagt, er käme später nach und sich voll guter Vorsätze an die Hausaufgaben gesetzt. Diese waren jetzt allesamt verschwunden und auch die Erst- und Zweitklässler, die bekanntlicherweise noch nicht nach Hogsmeade durften und übermütig im Gemeinschaftsraum herumwuselten, machten es nicht besser. "Könnt ihr nicht einfach mal eure verdammten Klappen halten?", brüllte er einfach mal drauflos und es war tatsächlich still. "Danke!", erwiderte und senkte den Kopf, um das Grinsen auf seinem Gesicht zu verbergen.
Obwohl er wirklich versuchte, sich auf die Hausaufgabe zu konzentrieren, schweiften seine Gedanken immer wieder ab. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Samstag in Hogsmeade sausen lassen würde, um zu lernen..., dachte er. Was herannahende Prüfungen nicht alles bewirken... Es passte tatsächlich nicht zu ihm! Er konnte sich an keinen einzigen Tag in Hogsmeade erinnern, den er verpasst hätte. Nicht einmal Quidditchverletzungen konnten ihn normalerweise davon abhalten.
Da der Geräuschpegel schon wieder deutlich anstieg, klappte er mit einem endgültigen Klatschen sein Buch zu und stand auf. Schnell die Schulsachen in seine Tasche geschmissen und nach oben gebracht und seinen Mantel geholt, dann war er endlich frei! Er würde später nochmal versuchen, den Aufsatz weiterzuschreiben. Jetzt war er dazu nicht in der Lage! Das Thema verstand er ohnehin nicht besonders. Und es interessierte ihn auch nicht. Wie immer...
Pfeifend verließ er den Gemeinschaftsraum durch das Porträt der Fetten Dame, die ihm irgendetwas hinterherrief. Er ignorierte es und stieg seelenruhig die Treppen hinunter, bis er in der Eingangshalle stand. Bisher hatte er sich keinerlei Gedanken darüber gemacht, wo er hingehen wollte. Sollte er tatsächlich den Anderen nach Hogsmeade folgen? Aber er hatte eigentlich keine Lust, alleine zu gehen.
Genervt sah er sich um und beschloss schon einmal fest, dass er niemals wieder alleine im Schloss zurückbleiben würde, wenn alle anderen nach Hogsmeade gingen. Das war einfach total öde und bei dem Herumgelärme der Winzlinge konnte man Lernen ohnehin total vergessen.
Unzufrieden lehnte er sich gegen die Wand neben dem Eingangsportal zur Großen Halle und überlegte nochmal gründlich, was er jetzt anstellen könnte.

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Zuletzt von Jacob Kenway am So März 08, 2009 6:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alice Duncen
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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo Feb 16, 2009 5:39 pm

Alice hatte es geschafft sich am Hogsmead Wochenende Nachsitzen einzubrocken. In Zukunft solt ich vielleicht doch besser aufpassen WAS ich zu Lehrern sage! dachte sie wütend. Allerdings fand sie es ungerechtfertigt gleich Nachsitzen an einem Hogsmeade Samstag zu bekommen. Nur wegen dieser kleinen Bemerkung... Sie warf Professor Snow einen düsteren Blick zu und war gleichzeitig froh, dass er sich in diesem Moment gerade weg drehte und ihre Grimasse deswegen nicht sehen konnte. "Nun, Miss Duncen, ich denke sie haben ihre Lektion gelernt, sie können jetzt gehen!" Alice nickte und stand dann auf. Auch wenn sie es sich nicht anmerken ließ, musste sie sich ernsthaft zusammen nehmen um nicht eine Schnippische Bemerkung los zu lassen.
Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen lehnte sie sich gegen die Wand und atmete erst einmal tief durch. Wie konnte ein wertloses Schlammblut meinen er sei berechtigt sich über ein Reinblut zu stellen, egal ob Lehrer oder nicht. Ein leicht arroganter Ausdruck zeigte sich auf Alice Gesicht. Er würde es noch bereuen, dass er ihr den Hogsmeadetag verdorben hatte. Ein letzter verächtlicher Blick in Richtung Bürotür, dann schlenderte sie den Gang hinab. Was sollte sie jetzt anstellen? Alice beschloss den anderen nach Hogsmeade zu folgen, denn mit den Erst- und Zweitklässlern im Gemeinschaftsraum zu bleiben überstieg ihren Stolz. Sie erreichte die große Treppe und stieg diese immer noch im Schlendertempo hinab. Noch hatte sie den Gryffindor, der neben dem Eingangsportal lehnte, nicht entdeckt. Erst als sie die letzte Stufe betrat schweifte ihr Blick den seinen.
Im ersten Moment erkannte sie ihn nicht, dann fiel ihr wieder ein wer er war. Jacob Kenway, der Treiber von Gryffindor. Sie maß ihn nur mit einem Abwertendem Blick und wandte sich dann in Richtung Kerker ab. Dann wurde ihr die Tatsache bewusst, dass der Gryffindor im Normalfall doch in Hogsmeade sein sollte, wer blieb schon freiwillig zurück wenn man nach Hogsmeade konnte? "Bist du festgewachsen? Oder zu dämlich durch die Tür zu gehen?" Fragte sie ohne Jacob anzusehen und fügte noch ein verächtliches „Gryffindor!“ hinzu, war sich aber nicht sicher ob es laut genug war, dass er es hören konnte. Allerdings war das ‚Gryfindor‘ auch mehr oder weniger an sich selbst gerichtet als an Jacob.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo Feb 16, 2009 8:03 pm

Er hatte schlechte Laune! Er hatte tatsächlich schlechte Laune! Und das auch noch an einem Samstag, der – um die ganze Sache noch zu verschärfen – ein Hogsmeade-Samstag war. Das passierte definitiv nicht alle Tage. Es kam nicht einmal wirklich oft vor, dass Jacob vollkommen grottenschlecht drauf war. Naja, umso besser, wenn die anderen Gryffindors das nicht ertragen mussten.
Jacob hatte sich gerade fast schon dazu überwunden, einfach einen Gang über die Ländereien zu machen, auch wenn das todlangweilig war, solange alles leer war. Außerdem herrschte draußen eine klirrende Kälte. Doch ausgerechnet in diesem Moment – vielleicht war es sein Glück – betrat noch eine weitere Person die Eingangshalle. Er war also doch nicht der Einzige, der alleine in der Schule zurückgeblieben war.
Hoffnungsvoll wartete er darauf, dass dieser Jemand näher herankam, sodass er erkennen konnte, um wen es sich handelte. Und er wurde bitter enttäuscht! Es war eine Slytherin, genauer gesagt ein kleiner Giftzwerg von Slytherin, der sich einbildete, aufgrund seines Blutstatus’ über allen anderen zu stehen. Alice Duncen! Definitiv nicht Jakes Lieblings-Slytherin...
Aber scheinbar hatte sie ebenfalls schlechte Laune und da bei ihr Hopfen und Malt sowieso schon lange verloren waren, konnte er das auch für sich nutzen und sich eventuell ein wenig aufheitern.
Den abwertenden Blick, den sie ihm mit einer Hochnäsigkeit zuwarf, die für eine so kleine Person wirklich unglaublich war, erwiderte er mit eine spöttischen Lächeln, das jedoch nicht bis zu seinen Augen vordrang. Eigentlich war es mehr ein leichtes Zucken seiner Mundwinkel.
„Ich bin hier festgewachsen, bitte hilf mir!“, erwiderte er in einem Tonfall, der rein gar nicht zu den gesprochenen Worten passte. „Slytherin!“, fügte er dann nach einer kurzen Pause hinzu und man merkte nur zu deutlich, wie gerne er sich über sie lustig machte.
Aus Erfahrung wusste er, dass sie nicht die umgänglichste Person im Schloss war und er war zuversichtlich, dass sie seine Langweile im Handumdrehen vertreiben würde.
„Aber sag doch mal, wieso bist du nicht in Hogsmeade wie alle anderen?“ Ein vager Verdacht sagte ihm, dass sie nicht freiwillig zurückgeblieben war und er bohrte noch ein wenig in der Wunde herum. Wenn sie heute nicht in der Stimmung war, sich reizen zu lassen, würde er schon irgendeine andere Beschäftigung finden...

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di Feb 17, 2009 2:58 pm

'Ich bin hier festgewachsen, bitte hilf mir!' hörte sie Jacob mit eine Tonfall der zu der Wortwahl gar nicht passte, so abweisend... und herausfordernd? Dann fügte er im selben Tonfall den sie zuvor gebrauch hatte 'Slytherin!' hinzu. Kaum merklich zuckten ihre Mundwinkel nach oben. Er machte sich Lustig über sie. Er machte sich wirklich über sie Lustig. Ehe sie jedoch dazu kam etwas zu erwidern sprach Jake weiter. 'Aber sag doch mal, wieso bist du nicht in Hogsmeade wie alle anderen?' Wenn er meinte sie damit aus der Reserve zu locken, dann musste sie ihn enttäuschen. "Es geht einen Gryffindor wie dich zwar nichts an aber... ich habe ein hübsches Stell-dich-ein mit Professor Snow eindeutig den Vorzug gegeben!" Sie grinste Jacob an, ihr Blick blieb jedoch kühl. Diese Bemerkung würde ihr nicht schaden, selbst wenn Snow ein Schlammblut war. Ihre Einstellung zu solch Minderwertigen Zauberer war allgemein bekannt und niemand würde ernsthaft glauben was sie gerade gesagt hatte. Selbst wenn Jake auf die Idee kommen würde ein solches Gerücht zu verbreiten. Allerdings traute sie das nicht einmal einem Gryffindor zu.
Inzwischen hatte sie sich halb zu Jacob umgedreht und fixierte ihn mit ihrem Blick. „Wenn du hier festgewachsen bist wirst du wohl warten müssen biss dich einer deiner Kumpanen befreit. Ich habe nicht vor im Schloss zu bleiben.“ Sagte sie und grinste. „Schon gar nicht wenn du wirklich der einzige bist der älter als zwölf ist!“ Sie wandte sich wieder ab und zog den Gedanken in Erwägung seine Schuhsohlen wirklich am Boden fest zu kleben, selbst wenn er nur einige Sekunden brauchen würde um den Zauber wieder zu löschen, wäre es doch lustig zu sehen ob sein Gesichtsausdruck sich änderte wenn sie ihren Zauberstab auf ihn richtete. Dann drehte sie sich doch wieder zu Jake um. „Ach weißt du, in deiner nähe wird es mir bestimmt nicht langweilig!“ sagte sie während ihre Finger langsam nach ihren Zauberstab tasteten. Nur um zu sehen wie Jake reagieren würde. Angreifen würde sie ihn nicht. Noch nicht! Ihre Augen funkelten leicht angriffslustig und sie war gespannt was nun passieren würde.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo Feb 23, 2009 4:15 pm

Wie süß... Jacob war sich nur zu deutlich bewusst, dass die Kleine aus Slytherin zwei Jahrgänge unter ihm war. Und sie meinte, ihm drohen zu können? Das war wirklich süß. Er konnte Alice Duncen einfach nicht für voll nehmen. Klar, sie fühlte sich total toll und erwachsen, aber in Wirklichkeit war sie das doch gar nicht. Sie hielt sich für überlegen, weil ihr Blut nicht von Muggeln „verseucht“ war. Aber das spielte für ihn zum Glück keine Rolle und er wusste auch genau, dass es keinen Unterschied machte. Egal, wie man sich das einzureden versuchte.
Er lächelte nachsichtig. „Das glaube ich dir aufs Wort!“ Der Spott war aus dem Gesagten deutlich herauszuhören. Er stieß sich mit einer sparsamen Bewegung von der Wand ab, während sie ihm den Rücken zukehrte. Mit verschränkten Armen stand er da, als sie sich wieder umwandte. Ein merkwürdiges Grinsen zierte sein Gesicht. „Du bist wirklich zu schmeichelhaft...“, meinte er nur und hob spöttisch eine Augenbraue. Die Kleine war wirklich eine Giftspritze! Sie stand dem kleinen Kläffer seiner Nachbarin zu Hause in Nichts nach. Dieser Vergleich gefiel ihm irgendwie.
Dass ihre Hand langsam zu ihrem Zauberstab wanderten, entging ihm nicht. Er vermutete zumindest, dass es das war, was sie machte. Seine linke Hand steckte in der Hosentasche. Dort, wo auch sein Zauberstab sich befand. Er glaubte zwar nicht wirklich, dass Alice ihn jetzt angreifen würde, aber man konnte bei Slytherins ohnehin nie wissen. Was in deren kranken Köpfe vorging, sollte wirklich mal jemand wissen... Allerdings wäre es schon ziemlich unklug, ihn jetzt außer Gefecht zu setzen, wo niemand außer ihnen beiden hier war. Ein Erst- oder Zweiklässler beherrschte derartige Flüche noch nicht und ansonsten war niemand hier, der später als Sündenbock dienen könnte.
„Also mal ehrlich, ich finde es echt deprimierend, dass du mich nicht magst, obwohl ich dir nie etwas getan habe...“, beklagte er sich plötzlich und musste sich ein noch viel breiteres Grinsen verkneifen. Zum Glück hatte er kein Problem damit, sich auch mal zum Deppen zu machen. Da sah er bei Alice größere Schwierigkeiten. „Nun ja, aber wenn du dich auf spontane Stell-dich-eins mit Professor Snow einlässt, kann es ja nicht viel schlimmer sein, mich nach Hogsmeade zu begleiten, oder?“

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mi Feb 25, 2009 4:44 pm

Keine Reaktion, schade... Trotzdem konnte sie es sich nicht nehmen lassen einen Funken um seinen Kopf sausen zu lassen. Das würde ihn nicht verletzen, denn so doof als dass sie ihre Spur so deutlich hinterließ war sie nicht, selbst wenn das dieser Gryffindor vielleicht dachte. 'Also mal ehrlich, ich finde es echt deprimierend, dass du mich nicht magst, obwohl ich dir nie etwas getan habe...' änderte Jake plötzlich seine Taktik und Alice' Augen verengten sich kaum merklich. Sie war misstrauisch dem älteren Jungen gegenüber, was hatte er vor? "Muss ich darauf antworten?" fragte sie betont gelangweilt. 'Nun ja, aber wenn du dich auf spontane Stell-dich-eins mit Professor Snow einlässt, kann es ja nicht viel schlimmer sein, mich nach Hogsmeade zu begleiten, oder?' fragte der Gryffindor weiter. Ihr misstrauen verstärkte sich, aber Alice ließ es sich nicht anmerken, was für ein Glück, dass sie es im Gefühle verstellen fast zu Meisterschaft gebracht hatte. "Du hast dann sicher nichts dagegen wenn ich frage was ich davon habe." gab Alice zurück und musterte Jake nochmals. Es wurde bald dunkel und die anderen Schüler kamen sicher bald zurück, also was hatte dieser Gryffindor vor? Bis sie in Hogsmeade waren, hatten die anderen Schüler Hogwarts sicherlich erreicht. Aber gerade das war es, dass einen kleinen Reiz heraufbeschwor. "Gut, ich werde dich begleiten!" stimmte Alice schließlich zu. Jedoch nicht aus Naivität wie manch einer denken könnte, sondern aus Neugierde. Sie würde Jacob ganz sicher nicht folgen ohne dass sie darauf vorbereitet war, dass er auf blöde Ideen kam - was auch immer diese Ideen sein sollten. Sie drehte ihren Zauberstab in der Hand, den sie inzwischen wieder gesenkt hatte und der Funken war auch schon lange verloschen.
Nochmals musterte sie Jake, diesmal jedoch nicht um seine Absichten einzuschätzen sondern um herauszufinden worin er ihr alles überlegen sein konnte… und das war eine Menge. Er hatte zwei Jahre Schulbildung mehr als sie. Außerdem war er größer und wahrscheinlich auch kräftiger als sie, selbst wenn man nicht behaupten konnte das Alice ein zerbrechliches Püppchen wäre.
Alice hatte keine Angst vor Jake aber sie nahm sich vor ihn nicht aus den Augen zu lassen. Sie wollte vorbereitet sein. Auf alles.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mi März 04, 2009 10:43 pm

Oh ja, sie hielt sich für sehr schlau, die kleine Duncen. Vielleicht war es von Jakes Seite aus ein Fehler, Alice einfach demonstrativ nicht ernst zu nehmen. Aber das hatte er schließlich noch nie können. Er verkniff es sich, ihr einen verächtlichen Blick zuzuwerfen, als sie einen Funken um seinen Kopf sausen ließ und sich anscheinend wirklich für klug hielt. Aber er hatte ja schließlich einen Plan, deshalb konnte er es sich nicht leisten, sich so herablassend zu geben, wie er es gerne getan hätte. Ebenso herablassend wie sie eben. Eine absurde Kopie von ihr, über die man nicht anders konnte, als lachen. Nein, das hätte alles kaputt gemacht! Mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck blickte er sie an.
Er fragte sich, was sie gerade dachte? Hielt sie es für einen Trick? War es das eigentlich? Naja, nicht nur. Er brauchte tatsächlich Gesellschaft. Man könnte es als Zeitvertreib bezeichnen... Sein Gedankengang wurde unterbrochen, als Alice plötzlich zustimmte. Das überraschte ihn nun wirklich. Die Kleine war doch immer wieder für Überraschungen gut! Alice Duncen wollte mit ihm – einem Schlammblut, wie sie sagen würde – nach Hogsmeade gehen. Einen Moment lang überlegte er, ob es jetzt angebracht wäre, sich geschmeichelt zu fühlen. Es dauerte ungefähr zwei Sekunden, bis Jake sich wieder in der Gewalt hatte. Er zauberte ein charmantes Lächeln auf sein Gesicht. Ob das bei Alice wirkte, wusste er nicht, aber einen Versuch war es wert.
„Super!“, meinte er betont fröhlich und nickte einladend. „Also, dann wollen wir uns nicht länger aufhalten, oder? Sonst müssen wir nämlich, kaum dass wir in Hogsmeade ankommen, schon wieder zurück. Und das wäre doch schade...“ Wenn man genau hinhörte, hatten seine Worte tatsächlich einen bedauernden Ton. Vielleicht bildete Jake es sich nur ein, aber er meinte, dass die Art, wie er es ausgesprochen hatte, auch eine bedrohliche Wirkung haben konnte. Er hatte zu unüberlegt drauflosgeredet! Das musste er dringend ändern! Aber da er Alice definitiv nicht so einschätzte, dass sie sich von solchen Dingen einschüchtern ließ, machte er sich eigentlich keine Sorgen.
Absichtlich alle Vorsicht ignorierend, ging er an ihr vorbei, wandte ihr den Rücken zu, während der das Eingangsportal so weit öffnete, dass sie hindurchschlüpfen konnten und wartete darauf, dass Alice sich ebenfalls in Bewegung setzen würde. Ein Arm wies einladend nach draußen, von wo jetzt eine kühle Windböe hereinblies. Jake war froh über seinen warmen Mantel und entdeckte zufrieden, dass auch die jüngere Slytherin einen anhatte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Do März 05, 2009 1:00 pm

Sie musterte Jake nochmals und kam dan zu dem Schluss, dass es das beste wäre jetzt einfach mit zu spielen, vielleicht konnte sie das ganze noch zu ihrem gunsten hindrehen, so dass er nach ihrer Pfeife tanzte. Aber wenn sie ehrlich war, dann war dies äußerst unwarscheinlich. Allerdings hatte es auch seinen Witz dem ganzen seinen lauf zu lassen und abzuwarten was passierte. 'Also, dann wollen wir uns nicht länger aufhalten, oder? Sonst müssen wir nämlich, kaum dass wir in Hogsmeade ankommen, schon wieder zurück. Und das wäre doch schade...' Alice lächelte zuckersüß und meinte daraufhin. "Oh, das wäre wirklich zu schade. Es ist ja unmöglich noch eine Weile in Hogsmeade zu bleiben, wir würden ja etwas verpassen!" man hörte die Ironie aus ihren Worten heraus, ihre Stimme hatte allerdings fast etwas von einem Erstklässler angenommen, der den ersten Tag auf Hogwarts war. Seinem lächeln schenkte Alice wenig beachtung, auch wenn sie - ziemlich ungehalten darüber - zugeben musste, dass es ihm stand. Eine Maskerade nichts weiter, aber eine die zu dem Gryffindor passte.
Als Jake betont lässig an ihr vorbei ging und ihr den Rücken zudrehte verrutschte Alice' Naive Maske für einen Moment und ihre Verwirrung zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. Sie hatte damit gerechnet, dass Jake einen Rückzieher machen würde. Nun ja, sie würde ganz sicher keinen Rückzieher machen. Also folgte sie dem älteren Jungen zum Eingangportal und schlüpfte dann - immer noch zuckersüß lächelnd und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen noch mit einem leichten Klimpern mit den Wimpern - unter seinem Arm hindurch aus dem Schloss hinaus.

Draußen war es ziemlich kalt. Der Wind pfiff über die Ländereien und wirbelte den Schnee auf. Wie kleine Hagelkörner prasselte der leicht vereiste Schnee wirder hinunter und gegen die beiden Zauberschüler, die sich den Weg entlang kämpften.Alice durchforschte ihr Gedächtnis nach einem Zauber, der den Wind abhalten würde, aber ihr fiel im Moment nur Protego ein und der würde nichts nützen.
Sie sah Jake an. Ob er einen passenden Zauber kannte. Immerhin war er wirklich zwei Jahre länger auf dieser Schule als sie. Aber im Moment schien dem nicht der Fall zu sein. „Du willst jetzt wirklich den Hauptweg runter nach Hogsmeade gehen und dabei den anderen Begegnen, die wieder zur Schule hoch gehen?“ Fragte sie, wobei die Frage auch etwas an sich selbst gerichtet war. Überhaupt warum lief sie mit einem Gryffindor diesen Weg entlang? Die Antwort beantwortete sich von selbst. Sie hatte sich verschätzt und wollte das nicht zugeben. Außerdem langweilte sie sich.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 08, 2009 6:20 pm

„Ja ganz recht, gut, dass du mir zustimmst!“, meinte Jake nur, und es wirkte so, als hätte er die Ironie und die merkwürdige Tonlage, in der sie ihre Worten aussprach, gar nicht bemerkt, was natürlich nicht stimmte. Ihr Lächeln war wirklich süß! Ja, die Kleine allgemein war eigentlich ganz niedlich, auch wenn er sich das nicht besonders gerne eingestand. Aber immerhin hatte er Alice jetzt endlich einmal da, wo er sie vorerst haben wollte. Und da sollte sie erst mal bleiben. Aber wenn er die Situation so festhalten wollte, wie sie jetzt gerade war, musste er aufpassen, was er sagte. Unbedachte Worte schlüpften nur zu leicht einfach so aus seinem Mund und das war nicht gut. Jake ärgerte sich sogar ein wenig darüber. Aber er ließ sich nichts anmerken und spielte einfach weiter mit. Noch immer stand ein Lächeln auf seinem Gesicht, als wäre es in dem kalten Wind, der von draußen hereinwehte, eingefroren.
Sie schlüpfte unter seinem Arm hindurch. Jacob schenkte ihrem aufreizenden Wimpernklimpern ebenso wenig Beachtung wie ihrem Lächeln, ignorierte es ganz einfach, als wäre es gar nicht vorhanden und auch niemals gewesen. Jacob folgte der zierlichen Slytherin, die fast eineinhalb Köpfe kleiner war, als er selbst, durch das Portal hindurch nach draußen. Mit einem Knall, der ihm heute unter dem Brausen des Windes nicht einmal besonders laut vorkam, schloss sich die Eingangstür zum Schloss. Überrascht stellte Jake fest, dass es noch mal geschneit hatte und jetzt sogar eine ganze Menge von dem weißen Zeug auf dem Boden lag. Sie kämpften sich ein ganzes Stück den weg entlang, während der Wind scheinbar alles versuchte, um sie von Hogsmeade fernzuhalten.
Jacob kam gar nicht auf die Idee, Zauberei gegen den kalten Wind einzusetzen, auch wenn er bestimmt irgendeinen Zauberspruch gewusst hätte, der eventuell eine Wirkung gezeigt hätte. Er war einfach zu sehr als Muggel erzogen, um für die kleinsten Dinge des Alltags stets Zauberei einzusetzen. Jake sah zu seiner Gefährtin hinüber, die eine Frage gegen den Wind brüllte. Die Worte brauchten eine Weile, bis sie zu ihm vordrangen. „Naja, wenn du einen Geheimgang kennst oder so, können wir auch gerne den benutzen!“ Er grinste. Natürlich kannte er auch einen Geheimgang nach Hogsmeade, aber die Chance, vielleicht noch von einem weiteren zu erfahren, konnte und wollte er sich nicht entgehen lassen.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   So März 08, 2009 11:08 pm

Es dauerte eine Weile, bis Jake ihre Worte vernommen hatte und eben so lange bis sie seine Antwort verstanden hatte, denn es drangen nur Satzfetzen zu ihr vor, der Wind war zu stark. Zum Glück lag Hogsmeade etwas geschützter. 'Naja, wenn du einen Geheimgang kennst oder so, können wir auch gerne den benutzen!' So wie Alice den Gryffindor einschätzte kannte er sich in Hogwarts bestens aus. Vielleicht kannte er auch den ein oder anderen Geheimgang...
"Komm!" rief sie dem Gryffindor zu und drehte sich um. Der einfachste Weg führte nun mal vom Schloss aus hinab nach Hogsmeade. Da sie noch nicht weit gekommen waren, hatten sie das Schloss schnell erreicht und schlüpften wieder in die vergleichsweise Warme Eingangshalle.
Sie wartete bis Jake zu ihr Aufgeschlossen hatte und schüttelte sich solange den Schnee aus dem Haar und wischte ihn von ihrem Umhang. Dann forderte sie den Gyffindor keck auf ihr zu folgen.
Sie wählte den schnellsten Weg hinauf zum Turm der alten Dame und stellte belustigt fest, dass die Situation ähnlich war wie die von ihrem Bruder und Grace am Anfang des Schuljahrs. Naja. Wenn man davon absah, dass Jake ein Gryffindor war, zudem noch ein Schlammblut und sie nicht heimlich für ihn schwärmte – davon ging Alice immer noch aus, auch wenn zwischen ihrem Bruder und Cleo mal etwas war - war die Situation ähnlich… also doch fast gar nicht. Aber nur wenn man genauer hin sah. „Bitte sehr der Herr!“ sagte sie und deutete mit einer einladenden Handbewegung auf die Verborgene Tür vor ihnen. Es reizte Alice jedoch immer noch zu wissen, ob Jake den Gang schon kannte. Ob sie ihn vielleicht vor gehen lassen sollte?

Immerhin würde man sie nicht in Begleitung des Gryffindors sehen. Bis sie unten ankamen würden die anderen Schüler schon wieder zurück in Hogwarts sein.
Alice‘ nächster Gedanke galt ihrem Bruder. Hoffentlich kommt er nicht auf die Idee zurück nach Hogsmeade zu gehen… oder ihm kommt die Glorreiche Idee ausnahmsweise mal nach seiner Schwester zu sehen. Er ist der letzte dem ich begegnen möchte solange Jake in der Nähe ist ein verstohlenes Grinsen huschte über ihr Gesicht als sie sich wieder dem Gryffindor zuwandte.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 12:10 am

Es war ein Wunder, dass sie seine Worte überhaupt verstand. Immerhin konnte sie kaum mehr gemerkt haben, als dass er den Mund bewegte. Aber er hatte den Sinn ihrer Worte ja schließlich auch geblickt. Aber wie auch immer – jetzt liefen sie den Weg, den sie sich so mühsam entlanggekämpft hatten, eben wieder zurück und mussten aufpassen, dass der Wind sie nicht gegen irgendeinen Baum wehte. Okay, das war übertrieben!
Wieder die Tür für Alice aufhaltend, traten sie zurück in die Eingangshalle, wo sie sogleich von behaglicher Wärme umfangen waren, und das, obwohl nicht einmal ein Feuerchen in der Nähe war. Der Schnee, der sich auf ihren Kleidern und in den Haaren angesammelt hatte, begann schon zu schmelzen, obwohl sie keine Minute hier drinnen waren. Unwillig wischte Jake das nasse Zeug von seinem Mantel und sah die Slytherin abwartend an.
Diese forderte ihn mit einer fast frechen Geste auf, ihr zu folgen und schlug ohne Umschweife den Weg zum Turm der Alten Dame ein. Wer kannte diesen Geheimgang nicht? Naja, die langweiligen Strebertypen, die sich nie irgendwas trauten, weil sie ja eine Regeln brechen könnten und deshalb immer über ihren Büchern saßen und seitenlange Aufsätze schrieben. Stinklangweilig! Dabei ging man doch ein, oder nicht?
„Nein nein nein, Ladies first! Das gehört sich einfach so!“, meinte er, als sie ihm den Vortritt lassen wollte und machte eine galante Verbeugung. „Wenn du im Dunkeln alleine Angst hast, kann ich dich gerne auch an der Hand nehmen!“ Er schaute sie belustigt an und wartete weiterhin darauf, dass sie vorgehen würde.
Zufällig sah Jacob auf seine Uhr und bemerkte beinahe erschrocken, wie spät es schon war. Die anderen Schüler würden wahrscheinlich bald schon aus Hogsmeade zurückkehren, denn in knapp einer Stunde gab es bereits Abendessen. Aber eigentlich war es auch egal. Jacob hatte eh nicht wirklich Hunger und notfalls gab es schließlich auch in Hogsmeade etwas Essbares. Er hoffte nur, dass nicht irgendein Lehrer noch in einer Kneipe saß und gemütlich ein Butterbier in sich hineinschlürfte, während er sich mit ein paar Kollegen unterhielt. Aber dieses Risiko würden sie wohl oder übel eingehen müssen. Jacob würde jetzt jedenfalls keinen Rückzieher mehr machen, denn dann würde die kleine Duncen ihn bis an sein Lebensende als Schisshase darstellen. Was dann ja auch zutreffen würde. Jake grinste.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 4:17 pm

'Nein nein nein, Ladies first! Das gehört sich einfach so!' Alice verdrehte leicht die Augen als sie Jake das sagen hörte. Beinahe hätte sie ihm ihre Meinung zu solchen 'Höflichkeitsregeln' gesagt, leis es dann aber doch bleiben. Sonst würden sie nie in Hogsmeade ankommen. 'Wenn du im Dunkeln alleine Angst hast, kann ich dich gerne auch an der Hand nehmen.' Alice rang sich ein lächeln ab und antwortete dann: "Natürlich, gerne. Im Kerker ist es immer so hell, dagegen ist das Restliche Schloss fast dunkel. Von diesem Gang hier will ich garnicht reden." Dann trat sie in das Schwarze Loch, das sich vor ihnen auftat. Sie kannte den Gang wie ihre Westentasche. Naja, das war vielleicht etwas übertrieben, aber sie kam hier nicht das erste mal entlang und kannte die Tücken, die dieser Gang im Winter aufwies.

Mit zügigen Schritten huschte sie den Gang entlang. Nach einigen Metern hatte sie doch ihren Zaubersdtab herausgeholt und erhellte nun mit Lumos die Wände und den Boden des Ganges. Bisher wa ihr nicht die Idee gekommen, dass es durchaus möglich war von Lehrern erwischt zu werden. Mit solchen Gedanken setzte sie sich ohnehin erst Auseinander wenn es (fast) zuspät war.
Das ungleiche Paar erreichte die Wächterhütte und Alice sah kurz an sich hinab, ob ihre Schuluniform verräterische Spuren aufwies. Dann stutzte sie. "Verdammt!" murmelte sie fast lautlos. Bei heimlichen Ausflügen nach Hogsmeade - die in diesem Schuljahr ziemlich selten geworden waren - hatte sie meist Klaidung an, die ihr Haus nicht unbedingt auf den ersten Blick verriet. An ihrem Winterumhang fehlten die Grünen Streifen und das Abzeichen ließ sich leicht verdecke.. darunter trug sie jedoch leider noch den anderen Umhang, den sie beim Nachsitzen getragen hatte. Auch die Krawatte trug sie, die in Silber-grün. Sie zögerte kurz, dann begann sie die Krawatte aufzuknoten.
Kurz darauf lagen Krawatte, Unterrichtsumhang und vorsichtshalber auch noch ihr Pullover auf dem leicht verstaubten Tisch. Jacob's Blick ignorierte sie. Wenn er erwartete hatte, dass sie unter dem Pollover nichts an hatte, so wude er enttäuscht. Eine hübsche, weiße Hemdbluse hatte sie darunter getragen und diese kam nun zum Vorschein. Eilig wickelte sie sich wieder in den warmen Umhang ein und sah Jake dann auffordernd an. Wie er diesen Blick interpretierte war ihr gänzlich egal. Sie meinte damit, ob er bereit sei.
Wenn er in seiner Schuluniforum rum rennen wollte war das nicht ihr Problem.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 6:43 pm

Jacob verkniff sich ein Grinsen, als Alice beinahe genervt die Augen verdrehte. Aber anscheinend war sie nicht unbedingt darauf aus, einen riesengroßen Streit zu provozieren und deshalb gab sie ausnahmsweise einmal nach. Wie klug sie doch war! Ja, er konnte sich ausgezeichnet vorstellen, dass sie in diesem Moment in Gedanken immer wieder ‚Der Klügere gibt nach, der Klügere gibt nach, der Klügere gibt nach!’ wiederholte. Jacob hatte sich gut genug unter Kontrolle, um das verächtliche Lächeln, das sich beinahe auf deinem Gesicht breitgemacht hätte, zurückzuhalten.
„Naja, ich kann ja nicht wissen, dass du dich so oft im Kerker herumtreibst.“ Natürlich wusste Jake, dass sich der Slytherin-Gemeinschaftsraum dort unten befand, aber er hatte zu seinem Leidwesen keinen blassen Schimmer, wo genau. Er hatte aber keine Lust auf eine Begegnung mit fünf Klötzen aus Slytherin, die ihn – den armen schwachen Jake – einfach so überrannten. Diesmal genehmigte er sich ein leichtes Grinsen, schließlich konnte Alice es in der Dunkelheit nicht sehen. Außerdem wandte sie ihm den Rücken zu. Jake beschloss bei sich, Jonny und Jerry bei Gelegenheit mal zu einem Streifzug durch die Kerker zu überreden. Wenn er es genau nahm, war das sowieso längst überfällig!!
Alice schlüpfte in den engen Gang hinein und Jake folgte ihr. Leider konnte er hier drinnen nicht aufrecht stehen, sondern musste leicht gebeugt gehen, was nicht besonders komfortabel war. Das war früher auch anders gewesen. Als er den Gang zum ersten Mal benutzt hatte – er wusste nicht einmal mehr genau, ob es im gleich ersten oder erst im zweiten Schuljahr gewesen war – hatte er noch ohne Probleme aufrecht darin gehen können. Nach kurzem Zögern holte er seinen Zauberstab heraus, um nicht über irgendwelche tückischen Steine zu stolpern, die hier zuhauf herumlagen.
Unbeschadet erreichten sie das Ende des Tunnels, in dem es unangenehm kalt und feucht war. Aber im Wächterhäuschen war es auch nicht besser, denn ein paar zusammengenagelte Bretter hielten die Kälte eben auch nicht ab. Irritiert sah er zu Alice, die plötzlich innegehalten und einen gedämpften Fluch ausgestoßen hatte.
Er bemerkte, dass sie an sich hinabsah und scheinbar zögerte. Oh ja! Ihm war klar, was sie dachte. Wenn sie schon mit einem Gryffindor herumlief, sollte man sie wenigstens nicht als Slytherin erkennen. Er zuckte die Achseln und war froh darüber, dass er nicht seine Schuluniform anhatte. Die zog er sowieso immer sobald wie möglich aus, wenn er sie gerade einmal nicht tragen musste. Im Unterricht war es ja leider vorgeschrieben.
Endlich kam Alice zu Potte und sie konnten das Wärterhäuschen verlassen. Draußen mussten sie sich erst ein Stück durch den Schnee wühlen, ehe sie den Hauptweg erreichten. Gentlemanlike ging Jake voraus, damit Alice einfach nur seinen Spuren folgen konnte. Während sie weiter in das Zauberdorf hineinschlenderten, warf Jake Alice einen fragenden Blick zu. „Und? Irgendwelche speziellen Wünsche? Scherzartikel kaufen? Einen Brief verschicken? Ein wenig Gruselprogramm? Oder einfach ein warmes Getränk?“

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 8:25 pm

Alice stapfte hinter Jake her durch den Schnee. Ihre Vermutung hatte sich bewahrheitet. Hier unten war es wirklich besser, selbst wenn immer noch dicke Flocken vom Himmel fielen. Da der Wind nicht zu spüren war verstand nun wieder deutlich was Jake sagte. 'Und? Irgendwelche speziellen Wünsche? Scherzartikel kaufen? Einen Brief verschicken? Ein wenig Gruselprogramm? Oder einfach ein warmes Getränk?' "Du hast die Weihnachtsgeschenke vergessen, oder hast du schon alle Einkäufe erledigt?" fragte sie leicht spöttisch. Aber die Frage war gut, warum waren sie in Hogsmeade? Und warum war sie mit einem Gryffindor in Hogsmeade? Noch dazu mit einem Schlammblut! Ein Glück, dass Jake keine Gedanken lesen konnte. Da spielte sie noch lieber eine Weile die arglose, dumme Slytherin und würde dann sehen was sie anstellte, damit niemand er fuhr, dass sie mit ihm in Hogsmeade war. Vielleicht sollte sie das ganze als Mutprobe darstellen? Andererseits, würde ein Gryffindor zugeben mit einer Slytherin unterwegs gewesen zu sein? Die Situation war total verdreht. Aber immer hin hatte sie die Situation im Griff und war dem Gryffindor nicht ausgeliefert, auch wenn es ihr nicht ganz so passte, dass ihr Begleiter ausgerechnet ein Gryffindor-Schlammblut war. Naja über das Gryffindor konnte man streiten, vielleicht waren nicht alle Gryffs Idioten - dieser hier aber leider schon - aber an seinem Blutstatus konnte man nichts ändern. Wenn der wüsste in was für Schwierigkeiten sie kommen konnte wenn ihre Eltern mitbekamen dass sie mit Jake hier war... Dann würde er aus Gehässigkeit nicht mehr von ihrer Seite weichen, solange bis auch sie als Blutsverräterin galt.
Erschrocken schob sie den Gedanken beiseite, als sie das drei Besen erreichten, unbewusst hatten sie wohl beide darauf zugesteuert. "Endstation. Hawkins, Coldan und Dyrness. Ich weiß ja nicht wies dir geht aber ich möchte meinem Hauslehrer nicht in die Arme laufen!" Sagte Alice grinsend und zog ihren Mantel noch enger um sich. "Eberkopf?" fragte sie und sah den älteren fragend an. Der Eberkopf war ihr wenn sie ehrlich war sogar lieber. Weniger Leute, weniger Lehrer und vor allem es interessierte niemanden ob man Schüler war oder nicht. Aber das Butterbier dort war zum Kotzen.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 9:17 pm

Glücklicherweise war es hier nicht so furchtbar windig, wie es beim Schloss gewesen war. Das trug dazu bei, dass einem nicht Maßen und Mengen von Schnee ins Gesicht geweht wurden und man nach drei Minuten, die man im Freien verbracht hatte, bereits über und über mit Schnee bedeckt war. Und es war sehr angenehm. Jake zog sich trotzdem seinen Schal – ohne die Gryffindorfarben – enger um den Hals. Heute war er inkognito hier, da konnte er sich keine Fehltritte und keine Auffälligkeiten leisten. Jake grinste.
„Weihnachtsgeschenke? Ach du scheiße! Wieso kommt Weihnachten eigentlich immer so plötzlich und überfällt einen aus dem Hinterhalt?“ Jacob verdrehte die Augen. Er war und blieb einfach einer von denjenigen, die Geschenke immer auf den allerletzten Drücker kauften. Das war schon immer so gewesen und würde sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Aber bisher hatte er es stets geschafft, alle Geschenke zusammenzubekommen. „Naja, egal. Dafür ist ja noch genug Zeit!“ Er winkte ab.
Ähnliche Gedanken wie sie hatte er sich auch schon gemacht. Aber er würde keine Probleme kriegen. Die Geschichte würden seine Freunde höchst amüsant finden, da war er sich sicher. Naja, zumindest bis zu dem Punkt, an dem sie jetzt waren. Man konnte ja nie wissen, was noch passierte und am besten war man einfach auf alles vorbereitet, dann konnte nichts schief gehen. Im allergrößten Notfall würden seine Kumpels einfach niemals von diesem Abend erfahren. Da machte er sich nun wirklich keine Sorgen. Und da Alice wohl auch ihr Bestes tun würde, um es zu vertuschen, drohte auch von dieser Seite keine Gefahr.
Lässig schlenderte er weiter ins Zentrum von Hogsmeade vor. Die Häuser waren fast ohne Ausnahme hell erleuchtet und strahlten eine behagliche Atmosphäre aus. Hogsmeade eben. So war es hier immer! Als die Drei Besen in Sichtweite kamen, erkannte Alice auf Anhieb richtig, dass es wohl nicht besonders ratsam war, sich jetzt dorthin zu begeben. Jake entdeckte seinen ungeliebten Zaubertränkelehrer – Alice’ Hauslehrer – seinen eigenen Hauslehrer und zudem noch die unsagbar gutaussehende Heilerin aus dem Krankenflügel. Jacob legte vor allem keinen Wert darauf, sich von Professor Hawkins oder Professor Coldan erwischen zu lassen. Den beiden traute er ohne weiteres zu, dass sie ihnen beiden saftige Strafen aufbrummen würden und sie beide Quidditch für das nächste Vierteljahr vergessen konnten.
Nein, das musste nur wirklich nicht sein! „Ich auch nicht!“, erwiderte Jake grinsend. Sein hyperintelligenten Hauslehrer, der komischerweise jede Situation sofort zu durchschauen schien, war ihm fast ein bisschen unheimlich. Vielleicht hatte dieser Professor Hawkins sogar Augen im Hinterkopf, mit denen er sie in genau diesem Augenblick durchbohrte! Jake lachte leise.
„Okay, dann zum Eberkopf!“, stimmte Jacob willig zu und sie gingen die Straße, die sie gerade gekommen waren, wieder ein stückweit zurück, ehe sie in eine Nebengasse einbogen und einen Umweg zur anderen Gaststätte in Hogsmeade machten. Was dort so herumlungerte, konnte man nie genau wissen, aber dort liefen eindeutig nicht so viele Leute aus Hogwarts herum, die sie hätten erkennen können.
Ohne erkennbare Scheu stieß Jake die Tür auf und ließ Alice – mal wieder – den Vortritt. Er folgte ihr auf den Fuß und hintereinander betraten sie den Schankraum. „Was willst du trinken?“, fragte Jake seine Begleiterin, während sie sich an einem freien Tisch in der Ecke niederließen. Er war schon öfter hier gewesen und wusste mittlerweile, dass man verrotten konnte, bevor der Wirt einmal auf die Idee kam, die Bestellung aufzunehmen. Deshalb ging er lieber gleich an die Theke nach vorne.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 9:39 pm

'Weihnachtsgeschenke? Ach du scheiße! Wieso kommt Weihnachten eigentlich immer so plötzlich und überfällt einen aus dem Hinterhalt?' Alice grinste auf die Frage hin nur und meinte unverblümt. "Wenn man einen Kalender nicht lesen kann ist man selbst schuld!" Im nächsten Moment musste sie sich ducken um nicht einen Schneeball an den Kopf zu bekommen. "Hey!" rief sie protestierend und musste lachen. Eines der wenigen Male an diesem Abend, das wirklich echt war. Allerdings dürfte Jake - der sie je nicht sonderlich gut kannte - keinen Unterschied raus hören können. 'Naja, egal. Dafür ist ja noch genug Zeit!' "Zur Not weißt du ja wie man unbemerkt nach Hogsmeade kommt." versuchte sie nochmals herauszufinden ob Jake den Gang nun kannte oder nicht.

Im Eberkopf angekommen war Jacob das ewige Kavalier Spiel immer noch nicht leid und hielt ihr erst die Tür auf und fragte dann was er ihr bringen sollte. "Ach. Ich bin da ganz offen. Entscheide du!" sagte sie und lächelte den Jungen kokett an. "Kein Butterbier!"zischte sie so leise hinterher, dass nur er es verstehen konnte. Währen Jake die Getränke holte suchte Alice schon mal einen Tisch aus. Wohlweißlich einen, den man von der Tür oder dem Fenster aus nicht sehen konnte. Rasch schlüpfte sie aus ihrem Umhang bevor Jake auf die Idee kam ihr mit diesem auch noch zu helfen. Soweit kommt’s noch, als ob sie eines der kleinen Mädchen war, das man mit solchen Gesten mühelos abschleppen konnte. Andererseits war Jake auch nicht bekannt dafür jede Woche eine neue zu haben. Es blieb also doch dabei, dass sie abwarten musste was dieser sich dabei gedacht hatte als er Alice nach Hogsmeade einlud. Sie war gespannt was er jetzt mitbringen würde, wenn er trotzdem ein Butterbier brachte, würde er sehr schnell merken wie es war auf den Kosten sitzen zu bleiben und zwei Butterbier aus diesem Laden hier trinken musste. Andererseits, hatte er sie nicht eingeladen? So ließ sich das ganze auch auslegen, dann musste Alice unter Umständen Garnichts Zahlen, was ihr auch recht war.
Alice lies ihren Blick kurz durch die fast leere Gaststube schweifen. Keine bekannten Gesichter. Gut. Ein Problem weniger.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Mo März 09, 2009 11:17 pm

Mist! Er hätte Alice beinahe getroffen. Jacob staunte fast darüber, als er feststellte, dass die Slytherin sogar richtig ausgelassen sein konnte, wenn man es erst mal schaffte, sie von ihren komischen Hausgesellen zu trennen. Jake verdrehte in Gedanken die Augen. Die meisten von denen waren ja wohl wirklich komisch – Alice eingeschlossen.
„Ja, spätestens jetzt weiß ich das wohl!“, meinte er nur und zuckte die Achseln. Er kannte auch noch mindestens zwei weitere Geheimgänge, die ihm ältere Schüler gezeigt hatten. Jetzt war wohl er derjenige, der anderen jüngeren Schülern die Geheimgänge zeigen musste, damit diese wohlgehüteten Geheimnisse nicht in Vergessenheit gerieten. Aber das hatte ja noch Zeit... Jake konnte sich sowieso nicht wirklich dazu entschließen, auch nur einem einzigen der nervigen kleinen Kindern, die tagtäglich im Gryffindorturm herumlärmten, das Leben zu erleichtern, indem er ihm einen Geheimgang zeigte. Wenn jemand herumlärmen durfte, dann er und seine Kumpels und sonst niemand! Den kleinen Möchtegerns musste echt mal jemand zeigen, wo’s langging, da die Lehrer ja allem Anschein nach, nicht dazu in der Lage waren.

Nachdenklich ging Jake zur Theke nach vorne. Er hatte eigentlich schon alle Getränke durchprobiert, die die Zauberwelt so hergab. Met war ausgesprochen gut, aber er wagte zu bezweifeln, dass es Alice schmeckte, Butterbier fiel ohnehin schon mal raus, mit Kürbissaft wurden sie in Hogwarts ununterbrochen zugedröhnt. Feuerwhisky trank er zwar für sein Leben gerne, aber bei diesem Getränk war er schon wenige Minuten später verräterisch gut drauf und Alice würde es vermutlich direkt unter den Tisch hauen. Da er dieses Risiko nicht unbedingt eingehen würde, weil es nur unnötige Verdachte auf ihn gelenkt hätte, entschied er sich für Elfenwein.
Er bestellte und der Wirt schenkte ihm das Gewünschte anstandslos in zwei verstaubte Gläser ein. Jake zog es vor, sich nicht zu beschweren und bezahlte auch gleich. Das war hier nun einmal so üblich.
Anschließend kehrte er zu dem Tisch zurück, an dem sich die Slytherin bereits niedergelassen hatte und schob eines der Gläser zu ihr hinüber. Dann setzte er sich auf den Stuhl neben sie und legte ebenfalls seinen Mantel ab. Aufmerksam ließ er seinen Blick durch die Gaststätte schweifen. Hier würde garantiert kein einziges Wort unbelauscht bleiben, deswegen sollten sie darauf achten, was sie miteinander sprachen. Er sah Alice beinahe warnend an, doch in Wirklichkeit war das Ganze ein einziges Abenteuer für ihn und er genoss wie immer den Nervenkitzel. Ein Lehrer schien sich jedoch nicht hierher verirrt zu haben... Zum Glück!

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 3:54 pm

Jake kehrte mit zwei Weingläsern in der Hand zurück und schob ihr eines der Gläser ohne ein Wort zu sagen zu. Alice beobachtete wie er seinen Blick durch den Raum schweifen ließ und ihr dann einen warnenden Blick zu warf. Wer denkst du bin ich? Ein ahnungsloser, von Muggeln aufgezogener, Erstklässler? Ich hab schon einiges länger mit solchen Gesindel zu tun als du, zwei Jahre Hogwarts hin oder her! dachte sie und maß Jake mit einem wütenden Blick. Beinahe hätte sie ihm noch den Vogel gezeigt, aber das wäre zu auffällig gewesen. Misstrauisch musterte Alice den Inhalt des Glases und roch vorsichtshalber daran, bevor sie einen kleinen Schluck nahm. Während sie unauffällig die wenigen Zauberer und zwei Hexen genauer musterte nahm sie noch einen zweiten Schluck. Nein, sie kannte hier wirklich niemanden. Zumindest wenn das wirklich die Wahren Gestalten der verschiedenen Personen war. [i]Sein Schweigen ist fast sogar angenehm. Keine kleinen eingebildeten Möchtegern Hexen oder Zauberer, die meinen ihnen gehöre die ganze Schule und keine nervigen Warrington-Prinzessinen, die sich als besser als die ganze Welt ansehen obwohl sie auch keine Bessere Abstammung haben als andere Slytherins.
Gut in der Mehrzahl zu sprechen war nicht fair. Alexis war ja noch ganz okay, mit ihm konnte man auskommen so lange seine Schwester nicht in der Nähe war.
Sie nahm noch einen Schluck und beschloss dann ein Gespräch anzufangen um die Tarnung aufrecht zu erhalten. Allerdings fiel ihr kein rechtes Gesprächsthema ein. Also hieß es improvisieren. "Du kennst dich doch so gut mit Heilpflanzen aus, meine Cousine braucht unbedingt Memelblüten hast du eine Ahnung wo man die am besten her bekommt?" Wenn ein Gespräch einmal angefangen hatte konnten sie auch wieder normal reden, weil man sie dann nicht mehr so beachten würde.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 7:47 pm

Wie amüsant die kleine Duncen doch sein konnte... Jake bemühte sich umsonst darum, ein breites Grinsen zu vertuschen. Deshalb ließ er es einfach zu und zeigte ihr offen, dass er wirklich belustigt war. Der Grund für seine Heiterkeit war ganz einfach Alice’ wütender Blick, der nicht einmal ansatzweise die Wirkung zeigte, die er wahrscheinlich hätte haben sollen. Doch er verkniff sich bewusst jeglichen Kommentar dazu, denn dann... ja, was dann? Nun, unter Umständen würde die Slytherin dann einfach aufstehen und gehen und dann musste er hier alleine verweilen und darauf warten, dass die Langweile ihm irgendwann auch zu langweilig wurde. Ging das?
„Elfenwein!“, meinte er erklärend und mit versöhnlicher Stimme, als er den kritischen, ja fast misstrauischen Blick sah, mit dem sie das Glas musterte, welches er ihr hingeschoben hatte. Und zum Beweis dafür, dass das Zeug, das er ihr angedreht hatte, wirklich nicht giftig oder schädlich war, trank er einen Schluck aus seinem eigenen Glas. Normalerweise war er kein Liebhaber von Wein, denn er trank viel lieber Butterbier oder Met, aber was tat man nicht alles für eine Dame... Bei diesem Wein musste er aber auch leidlich zugeben, dass er gut war. Nicht so ein fragwürdiges Gesöff, wie die, die man sonst oft serviert bekam.
Wooow, Alice kam sogar selbst auf die Idee, eine Konversation zu beginnen. Jacob war beinahe beeindruckt davon, wie einsichtig sie auf einmal war. Doch das Gesprächsthema, das sie so unerwartet gewählt hatte, war nicht gerade das, was er sich erwünscht hatte. „Heilpflanzen? Memelblüten?“ Sein Blick verriet deutlich, was er davon hielt. Pflanzen waren doch echt das absolut Langweiligste, über das man überhaupt reden konnte und Kräuterkunde war eines der langweiligsten Fächer, die es auf Hogwarts gab. Das konnte nur von Geschichte der Zauberei und Wahrsagen noch geschlagen werden! Aber er schweifte ab.
„Ähm sorry, aber wie genau kommst du noch mal auf die Idee, ich hätte Ahnung von Heilpflanzen? In Kräuterkunde habe ich vielleicht in den ersten beiden Stunden im allerersten Jahrgang aufgepasst. Wenn überhaupt... Seither habe ich geschwänzt oder geschlafen!“ Er grinste. „Aber wenn du das unbedingt wissen musst, kannst du ja mal direkt den Kräuterkundelehrer fragen. Oder ist diese Pflanze irgendwie verboten oder so? Hab noch nie von dem Zeug gehört...“

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 9:41 pm

Sie nippte nochmals an dem Wein - etwas anderes wäre ihr lieber gewesen, aber sie war ja selbst schuld, sie hätte Jake auch schicken können einen Met oder so irgend was zu holen. Aber immerhin schien er sie nicht für ein kleines Kind zu halten, dass beim ersten Schluck Alkohol schon unterm Tisch lag. Wenigstens etwas. 'Ähm sorry, aber wie genau kommst du noch mal auf die Idee, ich hätte Ahnung von Heilpflanzen? In Kräuterkunde habe ich vielleicht in den ersten beiden Stunden im allerersten Jahrgang aufgepasst. Wenn überhaupt... Seither habe ich geschwänzt oder geschlafen!' Sie ignorierte den Blick, den Jake ihr zuwarf. Geschwänzt, soso. So was Mutiges hätt ich dir gar nicht zugetraut. achte sie, während Jacobweiter sprach: 'Aber wenn du das unbedingt wissen musst, kannst du ja mal direkt den Kräuterkundelehrer fragen. Oder ist diese Pflanze irgendwie verboten oder so? Hab noch nie von dem Zeug gehört...'
Noch lauter geht’s nicht? Schrei doch gleich rum, dass wir Hogwartsschüler sind, die sich einen schönen Abend machen. Am besten nennst du noch meinen vollen Namen und erzählst was von deinen Muggeleltern. Idiot! "Was für eine Präzise Antwort..." antwortete sie Sarkastisch. Einige Minuten herrschte wieder schweigen, das Alice nutzte um sich nochmals genauer umzusehen. Wurden sie beobachtet? Sie fühlte sich zumindest so, konnte aber nicht herausfinden wer. Also schnitt sie ein neues Thema an. Vielleicht ließ sich so ein Gespräch in Gang bringen. Das Thema dürfte Jake zumindest interessieren. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen erst einmal mit einer gemeinen Bemerkung anzufangen. Was sie damit bezwecken wollte schien aber nicht eindeutig zu sein. Wenn sie ehrlich war wusste sie es selbst nicht genau. Aber es war interessant seine Reaktion abzuschätzen. Ihm war wahrscheinlich nicht einmal bewusst wie viel man dadurch über ihn erfahren konnte. Allerdings hatte Alice an diesem Abend schon einige - unverzeihliche - Fehler gemacht.
"Und euer Quidditch Niederlage gegen uns schon verkraftet?" fragte sie mit einem gehässigen Grinsen auf dem Gesicht. In der letzten Partie war Slytherin eindeutig besser gewesen. Da hatte es auch nicht geholfen, dass Jake ziemlich gut mit dem Klatscher umgehen konnte. Ja, das konnte er, auch wenn es Alice lieber wäre das wäre nicht der Fall. Aber dagegen ließ sich ja leider nichts machen.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 10:53 pm

Sie zeigte keine Reaktion auf sein fast schon provokantes Grinsen. Naja, schade... Jake hielt sich zurück, als seine Mundwinkel schon wieder unbedingt nach oben zucken wollten. Wenn er Alice Gedanken gewusst hätte, wäre er garantiert in hemmungsloses Lachen ausgebrochen. Denn er war durchaus der Meinung, dass sie beim ersten Schluck Alkohol schon unter dem Tisch lag. Sonst hätte er nämlich gleich Feuerwhisky bestellt. Aber anstatt Alice genau das unter die Nase zu reiben, war er so freundlich gewesen und hatte etwas mit weniger Alkoholgehalt bestellt. Das war doch wirklich mal gentlemanlike! Da gab es gar nichts dran zu rütteln.
Er wandte sich wieder dem aktuellen Gesprächsthema zu und hob eine Augenbraue. Anscheinend gingen in Alice Kopf rege Gedankengänge ihren Weg... wenn sie dazu überhaupt in der Lage war. Man konnte ja nie wissen. Na ja, zumindest im Moment schien ihr Gehirn recht heftig zu arbeiten. Jacob grinste heimlich und trank noch einen Schluck Wein. Hm... der war echt nicht schlecht, konnte man durchaus öfter trinken. Jake nahm sich vor, beim nächste Hogsmeade-Wochenende zusammen mit Jerry herzukommen.
Alice sah sich irgendwie beunruhigt um, als kenne sie doch irgendjemanden der hier war. Aber wie auch immer. Jake kannte jedenfalls niemanden und das war auch gut so. Im Moment wollte er sich keine Sorgen über irgendwelche unnötigen Sachen machen und deswegen schob er diese Gedanken auch einfach von sich.
Umso mehr interessierte ihn das folgende Thema, das Alice geschickt anschnitt. Und es war präzise ausgewählt. Man hätte kein besseres wählen können, um Jake an unangenehme Dinge zu erinnern. Ja okay, Slytherin war besser gewesen, aber auch die Gryffindors hatten sich gar nicht mal so schlecht geschlagen. Das Spiel hätte deutlich besser laufen können, aber die Mannschaft war eben nicht fit genug gewesen. Leider waren auch einige Spieler durch eine allgemeine Grippewelle außer Gefecht gewesen. Aber Jake hatte das Spiel dazu genutzt, einige zielsichere Klatscher auf die Spieler von Slytherin zu schleudern. Leider hatte er Alice nicht getroffen. Er grinste schon wieder. Man merkte ihm nicht an, dass er sich über diese unliebsame Erinnerung nicht besonders freute. „Ja, natürlich! Beim nächsten Mal machen wir euch so was von platt! Ihr werdet nicht mehr wissen, wo oben und unten ist!“, meinte er mit gedämpfter Stimme, in der vollste Überzeugung mitklang. Ja, Rose hatte die Mannschaft von einem kurzzeitigen Tief in ein weiteres Hoch geführt und sie alle waren optimistisch, die nächsten Spiele gewinnen zu können. Daran konnten auch Alice stichelnde Bemerkungen nichts ändern und das sollte sie merken!

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 11:11 pm

'Ja, natürlich! Beim nächsten Mal machen wir euch so was von platt! Ihr werdet nicht mehr wissen, wo oben und unten ist!' Alice grinste Jake kess an. "Versuch erst einmal die richtigen Personen vom Platz zu holen bevor du leere Drohungen aussprichst!" Damit spielte sie auf den einzigen Versuch an, den Jake unternommen hatte um sie von den Ringen weg zu bekommen. Naja den Pfosten hatte er ja getroffen. Für Alice stand das Ergebnis des nächsten Matchs schon fest. Slytherin gewinnt. Eine andere Lösung konnte es nicht geben. Nicht bei dem Training das Grace gerade mit der Mannschaft abzog.

Die beiden Gläser standen inzwischen geleert vor ihnen. Alice hatte gar nicht gemerkt wie schnell sie beide ihre Gläser leer hatten. Wenn sie genau nachdachte wusste sie nicht einmal wie lange die Gläser schon so da standen. Allerdings, war das wichtig? Nochmals lies sie vorsichtig den Blick schweifen. Es konnte doch nicht sein, dass sie sich das alles nur einbildete. Jemand beobachtete sie, sicher! Aber wer?
In dem Moment trat der Wirt mit einem ziemlich unfreundlichen Gesichtsausdruck an ihren Tisch. "Noch was?" fragte er während er die Gläser nahm. Alice sah Jake fragend an. "Ein Met bitte!" sagte sie dann mit aller Selbstverständlichkeit an den Wirt gewandt. Wenn Jake jetzt wiedersprach würde es ein Feuerwisky werden. Da gab es für sie nichts. Wenn er meinte sich sei ein kleines Kind, würde sie ihm das Gegenteil beweisen. Koste es was es wolle.
Der Gryffindor hielt sich sowieso – wie all die andere Gryffindor-Idioten – für etwas besseres. Für Mutiger oder sonst was. So ganz verstand sie die Moral dieses Hauses nicht… aber sie war idiotisch!

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Di März 10, 2009 11:57 pm

„Hab ich doch!“ Jake grinste frech. „Euren einen Treiber hab ich ja wohl filmreif vom Besen gehauen! Der war erst mal krankenflügelreif. Ich glaube Miss Dyrness war nicht so begeistert davon, wie er zugerichtet war... Aber er ist ja auch ziemlich blöd gefallen!“ Jacob setzte eine betont mitleidige Miene auf. „Ich hoffe doch, er ist bis zum nächsten Spiel wieder fit?“ Bedauernd schüttelte er den Kopf.
Dann grinste er plötzlich breit. „Aber ich muss schon sagen, dass es mich wirklich rührt, wie genau du mich beim Quidditch beobachtest!“ Aber Alice schien ja ziemlich siegessicher zu sein. Denen würden sie noch zeigen, was eine Harke war! Beim Rückspiel würden sie kein so leichtes Spiel mehr haben. Oh nein! Und wenn Jake persönlich dafür sorgen musste, dass Gryffindor gewann, er würde alle Hebel in Bewegung setzen... Eine plötzliche Entschlossenheit durchströmte ihn und er grinste Alice noch mal fast mitleidig an. Die würden sich noch wundern! Er verzichtete allerdings darauf, etwas dazu zu sagen.
Alice schien sich immer noch unwohl zu fühlen, Jake merke es genau. Irritiert sah er sich um, ohne besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, konnte jedoch nichts oder niemanden entdecken, der ihm bekannt vorgekommen wäre. Achselzuckend wandte er sich wieder um und bemerkte beinahe erschrocken, dass der Wirt fast lautlos an ihren Tisch getreten war. Seine Miene war so unfreundlich wie immer, aber da er anscheinend das Gefühl hatte, bei ihnen noch ein wenig Geld einnehmen zu können, bequemte er sich sogar dazu, an ihren Tisch zu kommen. Jake grinste, als Alice sich ohne mit der Wimper zu zucken ein Met bestellte. Das war doch schon deutlich besser! „Für mich auch bitte!“, erwiderte er und der Wirt nickte kurz.
Dann schlurfte er mit den beiden Gläsern in der Hand zur Theke davon und ließ sich natürlich Zeit damit, den Met zu bringen. Es vergingen etwa 10 Minuten und das obwohl er sonst nichts zu tun hatte. Jake drückte ihm achselzuckend den genauen Betrag in die Hand. Trinkgeld war hier wirklich nicht angebracht!
„Nun denn... zum Wohl!“, meinte er grinsend und hob sein Glas leicht an, bevor er ansetzte und einen großen Schluck nahm. Schon viel besser! Ja, Alkohol konnte man hier wirklich trinken, auch wenn die Gläser nicht besonders sauber waren...

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Do März 12, 2009 4:08 pm

Alice musterte Jake belustigt. Er glaubte doch wirklich gegen Slytherin eine Chance zu haben. Na, er würde feststellen, dass dem nicht so war. Alice war nicht der meinung dass Gryffindor eine große Gefahr darstellte, zumindest nicht mit einer Kapitänin wie die kleine Lowfire. Ja, Alice war jünger als die Gryffindor-Kapitnin, aber darauf kam es nicht an. Es kam auf das Durchsetzungsvermögen an und Alice traute der anderen nicht zu, dass sie sich richtig durchsetzen konnte. Die war doch viel zu weich. Jake würde es also nicht mehr mitbekommen, wenn Gryffindor gegen Slytherin gewann, denn zu dem Zeitpunkt würde dieser schon lange nicht mehr auf Hogwarts sein.

Als der Wirt die Getränke brachte hatte sie schon eine Münze auf den Tisch gelegt, nach der dieser Gierig griff. Auch Alice dachte nicht im Traum daran diesem auch noch Trinkgeld zu geben. Sie hob ebenfalls ihr Glas als Jake ihr zuprostete und trank dann einen Schluck. Die Gläser waren wieder nicht richtig sauber und einen Moment war Alice nahe dran eine Bemerkung gegenüber dem Wirt fallen zu lassen, dass es unter der Würde eines Duncens war in einem Lokal wie der Eberkopf zu verweilen und dass zumindest anständige Bewirtung dann angebracht war, verwarf es dann aber. Wenn man sie wirklich beobachtete... Natürlich hätte zumindest die Qualität der Bewirtung sich gebessert, denn in Zaubererkreisen kannrte man die Familie Duncen, aber Alice wollte kein Risiko eingehen, dass die anderen Gäste irgent etwas über ihren Aufenthalt hier in Umlauf brachten.
Denn von einer Rufschänderin zur Blutverräterin war es in der Zaubererwelt nur ein kleiner Schritt. Nein, das Risiko konnte sie nicht eingehen. Niemals.

Erst jetzt fiel ihr auf, dass wieder einige Zeit schweigen herrschte. Soll er sich doch um eine Konversation bemühen. Ich spiele hier ganz sicher nicht seine Unterhalterin! dachte Alice trotzig, obwohl sie es - bewusst - gewesen war, die ihm eine Antwort schuldig blieb.

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BeitragThema: Re: Komplikationen (Alice && Jake)   Fr März 13, 2009 11:16 pm

Jake achtete nicht auf Alice und so sah er auch ihre entschlossene Miene nicht. Besser so! Vermutlich hätte er ohnehin nur über sie gelacht – auf jeden Fall hätte es ihn köstlich amüsiert – und damit ihre Ehre verletzt. Und dann würde sie ihn unter Umständen tatsächlich alleine hier zurücklassen. Nein, da war es eindeutig besser und auch vorteilhafter für beide, dass Jake sich gerade mehr oder weniger interessiert im Schankraum umsah und überprüfte, ob nicht doch ein paar bekannte Gesichter anwesend waren. Doch dem war nicht so – er hatte auch nicht wirklich damit gerechnet.
Er grinste, als er die kleine zierliche Alice den nicht übermäßig leichten Metkrug stemmen sah, aber er verkniff sich einmal mehr einen Kommentar, auch wenn das seinem sonstigen Wesen ganz und gar nicht entsprach. Angesichts dieser Sache konnte die Slytherin sich ja nun damit rühmen, ihn manipuliert zu haben oder sonst irgendwas. Das war ihm egal. Allerdings hätte er sich ihre Gesellschaft ein wenig interessanter vorgestellt. Wenn sie mit ihren Kumpaninnen aus Slytherin zusammen war, redete sie scheinbar auch die ganze Zeit ohne Punkt und Komma. Jetzt allerdings schien sie irgendwie ihre Zunge verschluckt zu haben.
Das Schweigen hielt eine ganze zeitlang an und die kleine Duncen machte keinen Versuch mehr, eine erneute Konservation zu starten. Beinahe gelangweilt trank Jake immer wieder einen Schluck aus dem Krug, der vor ihm stand und stellte irgendwann fest, dass er beinahe leer war. So schnell konnte es gehen. Doch bisher merkte er nichts von dem darin enthaltenen Alkohol. Er verspürte nur ein steigendes Gefühl der Heiterkeit und Lust darauf, irgendwelche unvernünftigen Sachen zu machen. Aber das hatte er ja immer, schließlich tat er gerade etwas, das vollkommen unvernünftig war und seinem Alter garantiert nicht entsprach.
Jake lehnte sich seufzend auf seinem Stuhl zurück und sah seit einigem Minuten zum ersten Mal wieder zu seiner Begleiterin hinüber. Er konnte sie nicht vorstellen, dass sie immer noch vollkommen nüchtern war. Er selbst hielt eine Menge aus, diese Erfahrung hatte er schon vor Langem gemacht, aber sie? Er konnte es sich nicht wirklich vorstellen.
„Aber noch mal zurück zu deinem Pflanzenproblem. Für was sind diese merkwürdigen Blüten?“, erkundigte er sich beiläufig, obwohl es ihn eigentlich einen feuchten Dreck interessierte, wofür Alice’ glorreiche Cousine das Zeug brauchte. Eigentlich sollte es mehr ein Test sein...

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