Hogwarts - The magical school

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Das Frühstück an diesem schönen Samstagmorgen ist gerade vorbei und nun steht es den Schülern frei, nach Hogsmeade zu gehen oder ihre Zeit auf dem Schlossgelände zu verbringen.
 
 
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 New Findings (Niamh && Cien)

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Cien Coldan
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BeitragThema: New Findings (Niamh && Cien)   Mo Jul 07, 2008 1:24 pm



Schlafzimmer [Sch]:...........Arbeitszimmer [Ar]:............Küche [Kü]:



Kammer [ka]:.......... Salon [Sa]:..........Esszimmer [Ez]:............Badezimmer [Ba].

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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Mi Jul 23, 2008 12:41 pm

~ cf. : Eingangshalle

Dienstag, 00:15 Uhr
Zweiter Tag


Auf dem Weg zu seiner neuer Residenz kühlte sich Ciens Gemüt spürbar ab. So eine kleine Göre würde ihm doch nicht den Abend verderben. Nein, dazu bedarf es schon mehr. Nach einer kurzen Inspektion seiner Räumlichkeiten zog er sich zu einem überaus langem Schaumbad zurück. Es dauerte eine kleine Ewigkeit bis er diesen Dreck herunter hatte. Frisch gebadet und in einen schwarzen Morgenmantel aus Seide gekleidet saß er nun mit einem Glas Rotwein an seinem Schreibtisch. Er ließ Abends immer gerne die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren. Das Blumige Buket des vollmundigen Weines schwängerte verführerisch die Luft. Cien rieb sich den Nacken, die Muskeln trotz des Bades immer noch Verspannt. Die Worte schienen nur so aus seiner Feder hervor zu quellen umhüllt in einem Hauch aus blutroter Tinte. Wort für Wort und Seite für Seite füllte sich so sein altes. in schwarzes Drachenleder Gebundenes Tagebuch.
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Di Feb 03, 2009 3:07 pm

Schlafzimmer : Montag, 23. Dezember 21 Uhr

Alles wirkte unwirklich, verschwommen...

Der Untergrund unter ihm war weich und seltsam vertraut. Wie lange Cien schon im halbdunkel lag vermochte er nicht zu sagen. Die letzten Stunden oder Tage war er immer wieder kurz erwacht. Jedoch ohne einen klaren Gedanken fassen zu können. Während dieser kostbaren wachen Momente sah er oft unscharfe Schemen am Rand wachen. Während des Schlafes quälten Cien unbeschreiblich morbide und verwirrende Träume, denen er nicht entkam, egal wie sehr er sich auch danach sehnte.

Langsam wurde alles klarer. Schwarz wurde zu Grau und schließlich zu Konturen mit realen Ecken und Kanten. Er lag in seinem Bett, die schweren Samtvorhänge vor den Fenstern geschlossen. Die Luft roch abgestanden. Bei genauerer Betrachtung konnte Cien die feinen Staubpartikel in der Schwerelosigkeit der Luft tanzen sehen.

Staubpartikel .... bei dieser Dunkelheit..wie...wie ist das möglich?

Mühsam stemmte er sich, von diesem Gedanken aus der Liturgie gerissen, aus den klammen Kissen. Erst jetzt bemerkte der Professor wie zerwühlt sein Bett war. Das Bettzeug starrte vor Schweiß und schlimmeren. Er fühlte sich erschöpft, hungrig und dennoch unbeschreiblich gut.

Hunderte von neuen Eindrücken bestürmten seinen Verstand. Es fühlte sich an als könne ihn nichts und niemand aufhalten. Aber was geschehen war konnte Cien nicht sagen, dass letzte woran er sich erinnerte war ein extremer Schmerz. Dann wurde es dunkel. Bis jetzt.

Eine verwirredne und höchst unwilkommen Erfahrung auf die er lieber verzichtet hätte. Aber darauf hatte niemand wirklich Einfluss. Beklommen betrachtet Cien seinen nackten Oberkörper, er war über und über mit dicken weißen Verbänden umhüllt. Dennoch fühlte er nichts. Angesichts der Tatsache, dass er nicht wusste was passiert war oder wie er hierher kam, beschloss der Professor erst einmal hier zu warten bis es heller wurde oder bis jemand mit ein paar wirklich guten Antworten auftauchte.
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa Feb 14, 2009 6:08 pm

Und wieder vergingen die Stunden ohne das etwas geschah. Trotz der neu gefundenen Energie und dem festen Vorsatz zu warten, dämmerte der Professor immer wieder davon. Das stupide an die Decke starren und liegen bleiben reizte ihn zusehends. Mit einem gewaltigen schlag flog das kleine Erinner-mich von dem Nachttisch gegen die Wand und zerschellte in tausend kleine Teilchen. Sie funkelten wie Diamanten im sanften Licht des Raumes.
Die Wut verrauchte beinahe so schnell wie sie kam aber der Trotz blieb beharrlich. Cien war das Warten Leid. Es musste etwas geschehen und zwar schnell. Nur Minuten später war seine Geduld endgültig am ende. Er sehnte sich nach einem Bad und frischer Kleidung, die nicht roch als wäre schon einmal jemand drin gestorben. Doch schon die ersten Schritte dieses Monumentalen Vorhabens versprachen schwierig zu werden, den das grüne Bettzeug wand sich in einem komplexen Knoten um seine Gliedmaßen. Das würde viel Geduld kosten , welche er zur Zeit nicht hatte. Zumindest nicht im Überfluss. Mit einem Fluch, der selbst den Teufel zum erbleichen gebracht hätte, zerriss Cien die teuren Lacken in kleine Fetzen. Der Weg war frei. Halbwegs elegant stieg er nun aus dem verwüsteten Bett empor. Das ganze Zimmer schien in Bewegung und nur die Bettpfosten verhinderten schlimmeres. Sein Kopf war heiß, dicke Schweißperlen rannen die Stirn hinab. Dennoch ließ der Zaubertrankmeister nicht von seinem Plan ab. Cien war schließlich ein echter Coldan und nichts würde ihn von einem Bad fernhalten. Was wenn jetzt jemand herein käme? Unvorstellbar!
Schmerzwellen rasten durch seinen Körper als er den kleinen Raum nebenan, der seinen Begehbarer Kleiderschrank beherbergte betrat.

Es konnte doch nicht so schwierig sein frische Kleider zu finden. Cien schluckte mühsam. Schließlich nahm er einen weichen Kaschmir Pullover in dunkelgrün und schwarze Stoffhosen direkt von den Stapeln herunter. Wie die Sachen aussahen war völlig egal, Hauptsache sie rochen sauber. Mit dem Stapel Wäsche, der nun auch eine Garnitur feinster Unterwäsche enthielt, traf der große Zauberer endlich im Bad ein. Cien grinste freudlos ob diesem Erfolges. Auch dieser Raum blieb dunkel. Licht war nicht mehr notwendig. Vorsichtig löste Cien den dicken Verband. Welcher Heiler auch immer verantwortlich dafür war, hatte fürchterlich übertrieben. Bis auf zwei kleine Löcher war nichts zu sehen. Zitternd war ihm die Lust auf ein Bad vergangen weshalb er schnell „Ratzeputz“ auf sich selbst anwandt. Mit sichtlichen Erfolg, denn kurz darauf saß Cien makellos angezogen auf seinem Lieblings Sofa im Salon. Die Schmerzen waren verflogen. Übrig geblieben sind nur zwei leuchtend rote Augen in der Dunkelheit.
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Niamh Dyrness
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa Feb 28, 2009 12:02 pm

~*~ EINSTIEGSPOST ~*~


Mit einer leisen, irischen Melodie auf den Lippen warf sich Niamh ihre Umhängetasche über die Schulter und verließ zielstrebig, aber mit ruhigen Schritten ihren Krankenflügel. Auf dem Weg zum Kerker, indem auch das Haus der Schlangen war, blickte sie sich immer wieder neugierig um. Sie war noch keine zwei Wochen an dieser Schule und brauchte auch hin und wieder noch etwas Hilfe, da die Treppen sie ständig in die Irre führten und verwirrten. So fiel es ihr oftmals noch schwer einen direkten Weg von der Eingangshalle in die Spitze irgendeines Turmes zu finden, war aber ganz froh, dass ihr eigener Orientierungssinn nicht schlecht war und ihr zur Not Lia zur Hilfe kam, die ohnehin ständig in ihrer Nähe umhertollte und das neue zu Hause wirklich mochte.
Hogwarts war auch in keinster Weise ein Vergleich zu ihrer eigenen Schule, die sie besucht hatte. Die irische Zauberschule war wesentlich kleiner gewesen, so dass pro Jahr lediglich fünf bis acht neue Schüler hinzukamen, da nur wenige die notwendigen Voraussetzungen erfüllten. Nicht nur, dass die Kinder magisch begabt sein mussten, so wurde das Beherrschen mindestens eines Musikinstrumentes vorausgesetzt und eine gewisse Gesangsbildung war auch noch von Vorteil. Abgesehen davon, dass die Eltern die nicht gerade geringen Schulgebühren zahlen können mussten, wobei es hierbei durchaus die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung für ärmere Familien gab.
Mit einem leisen Seufzen erinnerte sich die junge Heilerin mit gemischten Gefühlen an ihre Schulzeit. Einerseits war es wirklich schön dort gewesen, aber das Verhältnis zu ihren beiden Geschwistern hatte dort wirklich stark gelitten, so dass sie zeitweise sogar befürchtet hatte, dass sich dies nie wieder normalisieren würde. Ein leichtes Schmunzeln glitt über ihre Lippen, als sie daran zurückdachte, als ihr Bruder – der sie früher immer so sehr geärgert und getriezt hatte – seiner Familie vor drei Jahren eröffnet hatte, dass er Tänzer werden wollte. Also im Grunde auch weg von der Tradition des musischen Berufs wegging, auch wenn er noch mehr damit zu tun hatte als Niamh. Erst seit diesem Augenblick konnten die beiden Geschwister wieder in Ruhe miteinander reden und Talan hatte sogar Interesse an der Arbeit seiner kleinen Schwester bekundet, was diese nur noch stolzer auf ihren Job machte.

Kurz die Augen schließend hielt sie auf der obersten Stufe der Treppe zur Eingangshalle kurz inne und blickte von dort aus in die gefüllte Halle, in der der Ball nun schon seit über zwei Stunden stattfand. Sie selbst war ebenfalls dort gewesen und hatte die ersten zwei Stunden zwischen den Lehrern und einigen Schülern verbracht. Dadurch hatte sie immerhin genügend Möglichkeiten gehabt auch mal zu tanzen und hatte die Menschen in diesem Schloss noch etwas besser kennen gelernt. Nach diesen zwei Stunden hatte sie sich aber dann doch zurückgezogen. Nicht dass sie keine Lust mehr gehabt hätte oder es ihr unangenehm war, aber sie hatte auch noch anderes zu tun und erwartete heute noch die eine oder andere Alkoholleiche auf ihrer Krankenstation, weswegen sie die dafür benötigten Tränke bereits in Reichweite hatte. Zudem erforderte ein etwas außergewöhnlicher ‚Patient’ ihre volle Aufmerksamkeit, so dass Niamh nochmals tief durchatmete und die Treppe hinab ging, um sich dann dem Zugang zu den Kerkergewölben zuzuwenden.
Sie fragte sich immer wieder, wie ein einziges Gebäude in sich selbst so unterschiedlich sein konnte, wirkte das Schloss in den Türmen doch hell und freundlich, während es in den Tiefen der Kerker nur trist und düster war. Sie mochte es einfach nicht hier unten zu sein, hatte sich aber vorgenommen etwas häufiger hier umherzuwandeln, damit sie sich daran gewöhnte. Sie war Heilerin und sollte keine Angst vor dunklen Orten haben, nur weil sie bisher nie in solchen unterwegs war. Immerhin waren hier genügend Fackeln, die die Gänge dauerhaft beleuchteten und so das dunkle Gestein offenbahrten, aus dem die Schule gebaut war. Ihre rechte Hand ausstreckend fuhr sie leicht über die raue Oberfläche der grob behauenen, großen Steine, fühlte so die Kälte, die von den Wänden ausgestrahlt wurde. Seltsam, dass trotz der kalten Steine die Luft in den Fluren selbst warm ist., ging es ihr kurz durch den Kopf.

Nicht noch länger darüber nachsinnend welcher Zauber oder welche alten Kräfte wohl dafür sorgten, dass dem so war, wandte sie ihren Blick wieder ihrem Weg zu und hielt nur kurze Zeit später vor einer dunklen, massiv wirkenden Tür inne. Sich auf die Eigenheiten ihres Patienten einstellend klopfte sie leise, aber nicht schüchtern gegen das Holz. Sicherlich würde der Zaubertranklehrer es auch noch im Bad hören, da machte sich die Heilerin gar keine Gedanken. Einige Momente wartend flüsterte sie das Passwort, mit dem sich die Tür öffnete, war diese – genau wie alle Privaträume des Schlosses, zu denen auch die Häuser der Schüler gehörten – mit einem zumeist vom Bewohner gewählten Wort verriegelt.
Sie als Heilerin hatte allerdings sofort darauf bestanden, diese Zugangsmöglichkeiten zu erfahren, hatte bisher auch nur mit dem Zugang der Ravenclaws leichtere Probleme, da sie nicht alle der Fragen beantworten konnte, aber inzwischen besser wurde. Allgemeinbildung war eben nicht ihre Stärke und da brachte es ihr nichts, wenn die Adlerbüste sie nach irgendeinem Krieg fragte. Dennoch benötigte sie die Passwörter für medizinische Notfälle, auch wenn sie auf die ihr anvertrauten Daten achtete und es tunlichst vermied sie jemandem zu offenbaren. Vermutlich wussten nur die wenigsten, dass sie überhaupt alle Passwörter kannte, hatte sie bisher auch nur Professor Coldan in seiner Wohnung besucht.



OOC: Bei inhaltlichen Fehlern, Unkorrektheiten und Anmerkungen bitte sagen... wird dann geändert... ^.~
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Di März 03, 2009 5:51 pm

Tief in den Kissen des dunkelrotem Ledersofas versunken, umschmiegte die Dunkelheit den Zaubertrankmeister wie eine verführerische Liebhaberin. Das ausgelassene Tosen des Balles war bis in Tiefen des Kerkers hörbar, doch reizen konnte es ihn nicht. Warum auch? Seine Gedanken folgten seltsam fremden und dennoch vertrauten Bannen, die weit mehr versprachen als die Summe ihrer Teile. Den Geräuschen nach zu urteilen war es nun Abend, der Abend des Weihnachtsballes vermutlich. Normalerweise müsste er nun als Aufsichtsperson dort sein, aber es gab bei weitem genug andere die dies wohl mit einem ähnlichen Erfolg erledigen konnten. Cien hatte nicht vor die schützenden Wände seines Kerkers zu verlassen. Nicht einmal für den Rausch eines Festes. Schon alleine der Gedanke daran bereitete ihm enormes Unbehagen.

Mit aller Macht hielt er das wilde, dass in seinen Gliedern tobte zurück. In was er da nur hinein geraden? Nicht zum ersten mal verfluchte er sein marodes Gedächtnis diese Nacht. Schließlich wurde das Drängen übermächtig und ihm blieb nichts anderes übrig als zu laufen. Langsam ging er zu seiner Bar im hinteren Teil des Raumes. Ein gutes Glas Rotwein hatte schon bei schlimmeren geholfen aber diesmal sollte es anders kommen. Minuten lang tat der Professor nichts anderes als die samtige, Blutrote Flüssigkeit in seinem Glas zu bewundern. Das Wasser lief ihm im Munde zusammen doch schon der erste vorsichtige Schluck brachte die Ernüchterung. Der Wein schmeckte einfach nicht richtig. Das ganze erinnerte Cien an seine Zeit im Kongo als ihm Tizik, ein einheimischer Zauberer, ein paar Pilze unter sein Ragout gemischt hatte. Was für eine Erfahrung! Doch die Nachwirkungen würde er seinen Lebtag lang nicht mehr vergessen. Es hatte Wochen gedauert bis er wieder richtige Nahrung vertrug und dann erst die Kopfschmerzen, wahrlich Exquisit. Irgendwo im Vorratsraum mussten noch welche davon sein.

Wenn Q noch da wäre... das hätte ihn wahrscheinlich für Wochen beschäftigt. Wenn er nicht gar versucht hätte mich zu Obduzieren . Der Gedanke an seinen Freund hatte einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Selbst der ausgeglichenste Heiler wäre bei dem Anblick des zerstörten Krankenflügels wohl ausgerastet. Nur Schade, dass die Verantwortlichen nicht gleich mit in die Luft geflogen sind. Ein zaghaftes Klopfen rüttelte ihn aus den Gedanken. Gnade Gott dem Schüler, der ihn ausgerechnet jetzt stören musste! Doch der zarte Geruch der unter der Tür hindurch kam erzählte etwas anderes. Er brachte seinen Magen zum knurren. Als sich dann auch noch seine Tür ohne sein zutun öffnete gab es keine Zweifel mehr. Es musste die neue Heilerin sein deren Name er sich absolut nicht merken konnte. Der Ersatz für Q. Wie ein Raubtier lauerte er im Dunkeln auf ihre nächsten Schritte.
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Niamh Dyrness
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Do März 05, 2009 1:18 am

Lautlos schwang die Tür auf und gab so den Weg in die Privatgemächer des Zaubertranklehrers frei, der in den letzten Tagen bei jedem ihrer Besuche bewusstlos gewesen war. Wie üblich war das Licht gelöscht, so dass sie erneut davon ausging, dass der noch so junge Vampir schlafen würde und seinen Körper mit der Verwandlung kämpfen ließ. Sie konnte sich nur ansatzweise ausmachen, wie sich der Ältere fühlen musste und wie er sich erst fühlen würde, wenn er erwachte.
Einige wenige Schritte in den Raum tretend folgte ihr Lia und strich kurz um ihre Beine, während sie die Tür wieder lautlos schloss. Sie wollte den Professor nicht unnötig wecken, zudem sie sich nicht vorstellen konnte, wie er dann reagieren würde. Niamh befürchtete, dass er dann zuerst Durst haben würde und sich womöglich auf das nächste lebende Wesen stürzen würde, das sich durch diese Tür traute. Um einer solchen Situation ruhiger begegnen zu können hatte sie die letzten Tage darüber gebrütet, wie sie die Ernährung des Vampirs klären sollten, denn spätestens nach den Weihnachtsferien sollte Coldan lieber wieder arbeiten, wenn das Ministerium nicht auf ihn aufmerksam werden sollte und er womöglich gefeuert wurde.

Sich wieder auf ihre Aufgabe konzentrierend roch sie die abgestandene Luft und wollte gerade die Fenster öffnen, als Lia anfing zu fauchen und einen Buckel machte, während sich der buschige Schwanz senkrecht in die Höhe streckte. Verwirrt dem Blick ihres Kniesels folgend erblickte sie in dem wenigen vorhandenen Licht, an das sie sich noch nicht vollständig gewöhnt hatte, eine schemenhafte Gestalt. Diese mit festem Blick fixierend entzündete sie mit einem Schlenker ihres Zauberstabs den Kamin, ließ jedoch nur ein schwaches Feuer entstehen, so dass sie selbst genug sehen konnte.
Die Heilerin ahnte bereits, wer ihr gegenüber stand und wollte den Vampir auch nicht blenden, sondern ihn lediglich besser sehen – abgesehen davon, dass sie der völligen Dunkelheit noch immer nicht sonderlich viel abgewinnen konnte und es andernfalls für sie etwas unheimlich bleiben sollte. So jedoch die Person deutlicher erkennend schmunzelte sie leicht und entspannte sich wieder, bevor sie sich zu ihrem Haustier hockte und Lia sanft streichelte, um sie zu beruhigen. „Guten Abend, Professor Coldan. Wie fühlen sie sich?“, wollte sie mit sanfter, melodischer Stimme wissen und blickte zu dem Größeren auf, der sie noch immer fixierte.
Mit ruhigen Handbewegungen öffnete sie ihre Umhängetasche und holte eine Phiole heraus, die sie dem anderen zielsicher zuwarf. „Ich schätze sie haben Durst.“, kommentierte sie nur leise und lächelte erneut. Es war sicherlich keine Dauerlösung, aber solange sie noch keinen Ersatz gefunden hatten, würde sie dafür sorgen, dass er das überlebenswichtige Blut bekam, achtete dabei aber immer darauf, dass es nicht nur von einem Lebewesen stammte, damit der Vampir sich nicht auf ein Opfer fixieren konnte und diesem womöglich noch nachstellte, bis es dieses getötet hatte.
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Mo März 09, 2009 6:35 pm

Der opulente Duft ihres Blutes wirke wie Droge auf Cien. Am liebsten hätte er sie auf der Stelle an sich gezogen, nur leider war sie nicht alleine gekommen, sie hatte wieder dieses pelzige Dings dabei, dass sie immer mit sich herum schleppte. Ein nerviges kleines Geschöpf mit einem wahrlich unappetitlichen Geruch. „Guten Abend, Miss Dyrness!“ Oder wie auch immer... begann er leise mit einer Stimme, süßer als Honig.“Ich hoffe, ich habe sie nicht zu sehr erschreckt. Bei ihrem entzückenden Anblick geht es meinem Befinden schon deutlich besser, aber dennoch quälen mich einige Fragen.“. Während der Professor sprach, rückte er so unauffällig wie möglich von dem knisterten Feuer im Kamin fort. Es war zwar nicht hell, aber irgendetwas in ihm fürchtete sich entsetzlich davor. Er ließ die kleine Heilerin keine Sekunde aus den Augen, als sie ihm geschickt eine Phiole zuwarf. Mit einer eleganten Bewegung fing er diese auf und betrachtet sie einen Moment.

Ganz plötzlich schien die Atmosphäre aufgeladen wie kurz vor einem Gewitter. Vollkommen von ungewohnten Instinkten übermannt, stürzte sich der junge Vampir, ohne auch nur ansatzweise an seine Besucherin zu denken, auf den köstlichen Inhalt. Seine Augen glühten leuchtend Rot, als er mit gefletschten Zähnen den letzten Tropfen trank. Das Blut schmeckte besser als Ambrosia, nicht zu süß und nicht zu herb. Am liebsten hätte er mehr davon gehabt. Cien's Gesicht verfinsterte sich und er tat bedrohlich einen Schritt in Richtung der jungen Heilerin, bevor er seine Hände zu festen Fäusten ballte und erschauerte. In seinem Inneren tobte ein gewaltiger Kampf mit den beinahe übermächtigen Instinkten. Der Augenblick schien Ewig zu wären obwohl nur Sekunden vergingen, bis sich Cien wieder unter Kontrolle hatte. Nie zuvor ist ihm so etwas passiert.

Das kleine Kauspielzeug der Heilerin stellte seine Haare zu einer imponierenden Bürste und fauchte wie die ganz großen. Die Augen des Professors waren nunmehr Dunkel mit einer feinen roten Umrandung der Iris versehen. In ihnen leuchtete der Schalk, als er spielerisch das kleine etwas zu seinen Füßen anfauchte, worauf dieses mehrere Meter vor ihm zurück wich. Die Reißzähne funkelten gefährlich im flackernden Licht des Kamins. Miss Dyrness, war zu ihrem Glück, so besonnen einen angemessenen Sicherheitsabstand zu halten. Cien konnte auch so schwer genug für ihre Sicherheit garantieren, die Instinkte waren einfach zu stark dafür. „ Danke sehr, dass war exzellent. Darf ich fragen von wem das Blut stammte? Dem Bukett des Duftes nach zu urteilen war es nicht ihr Eigenes“, seine Stimme weicher als Samt. Das Elixier des Lebens hatte ihn bis in die Zehen gewärmt und gekräftigt.

Je mehr der Zaubertrankmeister in den letzten Stunden darüber sinniert hatte, desto deutlicher ist ihm bewusst geworden, was dies alles nur bedeuten konnte. Irgend etwas oder viel mehr irgend jemand hatte ihn in einen Upir verwandelt. Einen lebenden Toten,einen Nosferatu, auf immer und ewig dazu verdammt vom Blut anderer zu leben. Wobei dies nicht gerade schlecht schmeckte. Nur das fehlen seines Spiegelbildes vorhin im Badezimmer war doch etwas irritierend gewesen. Falls er noch Zweifel gehabt hatte, waren diese spätestens jetzt verflogen. Ihn Interessierte nur noch wem er das ganze verdankte und wie er sich dafür revanchieren konnte.
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Niamh Dyrness
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Di März 10, 2009 11:30 am

Lediglich mit einem kurzen Lächeln auf die gesäuselte Besorgnis des Älteren antwortend würde sie ihm sicherlich nicht erzählen, dass sie im ersten Moment wirklich mit allem möglichem gerechnet hatte, was ihre Antipathie gegen dunkle Räume und Dunkelheit an sich nur eher gesteigert, denn gelindert hatte. „Sehr schön. Ihre Fragen können sie gleich stellen.“, erklärte sie ruhig und fixierte den Älteren noch eine Weile, beobachtete dabei, wie er weiter in den Schatten flüchtete, ganz so, als hätte er selbst vor dem Kaminfeuer Angst, obwohl dies für Vampire vollkommen ungefährlich war – zumindest so ungefährlich wie es auch für Menschen war.
Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen erhob sie sich wieder, da sich Lia inzwischen wieder etwas beruhigt hatte, auch wenn ihr Kniesel noch immer äußerst misstrauisch war und den Vampir nicht aus ihren Augen ließ. Mit deutlicher Neugier beobachtete sie den Älteren, wie er gierig die Phiole leerte und bis zum letzten Tropfen Blut geradezu aussaugte. Der anschließende Kampf des alten Verstandes gegen die neugewonnenen Instinkte und Triebe war faszinierend und lehrreich zugleich. Gedanklich legte sich Niamh inzwischen eine Liste zurecht, was sie alles mit dem Professor trainieren musste, denn sie als Heilerin konnte nicht zulassen, dass sich der Vampir auf den erstbesten Schüler stürzte, der sich aus Ungeschick heraus an einem Messer schnitt. Der andere musste seine Instinkte auch im Falle des Hungers kontrollieren lernen, damit er weiterhin hier lehren konnte.

Viel zu sehr auf Coldan fixiert bemerkte sie nicht, dass sich Lia näher an diesen schlich und ihn anfauchte, woraufhin der ehemalige Mensch nicht weniger imposant zurückfauchte und somit die Kniesel vertrieb, die sich Schutz suchend hinter den Beinen ihrer Herrin verkroch. Noch immer betrachtete die junge Halbveela ihr Gegenüber mit deutlicher Neugier und auch Vorsicht. Angst verspürte sie dabei nicht wirklich, hatte sie bisher schon vieles gesehen und sich in den letzten Tagen intensiv mit dem Thema Vampire beschäftigt, so dass sie zumindest wusste, wie sie gegen ihn ankommen konnte, auch wenn sie nicht wirklich Lust verspürte sich mit dem wesentlich stärkeren Mann zu messen.
„Meines war auch dabei, aber damit sie dem Spender nicht nachstellen können, war ich so frei eine Art Cocktail herzustellen. Mehrere Blutproben von Tier und Mensch dürften ausreichend sein, damit sie nicht verhungern.“, erklärte sie beinahe kühl, verriet dabei lieber nicht, dass Lia ebenfalls etwas Blut dafür gegeben hatte und auch in Zukunft noch geben würde. „Wenn sie sich dann weit genug unter Kontrolle haben, damit sie mich nicht gleich zerfleischen, würde ich mir gern die Wunden ansehen, die sie von dem Kampf zurückbehalten hatten.“, meinte sie ruhig und bewegte sich nun wieder. Mit ruhigen Schritten ging sie zu einem der Fenster hinüber, das in der oberen Hälfte der Wand eingelassen war, da der gesamte Kerkerbereich teilweise komplett unter der Erde lag. Mit ihrem Zauberstab die Verriegelung öffnend strömte nach kurzem kalte, frische Luft in den Raum und vertrieb so die abgestandene, leicht nach Moder riechende Atmosphäre.
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa März 14, 2009 12:33 pm

„Bei Merlin! Ein Cocktail?“ Cien war sichtlich entsetzt. Wer weiss schon was sie ihm gerade untergemischt hatte? Am Ende noch ihr unappetitliches Haustier! Er konnte es nicht fassen. „Für wenn halten Sie mich eigentlich, Miss Dyrness? Ich stelle doch niemandem nach, wie ein räudiger Hund auf Futtersuche! Es wird mit Sicherheit eine adäquater Lösung als diese geben“, eigensinnig schüttelte der Professor den Kopf. Lieber würde er verhungern, als sich auf ewig von dieser Heilerin wie ein Haustier füttern zu lassen. Der Vampir funkelte sie wütend an. Was bildete sie sich eigentlich ein...
Und es wurde noch schlimmer. Dieses eigensinnige Frauenzimmer hatte tatsächlich die Nerven, ihn herum zu kommandieren wie einen Lakaien, während sie sich an seinen geheiligten Fenstern vergriff. Gift und Galle, ihr zukünftiger tat ihm jetzt schon leid!

Wie hypnotisiert, starrte Cien durch die geöffneten Fenster in die Nacht. Die kalte Dunkelheit rief nach ihm, wollte eins mit ihm werden. Tausende Gerüche erfüllten den Raum mit einer Lebendigkeit, wie er sie noch nie erlebt hatte. Getragen von einer sanften Brise: der Geruch nach frischem, sauberen Schnee, kaltem Wind und Bäumen. Cien blinzelte, sein Herz schwer vor Sehensucht beim Anblick des wolkenverhangenen Mondes. Freiheit, Jagd und Blut. Doch alles musste warten.

Die junge Heilerin hatte ihn keinen Moment aus den Augen gelassen. Ständig spürte der Vampir ihren Blick, wie einen lästigen Mückenstich auf sich ruhen.. Der gleiche, mit dem Q ihn immer taxiert hatte, als wäre er ein äußerst seltener Käfer für seine Sammlung. Damals wurde er noch nervös, aber heute, heute würde Cien den Spieß herum drehen. Der Vampir wollte spielen. Ruhig ließ er seine Augen über ihre sinnlichen Kurven gleiten, jeder Zentimeter ein wahrer Genus. Ihre vollen Lippen und dieses seidige Haar! Sein Blick verweilte jedoch an ihrer pulsierenden Hauptschlagader. Wie sie wohl schmecken mochte? Fast war Cien versucht es heraus zu finden, aber etwas an ihrer art, warnte ihn davor. Sie schien trotzdem nervös zu sein. Blieb immer in der Nähe des Lichtes.

Ihre nächsten Worte jagten ihm einen Schauer den Rücken. Beinahe hätte sich der Professor die Hände gerieben vor Freude. Um ihn zu untersuchen, musste sie bei schlechtem Licht , sehr nahe an ihn heran. Der Vampir in ihm, dachte nur noch an dieses saftige pulsieren ihrer Halsschlagader. Wie gemacht zum Beissen! „Nun, ich denke Sie können sich mir gefahrlos nähren, wenn Sie sich trauen!“. Cien untermauerte seine Worte, indem er elegant den Pullover auszog und sich betont langsam auf dem Ledersofa Platzierte. Das zuckende Licht des Kamins umspielte seine harten Muskeln. Für Fragen war noch später Zeit.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa März 14, 2009 2:10 pm

Amüsiert über die Aufregung des anderen hatte sie richtig darin gehandelt weitere Spender zu verheimlichen, würde es dem Älteren doch sicherlich nicht gefallen zu hören wer alles an diesem Cocktail beteiligt war. Ein Lächeln auf den Lippen, funkelte sie den anderen provokant an, denn sicherlich würde er vorerst damit leben müssen, wenn er nicht sterben wollte. Auf jeden Fall würde sie nicht das Risiko eingehen ihm Blut von nur einem Wesen zu geben, denn sie glaubte nicht, dass er seine neugewonnenen Instinkte schon gut genug einschätzen und kontrollieren konnte.
„Ich habe sie auch nicht für einen Hund gehalten, sondern nur für das, was sie nun mal sind. Solange wir keine andere Möglichkeit für ihre Ernährung gefunden haben, werden sie wohl oder übel damit leben müssen, dass ich ihnen schmackhafte Cocktails herstelle.“, erklärte sie mit einem kalten Ausdruck in ihren Augen und würde sich in dieser Hinsicht auch nicht auf eine sinnlose Diskussion einlassen. „Wenn sie weiter leben und nicht als gejagte Bestie enden wollen, sollten sie diese vorübergehende Lösung akzeptieren.“, setzte sie hinzu, setzte dem Größeren somit ein Ultimatum. Er selbst hatte die Wahl, wie er weiter leben wollte und sie hielt ihn für intelligent genug die richtige Entscheidung zu treffen, da sie andernfalls wohl auch selbst dafür sorgen würde, dass er niemals einen Menschen beißen konnte.

Der andere reagierte heftiger, als sie es gedacht hatte, auf die frische Luft der dunklen Nacht. Die Instinkte waren noch zu ungewohnt und neu, als dass er sie besser kontrollieren und verstecken konnte. Sicherlich würde es auch noch einige Tage dauern, bis er es soweit schaffte, dass er nicht gleich diesen sehnsüchtigen Blick bekam, sobald er die Gerüche außerhalb des Schlosses wahrnahm. Für Niamh nur eine weitere Möglichkeit den anderen zu prüfen und ihm vor Augen zu führen, welche Möglichkeiten er hatte.
Erst als er sich wieder soweit unter Kontrolle hatte, dass er sich nicht gleich durch das schmale Fenster zwängen würde, kehrte sein Blick zu ihrer Gestalt zurück und musterte sie ausgiebig. Nur zu gern wüsste sie jetzt seine Gedanken und wartete ruhig ab. Vielleicht wägte er die Vor- und Nachteile eines kleinen Kräftemessens ab, aber andererseits hielt sie den andern nicht für so dumm derjenigen zu schaden, deren Hilfe er benötigte. Wer sollte ihm sonst in dieser schwierigen Anfangszeit zur Seite stehen und mit genügend Fachwissen unterstützen?

Während sich der Professor seiner Oberbekleidung entledigte und sich geradezu auf dem Sofa drapierte, konnte sie ein leises Schnauben nur mit Mühe unterdrücken. Die provokanten Worte mit einem süffisanten Grinsen erwidernd ließ sie sich nicht dazu herab, auch noch etwas darauf zu antworten. Wenn sie sich nicht trauen würde, hätte sie einfach einen kurzen Bericht des Älteren verlangt, da dieser in frischer Kleidung steckte, musste er auch den Verband abgenommen haben und hätte so sicherlich einen Blick auf seine Wunden werfen können. So nahm sie ihre Tasche von ihrer Schulter und begab sich mit ruhigen Schritten zu dem etwas außergewöhnlichen Patienten, der auf den ersten Blick vollkommen genesen schien.
„Ich schätze wir sollten sie darauf trainieren etwas helleres Licht zu akzeptieren. Andernfalls würde es mich nicht wundern, wenn ihre Schüler am Ende des Schuljahres alle Probleme mit ihren Augen haben, weil es in ihrem Klassenraum immer so duster ist.“, meinte sie leise und ließ das Feuer etwas größer werden, so dass sie es leichter hatte überhaupt etwas zu erkennen. Ihre Tasche neben den älteren Mann auf das Sofa legend beugte sie sich über dessen Brust und betrachtete diese unter dem leicht flackernden Licht, strich erstaunt über eine Stelle, die am Vortag noch von einer offenen Fleischwunde geprägt worden war und nun nichts weiter als gebräunte Haut und darunter verborgene Muskeln zeigte.
„Interessant. Ihre Regenerationskräfte scheinen wirklich erstaunlich zu sein. Wenn ich daran denke, wie sie noch vor 24 Stunden aussahen, ist dies kein Vergleich mehr.“, murmelte sie leise und suchte nach irgendwelchen Narben. Der Größere war stark verletzt gewesen und bei jedem anderen Wesen hätten sich dadurch auch Narben abzeichnen müssen, aber hier fand sie rein gar nichts. Lediglich unbeschädigte Haut, so als wäre nie etwas gewesen, als wären die letzten Tage nur ein Traum gewesen. Mit dieser Art der Heilungsfähigkeit ließen sich schwere Wunden vollständig heilen und die junge Heilerin überlegte bereits fieberhaft, ob es nicht eine Möglichkeit geben könnte, um die regenerativen Fähigkeiten der Vampire für alle zu nutzen, ohne dass man selbst dazu werden musste.
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Cien Coldan
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa März 21, 2009 1:00 pm

Er bedachte sie mit einem kühlen Blick aus seinen dunklen Augen. Immerhin wurde anerkannt, dass er niemandes Hund war oder je sein würde. Dennoch behagte ihm der Gedanke an seine neuen „Erfrischungen“ überhaupt nicht. Vielleicht sollte er sich einmal gründlich mit seinen früheren Kollegen unterhalten, die hatten etwas mehr Erfahrung in solchen Dingen als diese blutjunge Heilerin. Etwas in Cien verkrampfte sich, als sie wieder in Richtung Kamin ging, dann aber doch inne hielt. Sie will mich ganz eindeutig Foltern. Wie mutig von ihr. Ob das Häppchen wirklich weiss mit wem es gerade spielt? Ein warmes lächeln umspielte seine Mundwinkel. Aber kurz darauf glich sein Antlitz wieder einer wohl kontrollierten Maske als sie ihn vor den möglichen Konsequenzen eines Fehlverhaltens warnte. Wer in aller Welt besaß schon genug Mut sich mit ihm anlegen zu wollen, mit Ausnahme dieses zierlichen Persönchens vor ihm? Sollten sie nur versuchen ihn zu jagen. Das territorial Verhalten des jungen Vampirs war, wie bei jedem seiner Gattung, extrem ausgeprägt. Er würde niemanden, der seine Ansprüche in Frage stellte schonen. Nicht einmal Schüler.

Ja, seine Schüler...der Gedanke an den Anblick seiner Schüler mit dicken, altmodischen Nickelbrillen, rief ein boshaftes Kichern hervor. Manche Hufflepuffs würden dadurch vielleicht sogar besser aussehen als sonst. Cien setzte ein Arrogantes Lächeln auf „ Ich werde schon dafür Sorge tragen, dass keiner meiner Schüler vorzeitig erblindet, obwohl manchen eine Brille jetzt schon nützen würde. Besonders die Hufflepuffs müssten sich dann beim abschreiben in den Prüfungen nicht mehr so anstrengen“. Es entging ihm nicht, dass die Heilerin immer wieder zum Kamin sah. In seine Augen trat ein gehetzter Ausdruck, als er den damit verbundenen Sinn ihrer Worte begriff. „Gütige Dunkelheit“. Doch es war schon zu spät. Das Feuer loderte hell auf und blendete ihn in den ersten Momenten entsetzlich. Seine Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen, in ihnen stand eine explosive Mischung aus Furcht und Wut geschrieben. Cien fauchte sie wütend an, tat aber nichts. Das Blut machte ihn träge und am liebsten hätte er sich auf der Stelle zurück gezogen, bevor die Heilerin etwas davon bemerkte oder gar ausnutzte. Er traute ihr in dieser Hinsicht wirklich alles zu.

Zufrieden beobachtete er jeden ihrer Schritte, als sie auf ihn zu kam. Kein Zögern. Kein Zaudern. Die Selbstsicherheit in Person. Der Vampir in ihm war begeistert. Lockiges, weiches Haar streifte ihn während sie sich seine „Verletzungen“ genauer ansah. Er wusste, das sie nichts finden würde, aber die sanfte Berührung ihrer Finger war einfach zu köstlich. Wie gerne würde er jetzt etwas ganz anderes mit ihr tun. „Hmm...ja, genau da!“.Doch er zügelte sein Verlagen, wollte diesen Moment nicht zerstören. Unbewusst blitzten seine Fangzähne auf, als sie mit den Fingerspitzen über seine breite Brust fuhr. „Gütige Dunkelheit“, wollte sie in Foltern? Selbst als sie etwas über Regeneration zu ihm sagte, brachte er keinen Ton heraus. Ihr Blick sprach Bände. Was hatte SEIN störrisches Frauenzimmer nur jetzt schon wieder mit ihm vor? Eins war klar: auf jeden Fall nicht das woran er gerade dachte.
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Niamh Dyrness
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Mo März 23, 2009 2:24 pm

Das boshafte Kichern über seine Schüler ignorierend konnte sie nicht recht nachvollziehen, warum dieser etwas gegen eine bestimmte Gruppe hatte, aber vermutlich sprach er aus Erfahrung. Dennoch fand sie diese Verallgemeinerung nicht sonderlich gut, da damit auch eine Voreingenommenheit gegenüber einem Menschen einhergeht, den man gar nicht kennt und von dem man lediglich das Haus oder Exhaus von Hogwarts kannte. Da war sie richtig froh, dass sie nicht hier zu Schule gegangen war, da sie schon viel von diesen Vorurteilen gehört hatte. Es reichte ihr vollkommen damit zu leben, dass sie eine Halbveela war, da brauchte sie nicht noch weitere Gerüchte oder Einstellungen, die man ihr gegenüber hatte.
Genauso ignorierte sie das leise Gefluche des Größeren. Er würde früher oder später ohnehin lernen müssen damit klar zu kommen, da es andernfalls zu sehr auffiel. Interessanter würde dann eher werden, dass der Ältere nicht mehr die Quidditchspiele beaufsichtigen konnte. Er würde sicherlich nicht so lange im hellen Sonnenschein durchhalten können und eine Verlegung in die Nachtzeit war undenkbar. Dennoch sollte er sich an einige Sachen gewöhnen, auch wenn es ihm schwer fallen würde und es immer wieder eine Überwindung sein könnte.
Das Fauchen des Älteren verleitete sie lediglich zu einem leichten Schmunzeln, da es sie nur in ihrem Vorhaben bestärkte den Vampir zumindest teilweise an für Menschen gewöhnliche Verhältnisse zu trainieren. Ebenso mussten sie möglichst schnell eine Lösung für das Blutproblem finden, da sie sonst wohl oder übel zumindest einen Teil seines Unterrichts beobachten würde, um herauszufinden, wie gefährlich er sich dort verhielt. Sie schätzte die Instinkte, besonders bei jungen und vielen Menschen, als noch zu unberechenbar ein, als dass sie es einfach so zulassen konnte, dass der andere wieder unterrichtete.

Kaum strich sie fasziniert über die unversehrte Haut des Älteren, konnte dieser wohl nicht verhindern einen dummen Kommentar zu äußern, der sie nur dazu veranlasste genervt mit den Augen zu rollen. Sie war nicht dumm genug, um die Worte irgendwie falsch verstehen zu können, da es doch recht offensichtlich war. So ergaben die Blicke von vorhin auch für die Heilerin einen Sinn und eigentlich wollte sie nicht wissen, zu welchem Ergebnis er dabei gekommen war, auch wenn der eben gemachte Kommentar eindeutig genug sein sollte. Dennoch verbiss sie sich darauf einzugehen und sorgte sich mehr um ihre Aufgabe, die nun mal nicht darin bestand mit diesem Vampir zu flirten.
Zudem spukten bereits etliche Möglichkeiten für die Nutzung solch starker regenerativer Kräfte in ihrem Kopf herum. Am liebsten hätte sie den Größeren förmlich auseinander genommen, um herauszufinden woran genau das lag. Bei einer Idee blitzten ihre Augen schalkhaft und bösartig zugleich auf, während sie zu dem anderen aufblickte und zart lächelte, dabei ihre Hand auf der nackten Haut ruhen ließ. „Sie würden mir nicht rein zufällig eine kleine Gewebe- und Hautprobe ihres Körpers überlassen, damit ich diese untersuchen kann?“, fragte sie freundlich, so dass man eigentlich schon deutlich spüren musste, dass sie nichts Gutes im Schilde führte. Im Grunde reichte ihr ein abgeschnittenes Stückchen Fleisch, wobei sie die starke Vermutung hatte, dass es innerhalb kürzester Zeit wieder verheilen würde, so dass der Schmerz und die zugefügte Wunde eher unerheblich sein sollten.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Sa Apr 04, 2009 12:05 pm

Ihm entging kein Zucken, kein Schmunzeln und erst recht nicht dieses entzückende mit den Augen rollen. Seine Heilerin dachte einfach viel zu viel. Er konnte beinahe sehen, was ihm ihren Hirn vorging. Diese Zerrissenheit zwischen ihren Gefühlen und der Pflicht. Amüsiert beobachtete er, wie sie sich förmlich in die Arbeit stürzte, nur das es nichts zu versorgen gab. Seine Wunden waren ohne die kleinste Narbe verheilt. Ein enorm beunruhigendes glitzern blitzte in diesen wundervollen Augen auf. Zusammen mit ihrer warmen Hand, verursachte es ein wahres inferno in seinen Nerven. Kleine Schauer durchzuckten sein Rückrad, das atmen viel ihm schwer und eine feine Gänsehaut überzog jeden Zentimeter der Haut. Nein, hier stimmte etwas überhaupt nicht. Normalerweise reagierte er nie der maßen auf eine Frau. Vor allem nicht auf eine übereifrige Heilerin, die ihn am liebsten in feinen Streifen in ein Reagenzglas stäken würde. Das musste alles mit seinem neuen Wesen zusammenhängen, vielleicht hatte erst das sein Verlangen richtig geweckt. Sie sagte gerade etwas. Im ersten Moment fielen ihm die Worte. Fragte sie ihn wirklich, ob sie ihn in Stückchen schneiden durfte? Das konnte doch nicht wahr sein! In der ganzen Welt musste es hunderte von Heilern geben und ausgerechnet er erwischte eine mit sadistischen Vorlieben. „Gütige Dunkelheit!“, was für eine Frau. Zu ihrem Glück, war der Professor schon immer sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Erfahrungen. Im Grunde genommen konnte er es kaum noch erwarten. Ihr sinnlicher Duft vermischt mit dem würzigen der Nacht, vernebelte seine Gedanken von Minute zu Minute mehr. Er schenkte ihr ein träges, sehr dominates Lächeln während eine seiner Hände geschmeidig über ihren Hals in den Nacken glitt und dort auf einem Wirbel zu Ruhe kam. Ihre Haut fühlte sich wunderbar warm und zart unter seinen Fingerspitzen an. Die junge Heilerin rührte sich nicht, aber etwas in ihren Augen warnte ihn vorsichtig zu sein, dennoch zog Cien sie nähe an sich. Es kostet ihn viel Überwindung sich nicht die Lippen zu lecken, als er langsam über ihren Hals bis zu ihrem Ohr strich. Ob dieser verführerische Duft wirklich nur an ihrem Veelaanteil lag? Seine Stimme klang tief und verhangen „Nimm dir, was du brauchst Kätzchen“. Hitzewellen durchrollten Cien`s Körper während er wie gebannt dem sachten Klopfen ihres Pulses lauschte. Wie ein starker Wein, machte sie in trunken. Dies war kein Traum, kein Fieberwahn, dies war die nackte Realität mit ihren ungezählt köstlichen Möglichkeiten, eine verführerischer als die andere. Selbst für einen Menschen.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Di Apr 07, 2009 9:25 pm

Deutlich spürte sie unter ihren Fingern die Gänsehaut des anderen, konnte sich aber nicht vorstellen, dass ihre Hand zu kalt war, da nach ihrem Gefühl die Haut des Vampirs kühler war als ihre eigene. Also rührte dieses Zeichen des Größeren wohl doch von anderen Auslösern her, was sie zu einem beinahe boshaften Gedanken führte. Der andere wollte spielen? Dann sollte er eben erfahren mit wem er sich anlegte und die Heilerin würde sich in einem gewissen Rahmen darauf einlassen. Zum einen war sie niemandem zu Treue verpflichtet und zum anderen amüsierte es sie, was sie nach den bisherigen Wochen durchaus gebrauchen konnte.
Auch wenn ihre Kollegen sie freundlich begrüßt und aufgenommen hatten, so fühlte sie sich noch nicht richtig heimisch und dadurch hin und wieder Fehl am Platz. Abgesehen davon, dass ihr hier noch etwas die Freundschaften fehlten, die sie zu Hause gehabt hatte. Zwar hatte sie in Jason einen guten Freund nun wieder in ihrer Nähe, aber eigentlich wollte sie auch die anderen Lehrkörper etwas durchleuchten und eventuell Freundschaften schließen. Cien schien ihr nicht nur als Versuchskaninchen für ihre Forschungen geeignet, sondern versprach auch als geistiges Spielzeug herhalten zu können, mit dem sie sich durchaus messen konnte. Sicherlich würden sie in Zukunft ohnehin häufiger mal miteinander zu tun haben.
Die geradezu sanfte Berührung an ihrem Hals und alsbald in ihrem Nacken spürend schenkte sie dem Älteren einen bezaubernden Augenaufschlag und lächelte leicht, war von der Beherrschung des anderen angetan. Normalerweise hätte ihr jeder andere Mann vermutlich schon einen Kuss aufgedrückt und sie wusste momentan nicht so recht, wie sie die noch ruhige Zurückhaltung des anderen aufnehmen sollte. Sein Interesse hatte er recht deutlich klar gemacht und dennoch gehörte er offensichtlich nicht zu jenen, die sich einfach nahmen, was sie wollten. Oder aber er wartete einfach noch einen Moment ab, warum auch immer.
Kaum hörte sie die leisen Worte, funkelten ihre Augen wieder verspielt und sie drückte leicht gegen die nackte Haut unter ihrer Hand, entfernte sich aber nicht von dem anderen. Noch einen Moment in der Position verharrend grinste sie kurz frech und entfernte sich etwas von dem Gesicht des Älteren, so dass sich auch dessen Hand von ihrem Hals löste. „Sie erlauben doch.“, meinte sie beinahe verführerisch flüsternd und setzte sich rittlings auf die Oberschenkel ihres Patienten, wurde es doch mit der Zeit ohnehin zu anstrengend in dieser unbequemen Position zu stehen und sie vermutete, dass dem Älteren das nicht weiter stören sollte.
Den Giftmischer kurz mit prüfender Belustigung anblickend griff sie nach ihrer Tasche und kramte ein wenig darin herum, bis sie einen Dolch hervorzog, dessen Klinge gut geschützt in einer reich verzierten Scheide steckte. Dabei hatte sie noch immer die andere Hand auf der Brust des Größeren und dachte nochmals über dessen wenige Worte nach. „Im Übrigen sollten sie mich nicht unbedingt mit einer Katze vergleichen, auch wenn es nicht ganz unzutreffend ist. Aber ich bin noch immer ein Mensch, auch wenn dies nicht halb so viel über meinen Charakter aussagt, wie ein Vergleich zu einem Tier.“, erklärte sie leise und lächelte den anderen kurz an, während sie nun ihre Hand von der inzwischen warmen Haut löste und die zweischneidige, scharfe Klinge aus der Schutzhülle befreite und darüber hinweg Cien neugierig musterte. „Wo darf ich mich bedienen?“, fragte sie mit einem geradezu engelsgleichen Gesichtsausdruck, der lediglich von dem sadistischen Funkeln in ihren Augen gestört wurde. Die Dolchscheide beiseite legend beugte sie sich wieder näher zu dem Älteren und erwartete gespannt dessen Entscheidung ab.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   So Apr 19, 2009 4:40 pm

Irgendwie ahnte Cien tief in seinem inneren, das dieser bezaubernde Augenaufschlag nichts gutes verhieß. Es ging alles zu mühelos, kein Gezeter, keine Gegenwehr. Sie war eine Gefahr auf Zwei Beinen. Zum Glück für die anderen Männer gehörte sie ihm und niemanden sonst. Noch konnte sich der junge Vampir im Zaum halten – wollte nur spielen auch wenn es ihm schwer viel nicht das zu nehmen was er brauchte. Was er begehrte. Anscheinend gefiel ihr seine Haltung, denn ihrer Hand lag immer noch warm und schwer auf seiner Brust. Er stöhnte auf, als er spürte, wie sie sich von im entfernte und kurz darauf rittlings auf seinem Schoß saß. Nun, dafür hatte noch keine Frau um Erlaubnis bitten müssen. Das gehörte alles zum Service.

Seine Augen funkelten wie Blutrote Diamanten vor Verlangen. Gebannt prägte er sich jede noch so kleine Kurve ihres Prächtigen Körpers ein. Einfach Verführerisch! Der sachte Druck ihrer Oberschenkel brachte ihn fast um den Verstand. Genau das was nicht passieren durfte, sonst schnitt sie ihm noch sonst was ab. Ein kurzer Blick in ihre „Handtasche“ bestätigte seinen Verdacht sofort. Sie hatte mehr Messer in ihrer Tasche als ein durchschnittlicher Metzger überhaupt besaß. Wozu brauchte eine Heilerin ein so beeindruckendes Arsenal wenn nicht um einen unvorsichtigen Vampir in kleine Würfel zu schneiden? Während er von seinen Gedanken abgelenkt war, zog dieses verschlagene Frauenzimmer geschäftig wie immer einen Dolch von beachtlicher länge heraus. Er musste sehr wertvoll sein und wie Cien sah wie liebevoll Niahm diese Waffe berührte keimte bodenlose Eifersucht in ihm. Sie sollte eigentlich ihn so liebkosen und nicht dieses Ding! Am liebsten hätte er den Dolch in tausend kleine Splitter zerschlagen. Nur ihre Hand hielt ihn davon ab. Jetzt wurde er schon wütend auf einen verdammten Dolch. Gütige Dunkelheit! Wo mochte das nur enden?

Irgendetwas an ihrem leicht gereiztem Ton während ihrer Standpauke bracht den Professor zum Schmunzeln. Da saß nun seine kleine, kratzbürstige Heilerin auf seinem Schoß und zeigte ihrer Krallen, weil er es doch tatsächlich gewagt hatte, sie mit einer Katze zu vergleichen. Jetzt machte es ihm erst richtig Spaß. „Das Mensch sein wird häufig überbewertet. Was ist schon ein Mensch im vergleich mit einer Katze? Ihre Anmut, Eleganz und ihrem Feuer vermag nichts gleich zu kommen auf diesem Planeten. Du brauchst mir deshalb nicht die krallen zeigen Kätzchen, denn nichts würde besser passen“, seine ruhiger sehr dominanter Tonfall duldete keine weiteren Prosteste. Sie würde sein Kätzchen bleiben, egal wie oft sie ihr Fell stellte oder gerade deshalb.

Faziniert beobachtet Cien wie behutsam seine Heilerin den Dolch von seiner Scheide befreite. Die Klinge war excellent geschliffen und spiegelte seine roten Augen wieder. Ob sie wohl im Umgang mit anderen „Dingen“ genauso geübt war? Schon alleine bei diesem Gedanken erwachte seine Männlichkeit begehrlich. Besitzergreifend zog er Niahm mit einer Hand tief in ihrem seidigen Haar vergraben an sich. Der Dolch schnitt ihm dabei quer über die Brust bevor er mit der anderen Hand auf die Seite drücke und sich ihren Lippen widmete. Ihre Prosteste erstarben unter der Glut seines Kusses. Cien betrachtete zufrieden ihr erhitztes und wundervolles Gesicht, ihre vollen Lippen, den leidenschaftlichen Blick ihrer Augen. Behutsam fuhr der Vampir die Konturen ihres Kinns nach. Ihr Puls donnerte wie ein Gewitter in seinen Ohren. Ein umwerfend männliches Lächeln entblößte seine Fangzähne.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Fr Mai 01, 2009 6:49 pm

So interessant der bisherige Abendverlauf auch war, wurde dieser doch mit jeder verstreichenden Minute immer faszinierender und als ob dies nicht schon Warnung genug sein sollte, gefiel es der jungen Frau ungemein sich mit dem Professor zu beschäftigen. Erneut stellte er den Vergleich zu einer Katze auf und die Worte, die er zur charakterlichen Beschreibung des Tieres nutzte, hörten sich in ihren Ohren eher wie Komplimente und Umschreibungen ihrer eigenen Person an. Sie hätte nicht gedacht, dass ein anderer Mensch sie so schnell würde durchschauen können und ihr Wesen so gut erkannte, wie ihr Gegenüber. Wobei sie sich korrigieren musste, immerhin war Cien kein Mensch mehr, sondern ein Vampir, was sie nur noch neugieriger auf sein Wesen machte.
„Nun gut. Wenn ihnen der Vergleich so gut gefällt, werde ich vermutlich nicht die Macht haben, sie eines besseren zu belehren.“, erklärte sie leise und fuhr kurz mit ihrem Finger über den Dolch in ihrer Hand, hatte deutlich die Blicke des anderen auf dem wertvollen Stück bemerkt. „Wenigstens vergleichen sie mich nicht mit einem Wal.“, setzte sie nach einem Moment mit einem beinahe dankbaren Lächeln hinzu und überflog den nach wie vor entblößten Oberkörper des Älteren, um eine geeignete Stelle für ihre Gewebeprobe zu finden.

In ihren Gedanken weiterhin abgelenkt, spürte sie sich näher an den angenehm kühlen Körper gezogen und auch schon die fordernden Lippen auf ihren. Nach einem kurzen Schreckmoment ließ sie sich auf das Spiel ein und konnte nicht umhin, innerlich selbstzufrieden zu grinsen, während sie den Moment auskostete. Erst als der Mann sie wieder von sich ließ, bemerkte sie die Schnittwunde und fuhr vorsichtig über die weiche Haut des anderen. „Ich bin eigentlich nicht hier, um ihnen weitere Wunden zuzufügen.“, flüsterte sie leise und beobachtete wie geringe Mengen Blut beinähe träge aus dem Schnitt perlten.
Sicherlich würde bereits am nächsten Morgen schon nichts mehr von der Wunde zu sehen sein, so dass sie sich lediglich kurz davon überzeugte, dass der Größere nicht Unmengen an Blut verlor, da er ohnehin nicht sonderlich viel in seinem Körper haben dürfte. Diesem wieder in die roten Augen blickend näherte sie sich diesem wieder und hauchte einen leichten Kuss auf die eben noch so fordernden Lippen, gab ihm jedoch nicht die Möglichkeit mehr daraus zu machen. „Soll ich mich etwa hier bedienen?“, gurrte sie mit verführerischer Stimme und drückte die Klinge ihres Dolches deutlich gegen den Schritt des Vampirs, während das Graublau ihrer Augen erneut einen hinterhältigen Zug aufwiesen. Sie war nicht hier, um dem Mann dabei zu helfen, seine Gelüste zu stillen und würde dies auch nicht freiwillig zulassen... noch nicht.
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BeitragThema: Re: New Findings (Niamh && Cien)   Di Jun 02, 2009 7:16 pm

Mitternacht war längst vergangen, die Nacht neigte sich ihrem hellen ende zu. Das kleine Katz und Mausspiel mit Niahm hatte Cien derart in Bann geschlagen, dass er erst jetzt die bleierne Schwere bemerkte. Dennoch wollte der junge Vampir seinem Bedürfnis nach Ruhe noch nicht endgültig nachgeben. Nicht jetzt, wo doch das Dessert direkt auf seinem Schoß saß. Ihr Blut – ohne diese anderen Geschmacksverstärker-, war vermutlich ebenso köstlich wie ihre vollmundigen Lippen, aber es lag sicher und verborgen unter dem zarten Schleier ihrer Haut. Wie konnte sie auch nur andeuten, ER könne sie jemals mit einem alten Wal vergleichen? Sicher, er war untot aber noch lange nicht blind! Obwohl ein buckliger, fetter Wal in ihrer knall bunten Kleidung...
Der Schmerz hinter ihren Worten hatte ihn überrascht. Feurige Wut loderte auf. Irgend jemand würde dafür bezahlen seine Heilerin dermaßen verletzt zu haben. Zweifelsohne handelte es sich dabei um einen Mann...oh ja, die Schuld wird beglichen werden, denn Cien kümmerte sich gut um das was ihm gehörte. Die erbärmlichen Reste seines Opfers werden am ende um den Tod betteln.

Der erste Kuss war ein versprechen gewesen. Ein versprechen auf die Erfüllung ihrer dunkelsten Gelüste. Wenn sie sich traute. Niahms reaktion war Cien nicht verborgen geblieben und der animalische tief in seinem Inneren tobte vor Triumph . Sie hatte sich getraut, hatte ihn nicht zurück gewiesen. Der betörende Duft von frischen Blut lag schwer in der Luft wenngleich sich der flache Schnitt in seiner Brust bereits wieder schloss. Es kitzelte höllisch und der Vampir musste alle seine Kraftreserven opfern um nicht zu kichern wie ein kleines Schulmädchen. Die Muskeln in seinem Gesicht zuckten heftig. Gütige Dunkelheit! Niahm sah ihm tief in die Augen, doch es war kein Spot den er darin erblickte. Am liebsten hätte er vor erleichterung geseufzt. Einen langen Moment sahen sie sich nur an bevor sie die Initiative ergriff und ihn unglaublich sanft küsste. Er dachte nicht einmal im Traum an gegenwehr. Dann wanderte sein verwirrter Blick in Zeitlupe zu dem Dolch an seinem Gemächt. Es war wirklich ein unangenehmer anblick. Das Schlucken bereitete dem Vampir sichtbar Mühe. Dennoch lag etwas seltsames in seinem Blick. Cien hatte zum ersten mal einen würdigen Gegner gefunden. Behutsam umschloss er Niahms Finger -die den Dolch fest umschlungen hielten-, mit einem trägen, arroganten Lächeln. „Leg dein kleines Spielzeug weg und du darfst. Ich hätte mir schon früher denken sollen, dass du es gerne etwas härter hast“, erwiderte der Vampir viel zu sanft.
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