Hogwarts - The magical school

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 Blutsverwandschaft (Finn & Josh)

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Joshua Raleigh
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BeitragThema: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Di Jan 27, 2009 11:35 pm

Wer: Finn Sutherland & Joshua Raleigh
Wo: Gemeinschaftsraum von Gryffindor
Wann: irgendwann in der Schulzeit, Abends

Langsam war der Abend schon alt geworden und die Nacht stand kurz davor hereinzubrechen... oder so ähnlich, zumindest war es schon seit einiger Zeit dunkel draußen und das Licht der paar Sterne das den Weg durch die schnell am Himmel entlang ziehenden Wolken gefunden hatte, reichte gerade aus um die Hand vor den Augen erkennen zu können. Deswegen und vor allem auch weil es schweinekalt draußen war, hatte Joshua sein Flugtraining früher beendet als sonst und den Besen schon nach einer knappen Stunde wieder weggestellt. Jetzt fühlte er sich ein bisschen steif und durchgefroren, aber der Gryffindor hatte gehofft vielleicht noch Lola zu finden und den Abend mit ihr zu verbringen. Allerdings hatte er sie nirgendwo gefunden, weder in der großen Halle noch in der Bibliothek oder sonst wo. Achselzuckend entschied sich Josh dann erstmal in den Gemeinschaftraum der Gryffindors zurückzukehren und nachdem er an seinem T-Shirt geschnüffelt hatte, fand er es sowieso besser sich erstmal was anderes anzuziehen und später nach Lola weiterzusuchen – so konnte er ihr wohl kaum unter die Augen bzw. vor allem die Nase treten. Eine heiße Dusche würde sowieso ein paar Lebensgeister wecken, die derzeit noch irgendwo vom Quidditchtraining verfroren vor sich hin zitterten.

Sobald er das Porträt zum Gemeinschaftsraum durchschritten hatte, schlug Josh auch schon die Wärme des offenen Feuers aus dem Kamin entgegen. Ah, sehr angenehm... Einen Moment blieb er vor den fröhlich flackernden Flammen stehen, bis seine Finger soweit aufgetaut waren, dass sie den Klammergriff vom Besen aufgaben und der Gryffindor sie wieder strecken konnte. Auch wenn das Prickeln als sie wieder zum Leben erwachten etwas unangenehm war, fand es Josh doch beruhigend, dass sie überhaupt ihre blaue Farbe wieder ablegten und noch am Leben waren. „Oh man, tut das gut!“ Mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht, das sich in der Hitze des Feuers auch wieder von tiefgefroren-blau zu lebendig-rosa verfärbt hatte, drehte sich Joshua dann um und bemerkte Finn, der gerade den Gemeinschaftsraum betrat. „Hi, Finn!“ Dem Freund war Josh immer noch unheimlich dankbar dafür, dass er ihm seinen alten Festumhang geliehen hatte, aber seitdem er mit Lola zusammen war, hatte er kaum Zeit gehabt mal wieder richtig mit ihm zu plauschen. „Wie geht’s? Wie steht’s?“


Zuletzt von Joshua Raleigh am Do Jan 29, 2009 8:23 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Finn Sutherland
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Mi Jan 28, 2009 9:31 pm

Finn war vor 5 Minuten von unten hoch gegangen. Nach dem Abendessen hatte er beschlossen in die Bibliothek zu gehen. Er wollte sich ein Buch über Qudditch ausleihen und die besten Taktiken für einen Treiber durchlesen. Er wollte unbedingt ein Gewinn für die Mannschaft werden. Er hatte sich mit drei Büchern an einen Tisch gesetzt und war in den Zeilen von Buchstaben versunken. Nach fast zwei Stunden hatte er Kopfschmerzen bekommen und hatte sich das beste der Bücher ausgeliehen, die anderen ins Regal zurückgestellt und hatte die Bibliothek verlassen. Mit dem Buch unterm Arm war er zum Turm der Gryffindors gegangen. Als er durch das Porträtloch trat spürte er schon die schöne Wärme. In der Bibliothek war es ziemlich kalt gewesen und so legte er das Buch auf einen Tisch und ließ sich in einen der Sessel vom Kaminfeuer fallen. Er merkte jetzt erst, das seine Hände eiskalt waren und leicht blau waren. Er hielt sie näher ans Feuer und spürte wie sie langsam warm wurden.

Im Gemeinschaftsraum war es ganz still. Er war allein, alle anderen schienen noch unten oder schon in ihren Betten zu sein. Er schaute auf seine Armbanduhr. Es war noch nicht sehr spät und er war noch nicht müde. Hausaufgaben hatte er auch keine auf. Er schaute aus dem Fenster, draußen war es stockdunkel und die ersten Sterne leuchteten hell am dunklen Himmel. Finns Hände waren nun wieder warm und er lehnte sich im Sessel zurück. Er entschied sich weiter in dem Buch über Quidditch zu lesen. Dort standen wirklich interessante Sachen über den Sport der Hexen und Zauberer. Fasziniert versank Finn in dem Buch. Er beschloss sich die besten Taktiken für Treiber auf einen Zettel zu schreiben. Also nahm er Feder und Pergament und schrieb sie aus dem Buch ab. Quidditch hatte ihn schon seit seinem ersten Jahr auf Hogwarts fasziniert und dieses Jahr war er, zu seiner großen Freude, in die Mannschaft gekommen.

Plötzlich bemerkte er, dass er nicht mehr allein im Raum war. Zwei Minuten später vernahm er eine Stimme. Er musste sich nicht umdrehen um zu wissen, wer gekommen war. Als er sich dann doch umdrehte, musste er grinsen. Es war tatsächlich sein Kumpel Joshua Raleigh! Der mittelgroße und gutaussehende Gryffindor schien gerade von draußen zu kommen. Ihm schien ziemlich kalt zu sein. Er schien die Wärme des Feuers ebenso zu genießen wie Finn.
„Hi Josh, mir geht’s wunderbar und dir?“ begrüßte er seinen Kumpel.
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Joshua Raleigh
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Do Jan 29, 2009 10:14 pm

Nachdem er halbwegs aufgetaut war grinste Joshua dann zu Finn zurück. „Jetzt geht’s mir auch wieder gut. Meine Güte ist das vielleicht eine Schweinekälte da draußen.“ Ein wenig schüttelte sich Josh, dann ging er die paar Schritte zu einem Sessel neben dem seines Retters. Mit Schwung ließ er sich hineinfallen und schwang dann seine Beine über eine der Lehnen, sodass er mit dem Rücken auf der anderen auflag und gleichzeitig sein ganzer Körper was von der Wärme des Kaminfeuers abbekam. „Du hättest auch heute trainieren sollen,“ der Gryffindor lächelte etwas schief, denn eigentlich war Finns Entscheidung drin zu bleiben die eindeutig bessere gewesen – hoffentlich hatte er sich keine Erkältung eingefangen, denn dann würde er die nächste zeit erstmal Abstand zu Lola halten müssen; ein fruchtbarer Gedanke war das. „... in dieser einen verdammten Wolke sind mir doch glatt die Finger am Besenstiel festgefroren. Brr, das war fast als ob man sich in eine Gefriertruhe setzen würde – und das nackt.“ Trotzdem würde Josh auch nächstes Mal keine Handschuhe anziehen, oder eine Mütze aufsetzen und erst recht keinen Schal umbinden. Man(n) hatte ja schließlich seinen Stolz... mal ganz davon abgesehen, dass er so einen Schnickschnack eh nicht besaß. Ob ich mal Gran’ma danach frage... ach auch egal.

Vorerst ließ Joshua dann aber den Gedanken an die zurückliegende Stunde außen vor und blickte zu Finn im Sessel nebenan rüber, nachdem er ein paar Augenblicke lang die Wärme mit geschlossenen Augen genossen hatte. Sieht ja fast so aus, als würde er Hausaufgaben machen, dachte Josh ein wenig verwundert. Vielleicht hatte er einfach schon wieder vergessen, dass morgen etwas Wichtiges anstand. Und wenn war es jetzt auch egal, denn heute würde er sicher nicht noch Pergament und Feder bemühen, dazu war er einfach zu kaputt und eh nicht in der Stimmung zu arbeiten... wobei in der Stimmung war er eigentlich nie, was er auch nur selten bedauerte. „Was genau machst du da eigentlich?“ Bei seiner Frage richtete sich Joshua ein wenig auf, sodass er sich auf seine Ellbogen aufstützte. „Das sieht so verdammt nach Arbeit aus...“ Auch wenn es das tat, war der untergroße Gryffindor aber doch neugierig.
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   So Feb 01, 2009 2:49 pm

Finn musste grinsen. Er würde ganz bestimmt nicht so unklug sein und sich bei so einem Wetter freiwillig nach Draußen bewegen. Er antwortete: „Was meinst, warum ich bei so einer Jahreszeit abends meistens lieber drinnen bleibe?“ Joshs nächste Worte ließen Finn ein wenig beleidigt werden. Sah sein Kumpel denn nicht, dass er sich auch mit Quidditch beschäftigte? „Ach, sollte ich das? Damit ich dann genau so aussehe wie du?“ er grinste frech. Das konnte Josh wohl so passen, nur weil er es ihm nicht gefiel, dass er wahrscheinlich eine Erkältung bekommen würde und Finn kerngesund war. „War es wirklich so schlimm?“ fragte Finn. Was Josh da erzählte klang mehr als einfach nur kalt und unangenehm. Sollte er Josh zum nächsten Anlass Schal, Mütze und Handschuhe besorgen? Vielleicht war die Idee gar nicht mal so schlecht. Aber er sagte sie lieber nicht. Wenn Finn es sich genauer überlegte würde er so etwas nie tragen, auch wenn er sie eine noch so schlimme Erkältung holen würde. Es gehörte sich einfach nicht für einen Jungen sich mit mehr als Schuhen, Jeans und warmer Jacke gegen die Kälte zu schützen. Das war die Sache der Mädchen. „Gib nur Acht, dass ich dich nicht morgen zu Madam Pomfrey bringen muss. Immerhin ist bald unser erstes Spiel und falls Rose krank ist, wäre es fast unverzeihlich der Mannschaft gegenüber, wenn du auch noch fehlst.“ Sagte er neckend. Josh saß nur neben ihm auf dem Sessel. Eine Weile starrte Finn in Gedanken versunken in das Kaminfeuer. Dann wandte er sich wieder seinem Buch zu. Inzwischen war bei den Taktiken der anderen Spieler angekommen, es war nicht wichtig für ihn, was die besten Taktiken für Hüter oder Sucher waren, aber es interessierte ihn trotzdem. Plötzlich hörte er wieder Joshs Stimme, die fragte er da tue. „Ich widme mich Quidditch auf eine Art, die ich zu dieser Jahres – und Tageszeit geeigneter als einfaches Training draußen, finde“ antwortete er. „Willst du dir mal die besten Taktiken für Sucher durchlesen? Schließlich ist es immer gut auf alles vorbereitet zu sein.“ Sagte er freundlich. „Ich empfinde es allerdings nicht als Arbeit sondern als Freizeitspaß.“ Fügte er noch hinzu.
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Mi Feb 04, 2009 10:16 pm

Bei Finns rhetorischer Frage, musste Joshua glatt grinsen. Sicherlich war es sinnvoller bei so einem Wetter im Warmen und Trockenen zu bleiben, aber hey es hieß nicht umsonst ‚no risk, no fun’. Also auch wenn die Worte des größeren Gryffindors eigentlich keine Antwort verlangten, fühlte sich Josh doch bemüßigt eine zu geben – zumindest in Form einer ebenso überflüssigen Gegenfrage. „Weil du faul bist? Oder ein Weichei? Such dir was aus...“ Mokant lächelte Josh bei diesen Worten, meinte sie aber natürlich nicht so gehässig wie sie klangen. Die nächsten Worte seines Freundes veranlassten Joshua kurz seine Zunge rauszustrecken dem dann ein langgezogenes „Tss...“ folgte. „Was wäre so schlimm daran, auszusehen wie ich? Du solltest dich eh mal bewegen, du setzt langsam Winterspeck an, mein Bester“, relativ absichtlich hatte Josh jetzt den anderen Gryffindor missverstanden, aber wer so frech grinste wie Finn hatte auch keine ernsthafte Antwort verdient. Behaglich drehte sich Joshua nun ein bisschen auf seinem Sessel – wie ein Brathähnchen am Spieß – um etwas mehr Wärme vom Kamin abzubekommen. „Ging so. Vermutlich wäre heute ein Klatscher an einem festgefroren, wenn man getroffen worden wäre,“ was für ein Murks laberte er da? Das waren eindeutig viel zu viele Konjunktive auf einem vermaledeiten Haufen. „äh hat aber Spaß gemacht.“ Zumindest die erste halbe Stunde lang, solange das Blut in den Adern wenigstens noch gefühlt wärmer war, als die Umgebung. Aber schließlich gab es kein schlechtes Wetter, nur eine schlechte Einstellung... Ach ne, das hatte ja irgendwas mit Kleidung zu tun, na auch egal. Als Finn ihn dann neckte, musste Joshua kurz auflachen. „Eher gibt es in der Hölle eine Schneeballschlacht, als dass Rose krank wird,“ den Gedanken an die Möglichkeit auf diese Weise mal ins Spiel zu kommen, hatte Josh schon begraben, bevor er sich als Ersatzspieler auf die Position der Kapitänin beworben hatte. „Und selbst wenn ich mich erkälte, warum solltest du mich in den Krankenflügel schleppen? Du bist doch nicht mein großer Bruder...“ Groß vielleicht schon, aber nur körperlich... stillvergnügt grinste Josh vor sich hin und lehnte sich in seinem Sessel weit zurück.

Ein wenig verzog Joshua sein Gesicht, als er hörte, dass Finn lieber ein Buch über Quidditch las, als es zu spielen – unabhängig davon wie mies das Wetter draußen war, musste doch jedem klar sein, was mehr Spaß brachte. Nichtsdestotrotz richtete sich der untergroße Gryffindor auf und rückte dann mit seinem Sessel quietschend neben Finn. „Was sollten denn Sucher für Taktiken können, außer ihren Gegner zu verarschen?“ Ein wenig skeptisch war Josh schon allem gegenüber, dass irgendwo schwarz auf weiß stand, er war halt praktisch (nicht) erzogen worden. Etwas zweifelnd sah Josh auch zu seinem Freund aus den Augenwinkeln rüber, als der meinte, ihm würde das Lesen auch noch Spaß machen. „Ernsthaft?“
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Finn Sutherland
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Fr Feb 13, 2009 10:55 pm

Finn schüttelte den Kopf. Josh wurde immer frecher. War er immer schon so gewesen? Finn dachte an alte Zeiten. Damals war Josh noch ziemlich leise und zurückhaltend gewesen aber er hatte sich eindeutig ziemlich verändert. Finn wusste nicht recht ob er das gut fand. „Ich und Weichei??“ Finn war empört und überlegte sich eine schlagfertige Antwort. „Denk doch was du willst.“ Finn hatte keine Lust sich an diesem eigentlich sehr schönen Abend mit einem seiner besten Kumpels zu streiten. Gedankenverloren schaute er aus dem Fenster in die Nacht. Sollte er es riskieren und einen Spaziergang zum See machen? Das hatte er schon ein paar Mal gemacht und war noch nie von einem Lehrer erwischt worden. Er liebte es wenn der Mond sich im Wasser des Sees spiegelte. Joshs nächste Worte rissen Finn aus seinen Gedanken. „Ich und Winterspeck?“ sagte er empört. Schnell schaute er an sich herunter. „Ach was, du solltest dich lieber mal um deine eigene Figur sorgen.“ Sagte er. Als Josh dann in verwirrenden Sätzen sein Abendteuer mit dem Besen beschrieb musste Finn lachen, manchmal war Josh echt ziemlich verplant. Als er auf das Thema mit der Quidditchmannschaft zu sprechen kam, musste Finn grinsen. „Eher gibt es in der Hölle eine Schneeballschlacht, als dass Rose krank wird, „Netter Vergleich.“ Sagte er grinsend. Aber er musste Josh Recht geben. Rose war ziemlich zielstrebig und wahrscheinlich würde selbst eine dicke Erkältung sie nicht vom Quidditch spielen abhalten.

Josh schien nicht glauben zu wollen dass es mehr Taktiken für Treiber gab, als den Feind zu verarschen. Er lächelte ein wenig von oben herab. „Vielleicht solltest du dich einfach mal ein bisschen öfter Büchern zuwenden.“ Sagte er und schob das Buch zu ihm rüber. „Hier lies selbst. Rose hat es mir empfohlen und ich kann es nur weiterempfehlen ein super Buch.“ Sagte er. Josh guckte skeptisch als er meinte dass ihm das Lesen Spaß mache. „Ja, ernsthaft. Du glaubst gar nicht was man aus Büchern lernen kann. Es ist faszinierend was ein paar Zeichen einem zeigen könne.“ Sagte er. Er konnte nicht verstehen warum Josh nicht gerne las. Finns Mutter liebte Bücher aller Art und zu Hause in London hatten sie eine eigene kleine Bibliothek.
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Joshua Raleigh
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   So Feb 22, 2009 10:16 pm

Mit einem äußerst breiten Grinsen registrierte Josh, dass er wohl voll ins Schwarze getroffen haben musste, zumindest wenn man die Empörung von Finn als Maßstab nahm. Und dass das Weichei nicht mal zu einer ordentlichen Erwiderung ansetzte oder zu einem freundschaftlichen Schlag in die Rippen ausholte, sondern stattdessen lieber versuchte das Thema abzuwürgen bestätigte Joshua erstrecht in seinen Worten, sodass er sogar ein wenig lachte. Aber vorerst unterließ er es in dieser Richtung weiterzubohren und zu sticheln, zumindest bis Finn den nächsten Anlass dazu gab, denn irgendwie schien der Große in letzter Zeit ein wenig nachdenklich und grüblerisch geworden zu sein. Dem fehlt einfach ein wenig Ablenkung... Seitdem Josh jetzt mit Lola ging war vielleicht alles mitunter ein wenig komplizierter geworden aber insgesamt war das Leben eindeutig noch wesentlich lustiger und angenehmer als je zuvor. Da störte es auch nicht, dass Finn wohl eher nicht in so fröhlicher Stimmung war, zumindest nicht wenn er jetzt beim Lesen gestört wurde. „Wieso sollte ich mir Gedanken um meine Figur machen?“ schnell schaute Josh unter seinem T-Shirt nach, aber mehr als eine straffe Haut konnte er über seinen Bauch nicht entdecken. „Als ob ICH einen Rettungsring mit mir rumschleppen würde.“
Als Finn dann so über das Thema mit der Mannschaft weiterplauderte, ließ sich Joshua ganz in seinen Sessel sinken und machte nur eine vage Handbewegung. „Vielleicht baut sie ja irgendwann noch mal Mist und fliegt von der Schule...“ Auch wenn er heute Abend vielleicht ein wenig fies zu Finn war, das meinte Josh natürlich auf keinen Fall ernst und er gönnte es ja auch sowohl Rose als auch Finn, dass sie regelmäßig spielen konnten, aber wo die Kapitänin nicht da war, konnte Josh ja auch ruhig ein wenig lästern.

Nachdem Finn ihm dann das Buch rübergeschoben hatte, blätterte Joshua ein wenig darin, aber für seinen Geschmack waren da einfach zu wenige Bilder drin. „Tja, mag ja stimmen, dass das Buch super ist, aber was bringt es mir eine Taktik zu kennen, wenn ich sie nicht anwenden kann, weil sie zu heftig ist? Ich finde ja über Training geht nichts.“ Mit diesen Worten schob er das Buch wieder zu Finn zurück. Mochte ja sein, dass er zu wenig las, aber er konnte einfach kein Interesse für an Papier gefesselte Buchstaben aufbringen. „Deine Eltern haben wohl darauf bestanden, dass du immer was liest, oder?“, meinte Josh etwas spöttisch. „So vehement wie du den Kram verteidigst.“
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Di März 17, 2009 10:26 pm

Finn musste grinsen, aber er machte sich auf Gedanken. Warum war sein Kumpel so anders geworden? Früher war er nicht so drauf gewesen, nicht so frech und herausfordernd. Aber was konnte Josh so verändert haben? Finn fiel darauf nur ein Wort ein: Mädchen! Hatte Josh neuerdings eine Freundin? Passte das zu Josh? Bisher hatte er ähnliche Interessen gehabt wie Finn, abgesehen von Literatur. Aber neuerdings waren ja alle von diesem Virus infiziert, er eingeschlossen. Plötzlich musste er wieder an Annietta denken und schüttelte sich unwillkürlich, er musste an etwas anderes denken, sonst kribelte er in seinem Bauch wieder. Finn schüttelte sich, er musste schnell an etwas anderes denken, dieses Thema passte ihm überhaupt nicht. Auch das Josh sich neuerdings Gedanken über seine Figur machte, passte nicht zu ihm und das er Finns Figur kritisierte. Vielleicht sollte ein paar Kilo abnehmen, sonst lachten ihn die anderen beim Baden im Sommer noch aus. Das war jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, für so eine Art von Fragen! Er wandte sich wieder zu Josh um.

„Ich glaube so schnell baut Rose keinen Mist!“ sagte Finn. „Außerdem ist sie eine ziemlich gute Kapitänin, das muss man ihr lassen.“ Fuhr er fort. Er glaubte dass Rose schon genug Erfahrung für den Posten einer Kapitänin besaß. Sie spielte schließlich schon lange Quidditch.

Josh schien nicht sehr begeistert von den Taktiken des Buches zu sein und sie zu heftig zu finden. Finns Meinung zu den Taktiken war zwar das genaue Gegenteil, aber er hatte keine Lust sich mit seinem Kumpel über solche Dinge zu streiten, dazu war ihm die Freundschaft zu schade. Er lenkte das Gespräch auf Finns Eltern und für diese Wendung war Finn ihm dankbar. „Meiner Mutter ist es wichtig dass ich gebildet bin und viel lese. Sie und mein Vater sind alles andere, als hochgebildet und sie will dass meine Schwester und ich nicht so enden, schließlich haben wir magische Fähigkeiten geerbt und müssen die Ehre der Familie verteidigen und schützen.“ Bei diesen Worten verdreht Finn genervt die Augen. Josh hatte es gut, wahrscheinlich hing er den ganzen Sommer auf Partys ab und ging surfen, Finn hingegen durfte schon mal die Schulbücher fürs nächste Schuljahr durchlesen. Allerdings hatte er wirklich keine Lust eines Tages, so wie sein Vater zu enden.
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Di März 24, 2009 9:24 pm

Langsam machte ihn das Kaminfeuer und die Wärme im Raum, nachdem sie in den ersten Minuten vor allem wohltuend will auf auftauend gewesen war, müde, sodass sich Joshua ein wenig auf seinem Sessel räkelte, um nicht einzuschlafen, während er sich mit Finn unterhielt. Die kleine Frotzelei hob allerdings seine Stimmung ein wenig, auch wenn sein Kumpel nicht allzu begeistert davon schien. Wenigstens konnten sie ja über das Quidditch reden, ohne sich wortreich aneinander zu reiben. „Naja, die Hoffnung stirbt zu letzt...“, meinte Josh erst noch grinsend auf Finns Kommentar, dass Rose wohl nie Bockmist bauen würde, dann richtete sich der untergroße Gryffindor aber doch in seiner Sitzgelegenheit ein wenig auf und redete ernsthafter weiter. „Natürlich ist seine gute Kapitänin und eine hervorragende Sucherin, was meinst du warum ich bei dem Wetter mich überhaupt rausquäle... schließlich muss ihr Vorsprung doch irgendwie einzuholen sein.“ Gut, den letzten Teil seiner Antwort begleitete doch ein Augenzwinkern von Joshua, der sicherlich niemals im Leben etwas Anstrengendes tun würde, nur weil der Ehrgeiz ihn trieb.

Nachdem er das Buch wieder zu Finn zurückgeschoben hatte, stand Josh doch glatt ganz von seinem Sessel auf und tigerte um nicht doch noch einzuschlafen ein wenig vor dem Kamin auf und ab, während er trotzdem Finn zuhörte, wie der von seiner Familie erzählte. Brr, wenn ich mir vorstelle Gran’ma würde so... ah lieber nicht vorstellen. Vermutlich wäre Josh schon dutzendfach von dem Wohnort seiner Erziehungsberechtigten (zu Hause war nämlich Hogwarts) abgehauen, wenn die ihn zu irgendwas sinnfreiem wie seinem Glück in ferner Zukunft hätten zwingen wollen. „Mein Mitleid ist dir sicher... meine Mutter interessiert sich zum Glück einen Scheiß für mich, mein Vater fährt hier irgendwo durchs Land und legt eine Nutte nach der anderen, wie meine Ma, flach und weiß vermutlich nicht mal, dass es mich gibt. Und meine Gran’ma will nur das ich glücklich, jetzt glücklich bin... ein Wille den ich ihr nur zu gerne erfülle.“ Da musste Josh irgendwie gerade an Lola denken und grinste bei dem Gedanken stillvergnügt vor sich hin. Andererseits hatte er seine Großmutter auch schon seit anderthalb Jahren nicht mehr besucht, also wurde es vielleicht mal wieder Zeit dafür... „Was machen deine Ellis denn so, dass du sie unbedingt überflügeln sollst?“
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BeitragThema: Re: Blutsverwandschaft (Finn & Josh)   Mi Apr 15, 2009 8:54 pm

Finn musste grinsen. Josh schien wirklich zu hoffen das Rose es schaffte solchen Mist zu bauen, das sie aus dem Qudditchteam verband würde. Als ob Rose so etwas riskieren würde. Außerdem wollte er das eigentlich nicht. Rose war eine gute Kapitänin und solange er in der Mannschaft war, war er zufrieden. Aber er konnte Josh trotzdem verstehen. Ersatzspieler zu sein, war nicht halb so gut wie fest im Team zu sein. Josh erwähnte das er tranierte um den Vorsprung den Rose hatte, aufzuholen. Finn glaubte nicht wirklich das das zu schaffen war, aber er wollte seinen Kumpel nicht entmutigen. „Na dann mal viel Erfolg!“ sagte er grinsend. Er bewunderte Josh ein wenig. Finn glaubte nicht das er selbst den Elan gehabt hätte, selbst bei so einem Wetter zu trainieren.

Während Finn seinem Kumpel von seiner Familie erzählt, ging Josh vor dem Kamin auf und ab. Hatte er soviel Energie? Oder war ihm so langweilig? Naja, eigentlich war es egal. Als er fertig war lehnte er sich entspannt in seinen Sessel zurück und genoss die Wärme des Feuers. Dann erzählte Josh von seiner Familie. Erstaunt stellte Finn fest, das sie ganz anders war als seine Familie. Eltern die sich wenig um einen kümmerten und denen man quasi egal war, dann kannte Finn überhaupt nicht. Dann wollte Josh die Berufe seiner Eltern wissen. „Meine Mutter ist Krankenschwester und mein Dad ist Trucker und fast nie zu Hause. Und seit meine Mutter weiß dass meine Schwester und ich magische Kräfte haben, ist sie wie versessen davon uns eine besser Zukunft zu ermöglichen, als ihre Eltern ihr ermöglicht haben. Meinem Vater ist es nur wichtig dass ich glücklich bin und das tue was mir Spaß macht, wie er es auch tut.“ Sagte er.
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