Hogwarts - The magical school

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Alex Duncen
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BeitragThema: Fallen   Fr Aug 29, 2008 11:16 pm

Hier ist mal der erste Teil einer Kurzgeschichte von mir. Vielleicht habt ihr ein paar Wünsche oder Äußerungen, die ihr darüber gern loswerden möchtet ;-)

____________________________________

Es war stockdunkel auf dem kleinen Friedhof. Die Sterne wurden von dicken, grauen Wolken verdeckt. Nur der Mond schien schwach auf die vielen Grabsteine, die scheinbar ohne Ordnung auf dem weitläufigen Gelände verteilt waren. Die Bäume warfen lange, schwarze Schatten auf die kiesbestreuten Wege. In der Ferne ertönte der Ruf einer Eule, aber ansonsten war es totenstill.
In der Mitte des Friedhofes stand eine einzelne, kleine Gestalt vor einem großen Mausoleum, dessen verwitterte Inschrift man nicht mehr lesen konnte. Den Kopf in den Nacken gelegt, spiegelte sich das blasse Mondlicht auf ihren sanften Gesichtszügen. Die langen, blonden Haare wehten sachte im Wind und ihr weißes Kleid tanzte um den zierlichen Körper. Das Mädchen stand aufrecht, die Hände vor der Brust gefaltet, die Augen geschlossen, während sich ihre nackten Zehen in die rauen Kiesel drückten. Die von der Kälte blau verfärbten Lippen bebten leicht, doch trotzdem bewegte sie sich nicht von der Stelle.
Äußerlich scheinbar völlig ruhig, wirbelten in ihrem aufgewühlten Inneren die Gedanken wild durcheinander. Das schlechte Gewissen und das Gefühl einen Verrat begangen zu haben, quälten sie.
„Wunderschön ...“ Eine amüsiert klingende Stimme durchbrach die Stille.
Das Mädchen fuhr erschrocken aus ihren Gedanken und wirbelte herum. Aus dem Schatten einer großen Eiche war eine weitere Gestalt getreten. Ein junger Mann von höchstens zwanzig Jahren. Er war hochgewachsen und trug einen langen, schwarzen Mantel. Seine Haut war blass und die Augen fast komplett schwarz. Nur wer genau hinsah, konnte ein paar leichte grüne Sprenkel in der Iris erkennen. „Hallo, mein kleiner Engel“, sagte er und seine vollen Lippen verzogen sich zu einem erwartungsvollen Lächeln. Seine Stimme klang tief und leicht heiser. Es war genau die Art von Ton, die bei Frauen eine wohlige Gänsehaut auslöste.
Das Mädchen aber atmete hörbar ein und senkte den Blick. „Geh!“, flüsterte sie und wich einen Schritt zurück. Der rasche Puls dröhnte in ihren Ohren. „Du darfst nicht hier sein.“
Der Fremde lächelte belustigt und schüttelte langsam den Kopf. „Wer soll mich daran hindern?“
„Du weißt, dass er es kann.“ Die Worte kamen nicht ganz so scharf, wie sie es gern gehabt hätte. Hastig wich sie seinem Blick aus, als ihre blauen Augen für den Bruchteil einer Sekunde seine trafen.
„Er kann uns nicht sehen, die Wolken sind im Weg.“ Seine raue Stimme hatte etwas Beruhigendes und zugleich Bedrohliches an sich. Der junge Mann machte einen Schritt auf sie zu.
„Nein, Firence! Nicht!“ Das Mädchen schüttelte rasch den Kopf und wich erneut zurück, bis sie mit dem Rücken gegen die kalte Wand des Mausoleums stieß. „Geh endlich.“ Es klang beinahe wie ein Flehen.
„Tz, tz, tz.“ Der Mann namens Firence machte noch einen Schritt auf sie zu. „Wieso sollte ich gehen?“, fragte er. Der Kies knirschte leise unter seinen Füßen. „Du bist doch diejenige, die gekommen ist.“
Sie schüttelte stumm den Kopf und wich seinen Augen immer noch hartnäckig aus. Er lächelte kühl und blieb dicht vor ihr stehen. „Aus welchem Grund bist du denn dann hier?“
„Das ist meine Sache und jetzt geh mir aus dem Weg. Ich will gehen!“
„Oceane ...“ Es klang wie ein Seufzen. Firence streckte seine Hand nach ihr aus und berührte sie an der Wange. „Glaubst du wirklich, ich lasse dich jetzt fort?“
Oceane erschauderte bei der Berührung und drückte sich so fest gegen die Wand, als wolle sie die Steine durchbrechen. Ihr Herz raste in der Brust, so sehr, dass es schon wehtat. „Du ... kannst mich nicht aufhalten ...“, flüsterte sie tonlos und drehte den Kopf zur Seite.
„Ich kann sehr viel, wenn ich will ...“, gab Firence ruhig zurück. Seine langen, schlanken Finger legten sich unter ihr Kinn und zwangen sie ihn anzusehen.
Oceane spürte seine dunklen Augen auf sich ruhen, sie durchdringend musternd. Sein Blick weckte etwas in ihr, das sie verzweifelt zu unterdrücken versuchte. „Lass das! Ich will nicht...“
„Schhh!“ Er legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Nicht sprechen. Du zerstörst den romantischen Augenblick.“ In seiner Stimme schwang leiser Spott mit, doch Oceane ging nicht darauf ein. „Wir dürfen das nicht. Lass mich los, sonst ...“
„Sonst was? Wird Gott mich bestrafen?“ Er lachte hart auf. „Was kann er schon gegen mich ausrichten? Wird er es gewittern lassen? Oder lieber gleiche das volle Aufgebot mit Sintflut und so weiter?“
„Mach dich nur darüber lustig.“ Oceanes Augen funkelten zornig. „Das Reich der Unterwelt hat noch nie gewonnen!“
„Ich habe schon gewonnen!“, zischte er leise. Seine eben noch amüsierte Stimme war nun hart und kalt, wie Metall. Firence beugte sich so weit vor, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. „Du gehörst mir, mit Haut und Haaren und es ist mir gleich, ob ihm das gefällt oder nicht.“
„Ich gehöre dir nicht!“, widersprach sie entsetzt. Sein Atem auf ihrer Haut verursachte ihr eine Gänsehaut. „Mein Platz ist bei Gott und sonst nirgends.“
“Fragt sich nur, wie lange noch.“ Firence trat einen Schritt zurück. „Was wird Gott machen, wenn er herausfindet, dass sich einer seiner Engel mit einem Dämon eingelassen hat?“
Oceane fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen und sah sich nervös um. „Ich ... ich weiß es nicht“, wisperte sie.
„Lügnerin!“ Firence lächelte kalt. Das Mondlicht schien schwach durch die Wolken hindurch und beleuchtete seine Gestalt. Er sah aus, wie eine Mischung aus Kopfgeldjäger und dem Tod persönlich. Aufgerichtet zu seiner vollen Größe, blickte der Dämon ruhig zu dem Mädchen herab, das sich immer noch unsicher gegen die Mauer presste. „Du weißt sehr wohl, was geschehen wird“, sagte er scharf. „Kein Engel, der gesündigt hat, darf im Himmel bleiben, so ist die Regel! Glaubst du, Gott macht bei dir eine Ausnahme?“ Er lachte wieder hart auf. „Bestimmt nicht. Er wird wütend sein und er wird dich bestrafen!“
„Hör auf!“ Oceane vergrub das Gesicht in den Händen und wandte sich ab. „Ich will das nicht hören!“
„Das musst du aber!“, sagte er schneidend. „Du kannst vor der Wahrheit nicht davon laufen!“
„Nein!“ Sie presste sich die Hände auf die Ohren und schloss die Augen. Man konnte den Schmerz, der in ihrem Inneren tobte, deutlich auf ihrem blassen Gesicht ablesen. „Es reicht! Das muss aufhören, sofort! Ich werde ... das alles beenden.“
„Wovon sprichst du?“, knurrte Firence, packte sie an den Schultern und drehte sie zu sich herum.
Oceane atmete tief ein und sah ihm entschlossen ins Gesicht. „Ich meine, dass ich jetzt gehen werde. Und du wirst mich nicht daran hindern.“ Sie löste entschieden seinen Griff um ihre Schultern.
„Oh nein, du wirst ganz sicher nicht gehen!“ Firences Finger umschlossen ihr Handgelenk wie stählerne Klammern und hielten sie fest. „Glaubst du, ich lasse dich gehen, nur weil du Angst davor hast in Ungnade zu fallen?“ Seine Augen blitzten wütend auf.
„Ich habe keine Angst zu fallen. Aber- “
„Dann bleib hier! Bleib bei mir, an meiner Seite. Ich nehme dich mit in mein Reich.“
Oceane senkte den Kopf und lächelte schmerzlich. „Lass es, Firence! Ich will nicht, dass es am Ende zu einem Krieg zwischen Himmel und Hölle kommt. Wir dürfen die anderen nicht mit hineinziehen.“
„Die anderen sind mir egal! Ich nehme mir das, was ich will und keiner kann das verhindern!“
Mit einem finsteren Gesichtsausdruck, schlang er einen Arm um die Hüfte des Engels.
„Nein, Firence! Nicht! Lass mich los!“
„Niemals! Ich werde nicht zulassen, dass du mir meinen Sieg nimmst. Du kommst mit mir mit!“
„Wage es nicht, Firence!“, donnerte plötzlich eine laute Stimme hinter ihm.
Oceane spürte wie der Dämon herumfuhr und sie fester an seinen Körper drückte. Rasch hob sie den Kopf und versuchte zwischen ihren blonden Strähnen hindurch zu sehen.
Nur knapp fünfzig Meter von ihnen entfernt, neben einem Grabstein aus dunklem Marmor stand ein weiterer Engel. Er trug ein langes Gewand, das noch weißer war, als frisch gefallener Schnee und in den Augen schmerzte, wenn man zu lange hinsah. Das blonde Haar fiel ihm glatt den Rücken herab und in der Hand hielt er ein flammendrotes Schwert.
Oceane wusste sofort, wer das war. Es war der Michael, der erste Erzengel, der Herrscher über das Feuer und die Wärme und ihr Mentor. Sein Gesichtsausdruck war ernst, doch Oceane spürte, dass er innerlich vor Wut brodelte.
„Michael ... “, wisperte sie und versuchte sich vergeblich aus Firences Griff zu befreien. Wie viel hatte der Erzengel von ihrem Gespräch mitbekommen?

[...]
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BeitragThema: Re: Fallen   Fr Aug 29, 2008 11:28 pm

Meine Meinung kennst du ja, ziemlich cool, würde mich mal über eine Fortsetzung freuen!

lg, Rayray
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BeitragThema: Re: Fallen   Fr Aug 29, 2008 11:53 pm

Hey, mein Kommentar hattest du ja auch schon auf ner anderen Seite^^
Hieß die Kg nicht früher Gefallen? Oder war das was anderes, aber egal, is wirklich cool, will auch mehr lesen.^^
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Alex Duncen
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BeitragThema: Re: Fallen   Sa Aug 30, 2008 12:36 am

Ja, du hast Recht, aber nachdem ich gemerkt habe, dass der Titel zu sehr in die Irre führt, hab ich ihn geändert...allerdings gefällt er mir so auch noch nicht. scratch Habt ihr vllt ein paar Ideen?
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Raymond Corbeaux
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BeitragThema: Re: Fallen   Sa Aug 30, 2008 12:52 am

Vielleicht wäre (oh man das wort ist scheiße aber passt) aufprall oder iwas mit ähnlicher bedeutung gut ...
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Grace Forrest
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BeitragThema: Re: Fallen   Di Sep 02, 2008 7:26 pm

Du solltest dazuschreiben, dass man das englisch aussprechen muss *gg*

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BeitragThema: Re: Fallen   Di Sep 02, 2008 8:14 pm

Mir gefällt deine Geschichte auch sehr ich freue mich eine Vortsetzung deiner Geschichte zu lesen, wenn du eine schreibst.
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